Autobatterie: Ladegerät kaufen (Tipps!) So das richtige Ladegerät finden

von Christina Finke
Autobatterie: Ladegerät kaufen
Die Autobatterie können Autobesitzer:innen mit einem Ladegerät selbst aufladen. Foto: Imago

Eine leere Autobatterie ist ärgerlich, kann mit einem Ladegerät aber selbst wieder aufgeladen werden. AUTO ZEITUNG gibt Tipps, worauf Autobesitzer:innen beim Kauf eines Ladegeräts achten sollten!

Ist die Autobatterie leer, können Fahrzeugbesitzer:innen sie mit einem passenden Ladegerät wieder aufladen. Die Kosten für die kleinen Helfer liegen in der Regel bei etwa 100 Euro, sie ersparen den Weg in die Werkstatt und können somit im Zweifel viel Ärger, Zeit und bei regelmäßigem Gebrauch auch Geld sparen. Generell gilt es, beim Kauf darauf zu achten, dass das Ladegerät für eine Ladespannung von zwölf Volt ausgelegt ist, da die meisten Autobatterien eine Spannung in dieser Höhe aufweisen. AUTO ZEITUNG gibt einen Überblick über die gängigsten Funktionen von Ladegeräten für Autobatterien und Tipps zum Kauf.

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Anleitung zur Starthilfe im Video:

 
 

Ladegerät für Autobatterie kaufen: Diese Funktionen sind empfehlenswert

Wer sich ein Ladegerät zum Aufladen der Autobatterie kaufen möchte, sollte darauf achten, dass es verschiedene Funktionen mitbringt. So empfehlen die Expert:innen des ADAC universelle, vollautomatische Ladegeräte, die gegen Funkenbildung, Kurzschluss und Verpolung geschützt sind. Darüber hinaus sei eine integrierte Temperaturkompensation von Minusgraden im Winter zu empfehlen. Auch über eine Funktion zur automatischen Abschaltung sollte das Ladegerät im Optimalfall verfügen. Einige Ladegeräte haben zudem eine Memory-Funktion für sicheres Laden nach einem Stromausfall, einen speziellen Modus für AGM-Batterien oder für tiefenentladende Batterien. Übrigens: Auch für Autos, die über eine Start-Stopp-Funktion verfügen, gibt es mittlerweile optimierte Ladegeräte zu kaufen. Um die passende Art von Ladegerät für die eigene Autobatterie zu finden, lohnt in jedem Fall ein Blick in die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs.

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Mobiles Ladegerät CTEK CS Free
Mit dem ersten komplett autark arbeitenden mobilen 12-Volt-Ladegerät lässt sich eine Autostarterbatterie ohne Steckdosenanschluss aufladen Foto: CTEK
 

Neues mobiles 12-Volt-Ladegerät arbeitet komplett autark

Mit dem CTEK CS Free bietet der schwedische Ladegeräte-Spezialist das erste – komplett autark arbeitende – mobile 12-Volt-Ladegerät. Damit lässt sich eine Autobatterie ohne Steckdosenanschluss wieder richtig aufladen. Es geht also um mehr als nur um eine Starthilfe. Das kompakte Gerät ist kaum größer als eine Brotdose und beherbergt einen Polymer-Lithium-Ionen-Akku mit Pouch-Zellen. Solchen Zellen also, wie sie in vielen aktuellen E-Autos genutzt werden. Mit einer Kapazität von 66 Wattstunden soll die Energiereserve ausreichen, um eine Starterbatterie wieder fit zu machen. Das CETEK CS Free arbeitet mit einer Stromstärke von 20 Ampere und lädt sowohl 12-Volt-Blei-Säure (also Autobatterien) als auch alle denkbaren Lithium-Batterien (Handy, Tablet, Laptop usw.) mit einer Kapazität von 10 bis 130 Amperestunden vollautomatisch auf. Auch tiefentladene Batterien können so wiederbelebt werden. Mit der integrierten Adaptive Boost Technology sollen diese schon nach 15 Minuten wieder genug Energie für den ersten Startvorgang liefern. Dabei ist die Handhabung kinderleicht und selbsterklärend. Die rote Plus- und die schwarze Minus-Klemme werden entweder direkt an die Batterie des Autos angeklemmt oder – falls vorhanden – mit den entsprechenden Ladekontakten im Motorraum verbunden. Eine clevere Elektronik sorgt dafür, dass weder Funkenschlag noch Fehlpolung Probleme bereiten. Über rote LED-Signale wird zudem auf eventuelle Fehlbedienungen hingewiesen. Anders als bei einer Starthilfe-Powerbank leistet das CETEK CS Free nicht nur eine ein- oder mehrmalige Unterstützung beim Startvorgang, sondern schaufelt auch aktiv Energie in die Starterbatterie des Autos – genauso wie ein Ladegerät, das mit der Steckdose verbunden ist. Eine herkömmliche "Netzstecker-Ladung" funktioniert übrigens mit dieser schwedischen Neuentwicklung auch. Ist das Ladegerät über das mitgelieferte Netzteil mit der Steckdose verbunden, dann lädt es mit circa fünf Ampere die Batterie elektronisch kontrolliert nach. Zum Wiederaufladen des eingebauten Ladegeräte-Akkus, also der Pouch-Zellen, lässt sich sowohl Energie aus der 230 Volt-Steckdose als auch aus der 12 Volt-Autosteckdose (während der Fahrt) nutzen. Der Clou: Für einen Aufpreis von 290 Euro gibt es ein spezielles Solarpanel, das über den Tag genug Energie einsammeln soll, um für die nächste Ladeaktion gewappnet zu sein. Wie gut das wirklich funktioniert, wird unser in Kürze beginnender Praxis-Test zeigen. Ab 4.März 2021 ist das CTEK CS Free für 290 Euro zu haben, ein passendes Köfferchen dazu kostet 69 Euro Aufpreis.
Von Holger Ippen

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