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Nissan Leaf (2017): Preis & Reichweite (Update) Nissan senkt die Preise für den Leaf

von Alexander Koch 07.05.2020
Inhalt
  1. Das ist der Preis des Nissan Leaf (2017)
  2. Nissan Leaf (2017) mit bis zu 385 km Reichweite
  3. Nissan Leaf (2017) mit Topwertung im Crashtest
Eckdaten
Bauzeitraumseit 2017
AufbauartenLimousine
Türen4/5
Abmessungen (L/B/H)(4490/1788/1530)
Leergewicht1580 bis 1640 kg
Leistungbis zu 217 PS
AntriebsartenVorderrad
Getriebeartenk.A.
Reichweitebis zu 385 km (WLTP)
Akku40/62 kWh
Grundpreisab 29.900 Euro

Der Nissan Leaf (2017) punktet gegenüber dem Vorgänger mit mehr Reichweite und besserer Alltagstauglichkeit. Zum Modelljahr 2019 erhält das Elektroauto neue Personalisierungsoptionen und ein Sondermodell mit mehr Leistung und Reichweite. Außerdem senken die Japaner im Mai 2020 die Preise. Im Euro-NCAP-Crashtest bekam der Leaf die Höchstwertung!

Zum Modelljahr 2019 ist der Nissan Leaf (2017) mit zusätzlichen Außenfarben und auch in Zweifarblackierungen verfügbar. Der Nissan Leaf 3.Zero fährt mit dem bewährten, 150 PS starken Elektromotor vor. Als Energiespeicher dient die 2018 eingeführte 40 kWh-Batterie. Die Reichweite beträgt 270 Kilometer. Mehr Leistung und Reichweite soll die ab Sommer 2019 erhältliche Leaf 3.Zero e+ Limited Edition bieten. In dem Sondermodell kommt eine 62 kWh fassende Lithium-Ionen-Batterie zum Einsatz. Deren Speicherenergie soll die Reichweite auf bis zu 385 Kilometer steigern. Die Leistung gibt Nissan mit 271 PS an. Sowohl das Sondermodell als auch die nicht limitierte Version des Nissan Leaf3.Zero haben ein neues Infotainment-System inklusive Acht-Zoll-Touchscreen an Bord, das zusätzliche Konnektivitätsdienste wie die Door-to-Door-Navigation ermöglicht. Das europaweit auf 5000 Einheiten begrenzte Sondermodell Nissan Leaf (2017) 3.Zero e+ Limited Edition ist ab 46.500 Euro zu haben. Das nicht limitierte Modell ist seit Mai 2020 als neue Einstiegsvariante ab 29.900 Euro zu haben. Darüber hinaus senken die Japaner auch die Preise für die 40-kWh-Version um 3600 Euro, das Modell mit 62-kWh-Batterie ist nun 4800 Euro günstiger. Außerdem erweitert Nissan das Leaf-Portfolio für den e+ um eine Acenta-Option, die ab 38.200 Euro zu haben ist.

Fahrbericht Nissan Leaf (2017)
Neuer Nissan Leaf (2017): Erste Testfahrt  

Der neue Leaf startet durch

Nissan Leaf (2017) im Video:

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Das ist der Preis des Nissan Leaf (2017)

Besonders stolz sind die Japaner auf zahlreiche neue Technologien, die im Nissan Leaf (2017) erstmalig ihren Einsatz finden: Das sogenannte e-Pedal ermöglicht dem Fahrer, mit nur einem Pedal zu beschleunigen, zu bremsen und anzuhalten. Nach Angaben von Nissan sollen bis zu 90 Prozent der Fahrsituationen mit dem e-Pedal gemeistert werden können, wobei der Autobauer betont, dass es natürlich auch Situationen gebe, in denen die herkömmliche Bremse unverzichtbar sei. Ohnehin betonen die Japaner, dass der Nissan Leaf (2017) mit den beiden Assistenzsystemen Propilot und Propilot Park komfortabel und sicher zugleich sei. So kann der Propilot selbstständig beschleunigen, bremsen, lenken und Abstand halten. Dabei arbeitet das kamerabasierte System bei Geschwindigkeiten zwischen 30 und 100 km/h. Der Propilot Park übernimmt wiederum das komplette Parkmanöver. Das äußere Erkennungsmerkmal für Nissans Elektroautos, das blau hinterlegte Logo, übernimmt der Leaf auch für seinen Innenraum, in dem blaue Nähte die Sitze, das Armaturenbrett und das Lenkrad zieren.

Fahrbericht Nissan Leaf Nismo RC_02
Nissan Leaf Nismo RC_02: Tracktest  

Der Leaf Nismo RC im Tracktest

 

Nissan Leaf (2017) mit bis zu 385 km Reichweite

Direkt in den Blick fällt das sieben Zoll große Touchscreen-Display in der Mitte der Armaturentafel. Das dahinterstehende Infotainmentsystem lässt sich via Apple CarPlay und Android Auto mit dem Handy verbinden. Das Smartphone spielt auch bei einer neuen App eine große Rolle, mit dem der Fahrer den Ladevorgang überwachen, das Aufladen zu einem bestimmten Zeitpunkt programmieren, die Temperatur im Innenraum noch vor dem Einsteigen regulieren oder die nächste Ladestation suchen kann. Dank des neuen Vehicle-to-Grid-Systems (V2G) wird der Nissan Leaf beim Laden ins Stromnetz eingebunden, sodass laut Nissan erneuerbare Energiequellen integriert, Netzschwankungen ausgeglichen und Ökostrom preiswerter gemacht werden kann. Vereinfacht ausgedrückt kann das Elektroauto dem Netz nicht nur Strom entnehmen, sondern auch speichern und wieder einspeisen. Das Ziel ist dabei, Kraftwerke gleichmäßiger betreiben zu können.

Elektroauto Nissan Leaf Nismo Concept (2017)
Nissan Leaf Nismo (2018): Neue Fotos  

Nismo macht den Leaf sportlicher

Nissan Leaf (2018)
Der Leaf erzielte im Crashtest fünf von fünf Sternen! Foto: Euro NCAP
 

Nissan Leaf (2017) mit Topwertung im Crashtest

Zweifel an der Sicherheit von Elektroautos zerstreut der Nissan Leaf mit einem sehr guten Abschneiden im Anfang 2018 verschärften Euro-NCAP-Crashtest. Der Japaner ergatterte, wie schon sein Vorgänger, alle fünf möglichen Sterne. Die Sicherheit von erwachsenen Insassen wird mit 93 Prozent bewertet, die von Kindern kommt auf gute 86 Prozent. Der Schutz anderer Verkehrsteilnehmer und die Assistenzsysteme kommen auf jeweils 71 Prozent. Damit ist der Nissan Leaf (2017) eines der sichersten Elektrofahrzeuge auf dem Markt und beweist, dass Umweltfreundlichkeit und Sicherheit sich nicht ausschließen.

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Nissan Leaf (2017) im Crashtest:

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