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Geht auch ganz einfach:

Ölstand messen: So das Öl kontrollieren Ölstand manuell und digital ablesen

AUTO ZEITUNG 23.01.2023
Inhalt
  1. Ölstand messen: Regelmäßige Kontrolle spart Geld
  2. So wird der Ölstand manuell gemessen
  3. So wird der Ölstand digital im Auto gemessen
  4. Zu wenig Öl?

Wer ein Auto besitzt, sollten den Ölstand jeden Monat messen. Kontrollen sind bei modernen Autos auch digital über die  Fahrzeugeinstellungen möglich. Besonders Autofahrende, die viel unterwegs sind oder besonders häufig Kurzstrecken fahren, sollten den Ölstand des Motors nicht aus den Augen verlieren.

Kurzstrecken- und Vielfahrer sollten bei ihren Autos besonders regelmäßig den Ölstand messen. Einmal im Monat sollte man einen Blick auf den Ölpeilstab oder die digitale Anzeige werfen. Häufige Kaltstarts im Stadt- und Kurzstreckenbetrieb könnten zu einer schädlichen Ölverdünnung durch Spritrückstände führen, da sich diese nicht verflüchtigen, wenn das Motoröl nicht richtig warm wird. Die Verdünnung verringert die Schmierwirkung. Sie ist am steigenden Ölstand zu erkennen und macht einen Ölwechsel erforderlich. Wer mehr als 1000 Kilometer im Monat fährt, bekommt es hingegen eher mit Ölverbrauch zu tun. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

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So den Ölstand überprüfen (Video):

 
 

Ölstand messen: Regelmäßige Kontrolle spart Geld

Beim Nachfüllen unbedingt auf die richtige Ölsorte achten, betont der ADAC: Das verwendete Motoröl sollte vom Autobauer für das jeweilige Modell freigegeben sein. Hinweise dazu finden sich in der Bedienungsanleitung und oft auch auf den Öldosen. Wer sich nicht daran hält, riskiert Schäden am Fahrzeugantrieb und kann obendrein Probleme mit der Fahrzeuggarantie bekommen. Auf dem deutschen Markt gibt es laut dem Automobilclub über 250 Ölsorten. Neben der regelmäßigen Ölstandskontrolle und der Verwendung des passenden Schmierstoffs ist das Einhalten der vorgegebenen Intervalle für den Ölwechsel entscheidend, damit eine optimale Motorschmierung und Motorschutz gewährleistet ist. Der ADAC rät allerdings davon ab, den Wechsel in Eigenregie zu machen: Fehler könnten unter anderem dazu führen, dass der Wagen anschließend Öl verliert. Altöl muss unbedingt fachgerecht entsorgt werden: Wer Motoröl verkauft, muss Altöl bis zur Menge des abgegebenen frischen Öls zurücknehmen oder die Annahme an anderer Stelle in der Nähe organisieren. Bei nicht fachgerechter Entsorgung drohen laut dem ADAC bis zu 100.000 Euro Bußgeld für diese Ordnungswidrigkeit.

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So wird der Ölstand manuell gemessen

  • Fahrzeug auf ebenem Untergrund parken.

  • Motor abstellen und mindestens zehn Minuten abkühlen lassen, denn Öl läuft aus Block und Zylinderkopf in die Ölwanne zurück.

  • Haube öffnen und sichern.

  • Ölpeilstab aus Halterung ziehen. Vorsicht vor Ölspritzern!

  • Ölreste am Peilstab mit sauberem und fusselfreiem Tuch abwischen.

  • Messstab wieder komplett in den Kanal einführen und sofort wieder herausziehen.

  • Jetzt den aktuellen Ölstand ablesen.

  • Der Ölstand sollte mindestens 75 Prozent betragen und nie über die Markierung hinaus gehen.

Achtung:

  • Die Ölmenge von der unteren Markierung bis zur höchsten Markierung ist nicht bei allen Fahrzeugen gleich.

  • Frisches Öl immer in kleineren "Schlücken" nachfüllen.

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So wird der Ölstand digital im Auto gemessen

Im Handbuch des Fahrzeugs steht beschrieben, unter welchem Menüpunkt sich die Anzeige des Ölstands befindet. Dort lassen sich Informationen zum Ölstand ablesen.

 

Zu wenig Öl?

Wenn sich zu wenig Öl im Motor befindet, leuchtet die Öldruck-Lampe auf. Der Motor sollte abgestellt und nicht mehr gestartet werden, bis Öl nachgefüllt wurde.

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