Starterbatterie – Modelle und Kosten

Die Lebensdauer jeder Starterbatterie ist begrenzt
Die Lebensdauer jeder Starterbatterie ist begrenzt © iStock

Starterbatterien sorgen dafür, dass das Auto anspringt. Wer sie nachkauft, wird mit Volt-Zahlen und Akku-Typen konfrontiert. Tipps und Modelle.

 

Starterbatterie: Unsere Empfehlungen

Bleiakkumulatoren oder Blei-Säure-Akku

Der am weitesten verbreitete Typ Starterbatterie ist der Bleiakkumulator, manchmal auch aufgrund des Inhalts Blei-Säure-Akku genannt. Weil sich im Inneren eine Flüssigkeit befindet, nennt man diese Kategorie von Starterbatterien auch „Nassbatterien“.

Weil diese Batterien nicht hundertprozentig dicht sind, muss man den Füllstand gelegentlich prüfen oder prüfen lassen. Diese Art Starterbatterie ist wartungsarm und günstig in der Anschaffung. Es ist von einer Lebensdauer von ungefähr fünf Jahren auszugehen, bei hochwertigen Modellen von bis zu zehn Jahren.

Calcium-Batterie

Eine Weiterentwicklung des klassischen Blei-Säure-Akkus ist die Calcium-Batterie. Sie soll Wartung praktisch überflüssig machen und einen besonders guten Auslaufschutz bieten. Diese Technologie wird bei modernen Blei-Säure-Akkus heute meistens verwendet.

AGM-Batterien

Die AGM-Batterien sind eine geschlossene Form der Blei-Säure-Akkus, weshalb sie sich auch gut lagern lassen. Das macht sie zu guten Zweitbatterien oder auch für Fahrzeuge, die lange stehen, wie z.B. Wohnmobile.

Der Klassiker der Star

AGM steht übrigens für Absorbent Glass Mat, weil im Inneren eine Schicht aus Glasvlies mit aufsaugenden Eigenschaften eingebaut ist, die Flüssigkeit sicher stoppt. Insgesamt findet sich diese Art von Starterbatterie aber nicht allzu oft in Autos und öfter in Motorrädern. Wenn sie in Autos verbaut sind, haben diese meist eine Start-Stopp-Automatik.

Blei-Gel-Akkus

Blei-Gel-Akkus stehen ebenfalls noch auf der Liste der etwas häufiger anzutreffenden Starterbatterien, auch wenn diese nicht wirklich oft in Autos verbaut werden. Die flüssige Blei-Säure im Inneren der Batterie wird bei diesem Typ Starterbatterie in Gelform gebunden.

Da sie dem AGM-Akku technisch unterlegen ist, wird sie eher in Fahrzeugen mit viel spezieller Elektrik genutzt, wie in Wohnwägen oder beim Antrieb von elektrischen Rollstühlen.

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Die Starterbatterie

Eine herkömmliche Starterbatterie im klassischen KFZ lädt sich während des Fahrens über die Lichtmaschine des Autos wieder auf – wie jede Batterie ist die Lebensdauer einer Starterbatterie aber dennoch begrenzt, in der Regel auf einige Jahre. Wenn auch das Autobatterieladen mit einem Autobatterie-Ladegerät nicht mehr wirklich hilft oder der letzte Winter die Batterie endgültig geschafft hat, muss über den Kauf einer neuen Batterie nachgedacht werden.

 

Starterbatterie kaufen: Die Unterschiede

Vor allem sollte man sich darüber informieren, welcher Typ Batterie in einem Auto verwendet werden kann. Es gibt einige Unterschiede, die zwar eher baulicher als funktionaler Natur sind, aber trotzdem eine Rolle spielen.

Wenn man sich übrigens nicht sicher ist, was für Batterien sich im Auto befinden, lässt sich dies in der Betriebsanleitung des Autos nachschlagen. Außerdem weisen Batterien für Autos immer eine Spannung von rund 12 Volt auf.

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Weitere Arten von Starterbatterien

EFB-Batterien

Es gibt zwar noch einige weitere Arten von Starterbatterien, wie die EFB-Batterien, die gelegentlich in Start-Stopp-Systemen eingesetzt werden, dort aber nicht annähernd an die Beliebtheit von AGM-Akkus heranreichen und daher eher selten anzutreffen sind.

Offene Blei-Akkus

In alten Fahrzeugen findet man manchmal auch noch offene Blei-Akkus. Die hatten immerhin den Vorteil, dass man dem Flüssigkeitsverlust mit destilliertem Wasser beikommen konnte.

Moderne Starterbatterien

Moderne Starterbatterien sind wartungsarm oder auch ganz wartungsfrei – das bedeutet, es handelt sich um geschlossene Systeme, bei denen niemand mehr Hand anlegen musst (und auch nicht kann), die dafür am Ende der Lebensdauer aber auch zu nichts mehr zu gebrauchen sind.

 

Starterbatterie: Weitere Kauf-Tipps

Man kennt den Satz ja: „Wer billig kauft, kauft zwei Mal.“ Das heißt nicht, dass beim Preis nicht zu differenzieren ist. Eine billige Batterie findet aber in der Regel nach circa fünf Jahren ihr Lebensende, während etwas hochwertigere Starterbatterien den Wagen auch nach zehn Jahren noch problemfrei anspringen lassen.

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Starterbatterie: Fazit

Insgesamt raten Experten beim Großteil aller Neuanschaffungen, und sofern die Betriebsanleitung des Autos nichts anderes vorschreibt, zu einem Blei-Säure-Akku. Diese Akkus bekommt man oft schon für unter hundert Euro, und eine Haltbarkeit von bis zu zehn Jahren lässt sich fast immer voraussetzen.

Von Modellen unter 50 Euro ist in der Regel abzuraten. Dabei handelt es sich dann oft um günstige Importware, die dem Auto langfristig keinen guten Dienst leistet.

Der Klassiker der Starterbatterien sind die Blei-Säure-Akkus, wobei die ECTIVE EPC Plus-Serie am besten dank der verschiedenen Variationen sind.

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