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Alle Tests zum SsangYong Korando

SsangYong Korando e-Motion (2022): Testfahrt Die e-Motion des Korando

Thomas Geiger 10.03.2022

Klar, die großen Player der Automobilbranche haben ihre ersten Elektroautos schon längst im Rennen. Mit dem neuen SsangYong Korando e-Motion (2022) bringt sich aber eine der ersten Marken aus der zweiten Reihe in Stellung – und lädt zur ersten Testfahrt ein.

Noch im Frühjahr 2022 rollt der neue SsangYong Korando e-Motion zum Preis ab 38.990 Euro (Stand: März 2022) an die (heimische) Ladesäule – und bereits jetzt zur ersten Testfahrt der AUTO ZEITUNG. Während zahlreiche Weltkonzerne ihre Stromer auf dezidierten Plattformen bauen, ist der elektrische Korando eine klassische Umrüstung und unterscheidet sich vom Verbrenner vorrangig durch den geschlossenen Kühlergrill, blaue Akzente sowie die Schriftzüge. Das mag wenig Eindruck schinden, dafür muss man sich nicht mit hypermodernen Bediensystemen herumschlagen: Wo die Vorbilder aus Wolfsburg & Co. längst Tablets auf Rädern sind, ist der Korando noch ganz konventionell und deshalb kinderleicht zu bedienen – eine Stärke des Autos, davon ist SsangYong überzeugt. Über digitale Instrumente und einen großen Touchscreen verfügt der neue SsangYong Korando e-Motion (2022) aber dann doch. Ein weiteres Talent schlummert im Heck: Der Kofferraum zeigt sich mit einem Fassungsvermögen von 551 bis 1248 Litern unverändert. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Erste Testfahrt mit dem neuen SsangYong Korando e-Motion (2022)

Für rund 50 Prozent Preisaufschlag gegenüber dem Benziner wird der neue SsangYong Korando e-Motion (2022) von einem E-Motor mit 190 PS angetrieben, der sich aus einem Batteriepack mit einer Kapazität von knapp 62 kWh speist. Das reicht auf der einen Seite für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 154 km/h, auf der anderen Seite für eine Reichweite von bis zu 339 Kilometern. Fließt an der Ladesäule Gleichstrom in ausreichender Stärke, zieht der Ssangyong mit einer Ladeleistung von bis zu 80 kW und ist deshalb nach einer guten halben Stunde wieder zu 80 Prozent geladen. Anders als den Verbrenner gibt es den elektrischen Korando nicht einmal gegen Aufpreis mit Allradantrieb. Auch die Zuglast ist mit 1,5 Tonnen durchschnittlich. Dafür macht der Elektroantrieb seine Sache bei unserer ersten Testfahrt gut. Die unterschiedlichen Fahrmodi haben einen merklich individuellen Charakter. Wer mit den Schaltpaddeln am Lenkrad zwischen den drei Rekuperationsstufen wechselt, spürt tatsächlich eine wechselnde Verzögerung bis hin zum Fahren mit nur einem Pedal. Die für E-Autos typisch angenehme Stille hat beim neuen SsangYong Korando e-Motion (2022) den Nachteil, dass sich die vielen Eigengeräusche des Koreaners, die bislang im Grummeln des Benziners untergegangen sind, nun fast schon penetrant in den Vordergrund spielen: Das gilt nicht nur für das Knacken des Blinkers, sondern vor allem für die vielen Warnhinweise der übersensiblen Assistenzsysteme.

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Technische Daten des neuen SsangYong Korando e-Motion (2022)

AUTO ZEITUNG 2022SsangYong Korando e-Motion
Technische Daten
MotorElektromotor an der Vorderachse
Getriebe/AntriebAutomatikgetriebe; Vorderrad
Gesamtleistung140 kW/190 PS
Max. Drehmoment360 Nm
Batterie-Kapazität61,5 kWh (brutto)
Karosserie
Außenmaße (L/B/H)4450/1870/1620 mm
Leergewicht/Zuladung1517/463 kg
Kofferraumvolumen551 bis 1248 l
Fahrleistungen (Werksangaben)
Beschleunigung (0-100 km/h)k.A.
Höchstgeschwindigkeit154 km/h
Verbrauch auf 100 km16,8 kWh
Reichweite339 km
Kaufinformationen
Basispreis (Testwagen)38.990 Euro
MarktstartFrühjahr 2022

Thomas Geiger Thomas Geiger
Unser Fazit

Natürlich dürfen sie bei Ssangyong stolz darauf sein, dass sie selbst als Nischenanbieter ein ganzes Heer an Schutzengeln an Bord geholt haben. Doch wenn der Pkw zur Peepshow wird, könnte der Schuss nach hinten losgehen. Fürs Erste allerdings kann sich SsangYong dafür rühmen, frühzeitig auf den Elektro-Trend aufgesprungen zu sein. Toyota etwa hat noch immer Ladehemmungen.

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