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Starterbatterie kaufen: Kosten & Unterschiede Darauf beim Kauf einer neuen Starterbatterie achten

von Christina Finke
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Die Lebensdauer jeder Starterbatterie ist begrenzt
Die Lebensdauer jeder Starterbatterie ist begrenzt. Foto: iStock

Starterbatterien sorgen dafür, dass das Auto anspringt. Wer sie nachkauft, wird mit Volt-Zahlen und Akku-Typen konfrontiert. AUTO ZEITUNG erklärt die Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen und informiert über die Kosten.

Eine Starterbatterie im Auto lädt sich während der Fahrt über die Lichtmaschine wieder auf – wie jeder Akku ist aber auch die Lebensdauer einer Starterbatterie begrenzt, in der Regel auf einige Jahre. Wenn auch das Aufladen mit einem entsprechenden Ladegerät nicht mehr wirklich hilft oder der letzte Winter die Batterie endgültig geschafft hat, muss über den Kauf einer Neuen nachgedacht werden. Vor allem sollte man sich darüber informieren, welcher Typ Starterbatterie in einem Auto verwendet werden kann. Es gibt einige Unterschiede, die zwar eher baulicher als funktionaler Natur sind, aber trotzdem eine Rolle spielen. Wer sich nicht sicher ist, welcher Batterietyp benötigt wird, kann und sollte dies in der Betriebsanleitung des Autos nachschlagen. Sowohl Gehäuse-Bauform als auch elektrische Werte (Spannung, Kapazität, Kaltstartstrom) sollten dieselbe Größe wie beim ursprünglichen Stromspeicher haben. Die entsprechenden Angaben lassen sich der vom Hersteller eingebauten Batterie selbst oder der Bedienungsanleitung des Autos entnehmen. Starterbatterien für Autos weisen in der Regel eine Spannung von rund zwölf Volt auf. Insgesamt raten Expert:innen beim Großteil aller Neuanschaffungen – sofern die Betriebsanleitung des Autos nichts anderes vorschreibt – zu einem Blei-Säure-Akku. Diese Akkus bekommt man oft schon für unter hundert Euro und halten in der Regel von bis zu zehn Jahre. Von Modellen unter 50 Euro ist meist abzuraten. Dabei handelt es sich oft um günstige Importware, die dem Auto langfristig keinen guten Dienst leistet. Mehr zum Thema: Starthilfekabel kaufen

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Die verschiedenen Arten von Starterbatterien und ihre Unterschiede

  • Bleiakkumulatoren/Blei-Säure-Akku: Der am weitesten verbreitete Typ Starterbatterie ist der Bleiakkumulator, manchmal auch aufgrund des Inhalts Blei-Säure-Akku genannt. Weil sich im Inneren eine Flüssigkeit befindet, nennt man diese Kategorie von Starterbatterien auch "Nassbatterien". Weil diese Batterien nicht hundertprozentig dicht waren, musste man in der Vergangenheit regelmäßig den Füllstand prüfen oder prüfen lassen. Mittlerweile sind Bleiakkumulatoren aber "wartungsfrei" und vergleichsweise günstig in der Anschaffung. Es ist von einer Lebensdauer von ungefähr fünf Jahren auszugehen, bei hochwertigen Modellen von bis zu zehn Jahren.

  • Lithium-Ionen-Batterie: Die Lithium-Ionen-Batterie gibt es in verschiedenen Typen und weisen eine sehr hohe spezifische Energie auf. Auf Tiefentladung und Überladung reagiert diese Form von Akku jedoch nachteilig. Dafür besitzen sie aber eine deutlich höhere Energiedichte als die Blei-Säure-Batterien und sparen Gewicht ein. Deshalb kommen sie häufig in Supersportwagen zum Einsatz oder werden im Campingbereich als Versorgungsbatterie genutzt.

  • Calcium-Batterie: Eine Weiterentwicklung des klassischen Blei-Säure-Akkus ist die Calcium-Batterie. Sie soll Wartung praktisch überflüssig machen und einen besonders guten Auslaufschutz bieten. Diese Technologie wird bei modernen Blei-Säure-Akkus heute meistens verwendet.
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  • AGM-Batterien: Die AGM-Batterie ist eine geschlossene Form der Blei-Säure-Akkus und auch die leistungsstärkste Variante. AGM steht übrigens für Absorbent Glass Mat, weil im Inneren eine Schicht aus Glasvlies mit aufsaugenden Eigenschaften eingebaut ist, die Flüssigkeit sicher stoppt. Diese Art von Starterbatterie wird in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung (Rekuperation) eingesetzt.

  • EFB-Batterien: Auch die EFB-Batterien (Enhanced Flooded Battery) eignen sich für Autos mit Start-Stopp-System, kommen dort aber nicht annähernd an die Beliebtheit von AGM-Akkus heran. Da sie eine längere Lebensdauer haben, können sie aber auch als Ersatz von herkömmlichen Blei-Säure-Batterien empfohlen werden.

  • Blei-Gel-Akkus: Blei-Gel-Akkus stehen ebenfalls noch auf der Liste der etwas häufiger anzutreffenden Starterbatterien, auch wenn diese nicht wirklich oft in Autos verbaut werden. Die flüssige Blei-Säure im Inneren der Batterie wird bei diesem Typ Starterbatterie in Gelform gebunden. Da sie dem AGM-Akku technisch unterlegen ist, wird sie eher in Fahrzeugen mit viel spezieller Elektrik genutzt, wie etwa in Wohnmobilen oder bei Motorrädern.

  • Offene Blei-Akkus: In alten Fahrzeugen findet man manchmal auch noch offene Blei-Akkus. Die hatten immerhin den Vorteil, dass man dem Flüssigkeitsverlust mit destilliertem Wasser beikommen konnte. Mehr zum Thema: Powerbanks im Test & Alles zu Batterie-Ladegeräten

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