Skoda iV: Neue Submarke für Elektroautos So startet Skoda in die Elektromobilität

von Christina Finke 16.08.2019

Mit Skoda iV führen die Tschechen eine neue Submarke ein, unter der zukünftig die Elektroautos des Herstellers vertrieben werden sollen. Außerdem soll ein spezielles Ökosystem für Mobilitätslösungen entstehen. Alle Informationen zur Skoda-Strategie!

Unter der neuen Submarke Skoda iV werden zukünftig die Elektroautos der Tschechen vertrieben. Das "i" in dem Namen soll dabei gleich für eine ganze Reihe von Eigenschaften der zukünftigen Modelle stehen: Von "innovativ" über "intelligent" bis hin zu "ikonisch" und "inspirierend" ist alles in der Pressemitteilung des Autobauers zu lesen. Das "V" hingegen steht ganz einfach für Vehicle, also Fahrzeug. „Für Skoda ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um in die Elektromobilität zu starten. Wesentliche Anforderungen der Kunden können wir nun erfüllen: Hohe Reichweiten, kurze Ladezeiten und – für uns besonders wichtig – erreichbare Preise" so der Skoda Auto Vorstandsvorsitzende Bernhard Maier. Die neue Antriebsart solle sich schnell zu einem relevanten Bestandteil des Angebots entwickeln: Bis 2025 sei ein Anteil von rund 25 Prozent vom Gesamtabsatz geplant. Den Anfang machen der rein elektrische Kleinstwagen Citigo-e iV und der Superb iV mit Hybridantrieb, die im zweiten Halbjahr 2019 in den Markt eingeführt werden sollen. 2020 sollen dann auch schon die beiden ersten rein elektrischen Fahrzeuge auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) des Volkswagen Konzerns folgen – darunter die Serienversion der SUV-Coupé-Studie Vision iV. Bis 2022 wollen die Tschechen über zehn teilweise oder vollständig elektrifizierte Modelle einführen. Im Zuge der Einführung der neuen Submarke Skoda iV startet der Autobauer zudem das größte Investitionsprogramm der 124-jährigen Unternehmenshistorie: Insgesamt zwei Milliarden Euro wollen die Tschechen in den kommenden fünf Jahren in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und in neue Mobilitätsdienstleistungen wie Carsharing-Plattformen investieren. Mehr zum Thema: Erster Skoda mit Hybridantrieb

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Skoda Citigo-e iV (2019): Motor & Ausstattung Skoda setzt seinen City-Flitzer unter Strom

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Skoda iV: Skodas Submarke für E-Mobilität

Neben einer eigenen elektrifizierten Produktfamilie soll unter der neuen Submarke Skoda iV auch ein spezielles Ökosystem für Mobilitätslösungen entstehen. Damit verfolgen die Tschechen das Ziel, E-Mobilität für ihre Kunden so einfach und bequem wie möglich zu machen. Gelingen soll das unter anderem mit bezahlbaren Wallboxen in verschiedenen Leistungsstufen für das Aufladen zuhause sowie mit mobilen Online-Diensten via Skoda Connect, bei denen E-Auto-Fahrer etwa von einer intelligenten Ladesäulensuche inklusive Vorabreservierung profitieren sollen. Außerdem soll die Skoda E-Charge Card mit einem länder- und anbieterübergreifenden System europaweit das unkomplizierte Bezahlen von Ladevorgängen mit einer einzigen Karte ermöglichen. Darüber hinaus hat der Hersteller konkrete Umweltziele für die Produktion seiner Fahrzeuge festgelegt: Bis zur zweiten Hälfte des nächsten Jahrzehnts sollen die tschechischen Fabriken auf elektrische Energie umgestellt werden, die CO2-neutral produziert wird. Hinzu kommt das Recycling beziehungsweise die sinnvolle Zweitnutzung der Traktionsbatterien. Und: Bis 2025 stellt Skoda rund 32 Millionen Euro für den Aufbau einer internen Ladeinfrastruktur mit fast 7000 Ladepunkten in und um seine drei tschechischen Werke bereit.

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