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Skoda Superb RS (2019): Neue Informationen Kommt der Superb RS mit 240 PS?

von Alexander Koch 28.05.2018

Neue Informationen lassen den Skoda Superb RS noch konkreter erscheinen. Der Mittelklasse-Sportler könnte nach dem Facelift 2019 mit einem 240 PS starken Biturbo-Diesel auf den Markt kommen.

In Deutschland möchte noch niemand offiziell über den Skoda Superb RS (2019) sprechen, doch zeigen die Reaktionen potenzieller Kunden, dass ein grundlegendes Interesse an einer sportlichen Mittelklasse aus Tschechien durchaus vorhanden ist. Stand bis dato die Frage im Raume, ob diese mit einem Benziner oder Dieselmotor in den Handel kommen soll, dürfte trotz der omnipräsenten Dieselkritik ein 2,0 Liter große Biturbo-Diesel mit 240 PS und 500 Newtonmeter Drehmoment die größten Chancen haben. Zum einen hat Skoda dieses Aggregat noch nicht im Angebot, zum anderen könnte ein derart gerüsteter Skoda Superb RS mit Allradantrieb und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in kaum mehr als sechs Sekunden auf Landstraßentempo stürmen und dem RS-Logo damit alle Ehre machen – ohne die Effizienz-Tugenden der Marke Skoda infrage zu stellen. Denn bei ruhiger Gangart lassen sich auch Verbräuche um die sechs Liter auf 100 Kilometer realisieren. Und ein weiterer Grund spricht für den Dieselantrieb: Damit wahrt der Skoda Superb RS (2019) den Respektabstand zu potenten VW-R-Modellen mit 300 PS und mehr.

Fahrbericht Skoda Superb Sport Line (2016)
Skoda Superb Sportline (2016): Erste Testfahrt (Preis)  

Skoda Superb Sportline mit 280 PS

Skoda Superb Sportline mit 280 PS (Video):

 
 

Skoda Superb RS (2019) mit 240 Diesel-PS

Mit 240 PS könnte der Skoda Superb RS (2019) Käufer ansprechen, denen bisherige Leistungsstufen der Diesel zu schwach auf der Brust waren. Denn während es an den Alltags-Qualitäten der Mittelklasse keine Zweifel gibt und er mit großzügigem Platzangebot und viel Komfort zu fairen Preisen bereits zigtausende Käufer überzeugt hat, wurde er bisher nur selten mit Sportlichkeit und Dynamik in Verbindung gebracht. Sicher, dem aktuellen Topmodell Sportline mangelt es angesichts von 280-Benziner-PS nicht an Leistung und an selbstbewusster Optik. Den Schwerpunkt legten die Entwickler aber auch in diesem Fall eher auf Souveränität als auf bedingungslose Performance. Genau das soll sich mit dem Skoda Superb RS (2019) ändern, wenn sich die Entscheider in Mlada Boleslav denn zum heiß ersehnten Sportmodell durchringen können.

Skoda Superb RS
So stellt sich ein Photoshop-Künstler den Skoda Superb RS vor! © X-Tomi Design
 

Skoda Superb RS mit markantem Design

Wie unser Entwurf zeigt, würde der Skoda Superb RS (2019)S technisch wie optisch Vollgas geben und sich schon auf den ersten Blick deutlich von seinen braveren Brüdern unterscheiden. Das gilt auch für das Fahrwerk, das mithilfe einer breiteren Spur deutlich sportlicher abgestimmt werden könnte. Auf den 20 Zoll großen Felgen dürften breite Sportreifen für Traktion sorgen. Aller Performance zum Trotz bliebe der Superb RS aber ein typischer Vertreter seiner Marke: Auch wenn die Tschechen dem Topmodell spürbar mehr Emotionen mit auf den Weg geben, soll die Mittelklasse mit angemessenem Restkomfort uneingeschränkt alltagstauglich bleiben und natürlich zu einem fair kalkulierten Preis in den Handel kommen. Vor allem anspruchsvolle Dienstwagenfahrer, die zwar auf das Prestige der Premium-Liga, nicht aber auf die kraftvollen Fahrleistungen der schnellen Mittelklasse verzichten können, sollten den Skoda Superb RS (2019) zu schätzen wissen. Dass es neben der Limousine auch den Kombi in der Sport-Ausführung geben könnte, versteht sich beim Kombi-Anteil innerhalb der Superb-Familie von selbst.

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BMW 518d/Skoda Superb 2.0 TDI 2015: Test  

Satz und Sieg für den Superb

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