Aston Martin Valkyrie (2020): Motor (Update!) Aston Martin Valkyrie erstmals auf der Straße unterwegs

von Victoria Zippmann 03.06.2020

Aston Martin bringt neue Konkurrenz in die Liga der Hypercars: den Aston Martin Valkyrie (2020). Mit Rennsport-Profis entwickelt, wird der Rennwagen mit Straßenzulassung für drei Millionen Euro zu haben sein. Der Valkyrie mit V12-Motor war zu Testzwecken bereits auf öffentlichen Straßen unterwegs!

Hypersportler wie Koenigsegg, Pagani und Co. müssen sich auf einen neuen Gegner vorbereiten: den Aston Martin Valkyrie (2020). 150 Exemplare des Ausnahme-Sportlers sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2020 die Straßen und weitere 25 Stück als Valkyrie AMR Pro die Rennstrecken unsicher machen. Zu Testzwecken hat das Hypercar bereits Bekanntschaft mit öffentlichen Straßen gemacht. Ein Testfahrer von Aston Martin durfte Anfang 2020 nähe Silverstone in Northamptonshire (Großbritannien) hinter das Steuer des Boliden. Weitere Tests unter Realbedingungen sollen folgen. Bei Preisen von rund drei Millionen Euro pro Auto könnte man meinen, dass diese Summe etwaige Käufer zurückschreckt. Doch die insgesamt 175 Exemplare sind bereits vergriffen, die Liste weiterer Kaufinteressenten soll deutlich länger ausfallen. Bei dem, was die Briten bisher zu ihrem scharfen Hypercar verlauten ließen, ist die lange Warteliste aber auch nicht mehr verwunderlich. Gemeinsam mit Red Bull-Ingenieur Adrian Newey wurde der Valkyrie auf maximale Downforce getrimmt. Dafür verläuft unter dem Cockpit ein sogenannter Venturi-Tunnel entlang, der die Luft bis zum riesigen Diffusor leitet. Weitere Öffnungen hinter den vorderen Radhäusern sowie Front- und Heckspoiler treiben den Anpressdruck des Aston Martin Valkyrie (2020) noch weiter nach oben. Mehr zum Thema: V12 Speedster von Aston Martin

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Der Aston Martin Valkyrie im Video:

 
 

Aston Martin Valkyrie (2020) mit V12-Motor

Neben dem exotischen Design des Aston Martin Valkyrie (2020) wirkt das Triebwerk nicht minder interessant: Zum Einsatz kommt ein von Cosworth entwickelter V12-Sauger mit 6,5 Litern Hubraum, der mit einem Elektroantrieb von Rimac und einem Antriebsstrang von Integral gepaart wird. Die Maschine wird wie in der Formel 1 von einem Energierückgewinnungssystem unterstützt, das beispielsweise beim Bremsen Energie speichert und bei Bedarf wieder abgibt. Als Gesamtleistung gibt Aston Martin 1176 PS an. Der Verbrenner leistet alleine schon rund 1000 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 900 Newtonmetern. Man darf sich also auf eindrucksvolle Sprintwerte von unter drei Sekunden einstellen. Am Ende soll eine Höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h möglich sein. Der Innenraum ist im Hinblick auf eine verstärkte Gewichtsreduzierung sehr spartanisch gehalten. Der Valkyrie verfügt über zwei Bildschirme und eine weitere Anzeige im abnehmbaren Lenkrad. Die Sitze sind direkt mit dem Monocoque verbunden und lassen den Fahrer wie in einem Formel 1-Wagen sitzen. Auf Spiegel wird beim Aston Martin Valkyrie (2020) komplett verzichtet. Deren Aufgabe übernehmen zwei Kameras.

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Aston Martin Valkyrie AMR Pro für die Rennstrecke

Der Rennstrecken-Ableger Aston Martin Valkyrie AMR Pro soll 2020 in einer Stückzahl von 25 Exemplaren erscheinen und es mit namhaften Konkurrenten wie dem McLaren Senna GTR aufnehmen. Hierzu wurde nicht nur der Motor, sondern auch das komplette Äußere der Valkyrie überarbeitet. Die Aerodynamik ist nochmals stärker auf Downforce getrimmt. Der AMR Pro verfügt über einen vergrößerten Heckflügel und eine angepasste Frontschürze. Er soll imstande sein, so viel Donwforce zu erzeugen, wie er selbst wiegt. Interessant ist der Reifensatz: Der AMR Pro steht auf kleineren, nur noch 18 Zoll großen Rädern, die mit Michelin-Rennsportreifen bestückt sind. Gewicht wurde durch Entfernen des Infotainmentsystems und der Klimaanlage eingespart, während die Scheiben von einen speziellen Polycarbon-Ersatz ersetzt werden. So wiegt der Aston Martin Valkyrie AMR Pro (2020) am Ende nur noch 1000 Kilogramm.

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