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Neuer Mazda CX-30 (2019): Erste Testfahrt Erste Fahreindrücke vom stylischen Mazda CX-30

von Marcel Kühler 21.08.2019

Mit dem neuen Mazda CX-30 betritt der Hersteller 2019 Neuland: Erstmals wagen sich die Japaner ins boomende Segment der kompakten Crossover vor. Ob ihnen das Debüt gelingt, klärt die erste Testfahrt!

Im neuen Mazda CX-30 (2019) sehen die Japaner ein weiteres Kernmodell, das für deutliche Kundenzuwächse sorgen soll. Die Rezeptur klingt vor der ersten Testfahrt schon vielversprechend, denn kompakte Crossover kombinieren großstadttaugliche Abmessungen mit SUV-Attitüde und der damit verbundenen Praktikabilität sowie – im Idealfall – einer ordentlichen Portion Fahrfreude. Optisch erinnert der sportlich elegant gezeichnete Crossover freilich an seine technische Basis, den Mazda 3. Mit rund 4,40 Metern ist der Neuling allerdings sechs Zentimeter kürzer als der konventionelle Kompakte. Außerdem hat der neue Mazda CX-30 (2019) einen sechs Zentimeter kürzeren Radstand. Dies beeinflusst das Raumangebot jedoch nicht negativ. Im Gegenteil: Vorn finden die Fahrgäste dank üppiger Innenbreite und guter Kopffreiheit jede Menge Platz vor. Und auch im Fond gibt es genügend Kopf- und Beinfreiheit, sodass sich hier selbst erwachsene Mitreisende dauerhaft wohlfühlen – zumal die Rückbank und auch die Vordersitze einen ansprechenden Sitzkomfort bieten. Mehr zum Thema: Das ist der Mazda 3

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Erste Testfahrt im neuen Mazda CX-30 (2019)

Der Einstieg in den Fond des neuen Mazda CX-30 (2019) erfolgt indes über einen recht kleinen Türausschnitt. Besonders variabel ist der Innenraum allerdings nicht. So fehlt der zweigeteilt umlegbaren Rückbank eine praktische Durchreiche, und einen gänzlich ebenen Ladeboden hat der Mazda bei zweisitziger Konfiguration ebenfalls nicht vorzuweisen. Das Kofferraumvolumen ist mit 430 bis 1406 Litern aber voll alltagstauglich. Der von hoher Dynamik geprägten Marken-DNA folgend, ist der CX-30 ein sehr fahraktives Auto geworden. Dirigiert über eine direkt ansprechende und nicht zu leichtgängige Lenkung, lässt sich der 1344 Kilogramm schwere Crossover munter durch alle Arten von Kurven scheuchen. Dabei hilft das straffe, keineswegs unkomfortabel abgestimmte Fahrwerk, das allzu große Seitenneigung souverän unterbindet, gleichzeitig aber viele Unebenheiten im Fahrbahnbelag glättet. Allenfalls tiefere Schlaglöcher und größere Kanten quittiert der neue Mazda CX-30 (2019) auf der ersten Testfahrt mit einer leicht hölzernen Tendenz. Einen weiteren Anteil am ordentlichen Komforteindruck hat die wirkungsvolle akustische Isolierung. Gerade nervige Abrollgeräusche der Reifen werden von ihr kompetent absorbiert.

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Neuer Mazda CX-30 (2019) mit spritzigem Diesel auf Testfahrt

Zum Marktstart im September 2019 wird der neue Mazda CX-30 mit zwei Motoren verfügbar sein: einem 122 PS starken Benziner und einem 116-PS-Turbodiesel. Bei unserer ersten Testfahrt hatten wir die Gelegenheit, beide Triebwerke zu bewegen. Allerdings gefällt uns der Selbstzünder mit seiner lässigen Kraftentfaltung aus niedrigen Drehzahlen deutlich besser als der etwas angestrengt wirkende Benziner, der auf eine Turbounterstützung verzichten muss. Neben dem spritzigeren Fortkommen spricht aber auch die gute Effizienz für den Diesel. Nach unserer ersten Testfahrt zeigt der Bordcomputer des neuen Mazda CX-30 (2019) einen Durchschnittsverbrauch von 5,5 Litern je 100 Kilometer an und damit nur etwas mehr als der vom Hersteller angegebene WLTP-Wert von 5,1 Litern.

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von Marcel Kühler von Marcel Kühler
Unser Fazit

Der stylische Mazda CX-30 (2019) hat das Zeug dazu, eine wichtige Rolle im Segment der kompakten Crossover zu übernehmen. Er ist geräumig und vermittelt markentypisch viel Fahrspaß. Gleichzeitig bleibt im Fall des spritzigen Turbodiesels die Effizienz keineswegs auf der Strecke.

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