Ausblick

VW ID. Golf: Generation neun kommt 2029 als E-Auto

Es geht weiter mit dem VW Golf! Die neunte Generation dürfte 2029 vorgestellt werden und rein elektrisch fahren, nach der aktuellen Namenslogik als ID. Golf. Das ist bislang bekannt!

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Eine Zeichnung zeigt die Silhouette des VW ID. Golf.
Der VW Golf 9 dürfte 2029 als ID. Golf kommen. Wie dieser VW-Teaser zeigt, wird er die klassische Golf-Silhouette tragen. Foto: VW
Eine Computerillustration des VW ID. Golf (2029), von vorne links abgebildet.
Dieses Rendering aus dem Jahre 2023 zeigt einen Golf 9, der die achte Generation weiterentwickelt. VW selbst spricht inzwischen von einer optischen Anlehnung an den Golf 4 (1997–2006). Foto: Avararii
Eine Computerillustration des VW ID. Golf (2029), von hinten links abgebildet.
Die breite C-Säule könnte durchaus auch ihren Weg in den ID. Golf finden. Foto: Avararii

VW ID. Golf geht ab 2029 in Wolfsburg vom Band

Inzwischen steht fest: Es geht weiter mit dem für Volkswagen so wichtigen Auto, dem Erben des VW Käfer. Im März 2026 zeigt VW auf einer Betriebsversammlung einen ersten Teaser des Golf 9, dessen Marktstart wir 2029 erwarten. Das Bild zeigt einen skizzierten Schattenriss, der eine klassische Golf-Silhouette durchblicken lässt. Das würde zur mit ID. Polo und ID. Cross eingeführten Strategie passen, bewährte Modellnamen und Designsprachen mit elektrischem Antrieb zu kombinieren. Das ergibt aus Vertriebssicht Sinn, denn "Golf" ist definitiv mehr als nur eine Produktbezeichnung: Es ist eine eigene starke Marke mit Submarken wie GTI, GTD, GTE oder schlicht R.

Es ist davon auszugehen, dass der VW ID. Golf den ebenfalls elektrisch angetriebenen Kompakten ID.3 ersetzt. Die Produktion des Verbrenner-Golf läuft unterdessen in Mexiko weiter, um im Stammwerk Wolfsburg Kapazitäten für den elektrischen Namensgenossen zu schaffen. Wie wir inzwischen wissen, erhält der fossil betriebene Golf 8 um 2028 ein weiteres Facelift. Anschließend wird er parallel zum Elektro-Ableger produziert.

Der VW Golf 8 im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Antrieb: SSP-Architektur & Zusammenarbeit mit Rivian

Konkretes zum Antrieb ist noch nicht bekannt. Allerdings soll der VW ID. Golf auf der neuen Scalable Systems Platform (SSP) aufbauen, welche die MEB-Plattform des ID.3 beerbt und konzerninterne Synergieeffekte nochmals verstärken soll. Für die Entwicklung der Elektronik wurde in Form eines Joint Ventures der junge US-Hersteller Rivian an Bord geholt.

Auch ohne Leistungs- und Batteriedaten zu nennen, sprach VW bereits laut früheren Medienberichten von mindestens 400 km realistischer Reichweite und höherpreisigen Varianten mit rund 600 km. Moderne Ladetechnik soll zudem ein "Tanken" von zehn auf 80 Prozent in maximal 15 min ermöglichen – wir rechnen mit 800-V-Technik.

Exterieur: Golf 9 mit gewohntem Auftritt

Was den ein oder anderen Fan nicht nur überraschen, sondern auch freuen könnte: Der voraussichtlich 2029 startende VW Golf soll sich in Proportionen und Design am Golf 4 (1997–2006) orientieren. Das bestätigt auch die klassische Silhouette auf dem ersten Teaser-Bild. Im Vergleich zum ID.3 dürfte er somit ein Stück kompakter und insgesamt flacher und dynamischer ausfallen.

Neben seinen markanten ovalförmigen Scheinwerfern ist der insgesamt sachlich gezeichnete Golf 4 unter anderem für seine auffällig breite C-Säule bekannt; ohnehin ein Stilmittel der Golf-Baureihe. Inwieweit VW tatsächlich "back to the roots" geht, bleibt jedoch besonders angesichts der stetig wachsenden Außenmaße abzuwarten. Vorstellbar wäre auch, dass sich die Verwandtschaft letztlich auf vereinzelte Reminiszenzen beschränkt.