Peugeot 9X8 (2022): LMH/PS/Motor/Preis Peugeots Hypercar für Le Mans

von Victoria Zippmann 09.07.2021

Das französische Hypercar Peugeot 9X8 soll 2022 bei der FIA World Endurance Championship (FIA WEC) in der LMH-Klasse (Le Mans Hypercar) an den Start gehen. Der Hybrid-Antrieb besteht aus einem 680-PS-Verbrenner und einem 272-PS-E-Motor. Einen Preis nennt der Hersteller nicht.

Mit dem Peugeot 9X8 hat die der FIA World Endurance Championship (FIA WEC) 2022 einen neuen Teilnehmer in der LMH-Klasse (Le Mans Hypercar). Er wird die Langstreckenrennen mit einem 2,6-Liter-Biturbo-Sechszylinder mit 680 PS mit der Unterstützung eines E-Motors mit 272 PS bestreiten. Der Verbrenner treibt die Hinterräder über ein sequenzielles Siebenganggetriebe, an während sich der Elektromotor über ein einstufiges Untersetzungsgetriebe um den Vortrieb an der Vorderachse kümmert. Eine hochdichte 900-Volt-Batterie versorgt den Hybrid-Sportler mit Strom. Die Allradtechnik schlägt sich auch in dem nicht auf Anhieb als markentypisch erkennbaren Namen des Boliden nieder: Zwischen der "9" für die Langstrecken-Modelle von Peugeot und der "8" für die aktuellen Modellgenerationen markiert das "X" den Hybridantrieb. Im Gegensatz zum Namen soll der Innenraum des Peugeot 9X8 (2022) trotz aller Funktionalität sogar über die On-Board-Kamera sofort als Peugeot identifizierbar sein: Dafür sorgen die Farbgebung und das i-Cockpit. Mehr zum Thema: Das Peugeot-Design der Zukunft

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Peugeot 9X8 (2022): Mit 680 PS + E-Motor in der LMH-Klasse

Bei der Entwicklung des Peugeot 9X8 (2022) haben sich die Ingeneur:innen von Peugeot Sport mit dem Team von Peugeot Design verzahnt. Neben Performance und Effizienz hat somit auch die Optik des Ausdauersportlers einen hohen Stellenwert für den Autobauer. Selbstredend ist das fünf Meter lange Hypercar bis auf die letzte Finne aerodynamisch durchoptimiert. Auffällig ist der Verzicht auf einen Heckflügel. Stattdessen hat Peugeot über dem mächtigen Diffusor zwischen den Heckleuchten in Krallenoptik einen Spruch angebracht: "We didn't want a rear wing" (Wir wollten keinen Heckflügel) – nach vielen Jahrzehnten ein echtes Novum beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. "Wir haben einen Grad an aerodynamischer Effizienz erreicht, der es uns erlaubt, auf dieses Detail zu verzichten. Fragen Sie aber nicht, wie! Wir haben die Absicht, das so lange wie möglich geheim zu halten", kommentiert Stellantis Motorsport Director Jean-Marc Finot. Geheim ist auch der Preis des Rennwagens.

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