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Neuer Hyundai i10 (2019): Erste Testfahrt So fährt sich der neue i10

von Christina Finke 15.01.2020

Ob der neue Hyundai i10 (2019) mit überarbeiteten Motoren und neuen Sicherheitsfeatures glänzen kann, klärt die erste Testfahrt!

Der neue Hyundai i10 (2019) steht für eine erste Testfahrt bereit. Die Südkoreaner bieten ihren Kleinwagen auch weiterhin ausschließlich als Viertürer, wahlweise als Vier- oder Fünfsitzer und in vier Ausstattungslinien an. Während die Länge bei 3,67 Metern verharrt, hat der Kleinwagen in der Breite um zwei Zentimeter zulegt und dagegen in der Höhe um zwei Zentimeter abgenommen. Das Platzangebot bleibt dabei für die Klasse gut. Bei den Antrieben gehen die Südkoreaner derweil gewohnte Wege: Während etwa der VW-Konzern seine kleinsten Modelle künftig nur noch als E-Autos anbietet und Opel sowie Ford ihre Kleinstwagen gleich ganz aus dem Programm genommen haben, setzt Hyundai weiterhin auf Benzinmotoren. Für die Kraftübertragung sorgt je nach Belieben eine manuelle oder eine automatisierte Fünfgang-Schaltung. Im Innenraum des neuen Hyundai i10 (2019) geht es künftig moderner zu: Je nach Aussattungslinie ermöglicht ein neues Infotainmentsystem mit 8-Zoll-Touchscreen die Smartphone-Kopplung via Apple Car Play oder Android Auto. Darüber hinaus hat Hyundai auch die Sicherheitsausstattung seines Kleinwagens erweitert: Neben einem autonomen Notbremsassistent mit Fußgängererkennung sind auch ein Fernlicht- und ein aktiver Spurhalteassistent sowie ein Müdigkeitswarner immer serienmäßig mit an Bord. Die Preise für den neuen Hyundai i10 (2019) beginnen bei 10.990 Euro. Mehr zum Thema: Erste Fotos vom Vision T

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Erste Testfahrt mit dem neuen Hyundai i10 (2019)

Bei der ersten Testfahrt kann der neue Hyundai i10 (2019) vor allem in Kombination mit dem stärkeren 1,2-Liter-Vierzylinder (84 PS) und der manuellen Fünfgang-Schaltung überzeugen. Um den Sauger bei Laune zu halten, müssen Fahrer dann zwar ordentlich Schaltarbeit leisten, sind so aber immer noch spritziger unterwegs als mit dem Fünfgang-Automatikgetriebe, das leider häufig zu langsam arbeitet. Sorgt hingegen der 67 PS starke Dreizylinder unter der Haube für Vortrieb, geht dem kleinen Südkoreaner ziemlich schnell die Puste aus. Ganze 15 Sekunden vergehen, bis er die Tempo-100-Marke knackt. Kommt man im Stadtverkehr so noch entspannt von A nach B, bleibt der Fahrspaß bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn oder bei leichten Steigungen schnell auf der Strecke. Das könnte sich im Laufe des Jahres 2020 allerdings noch ändern: Erstmals soll es ab Sommer nämlich auch eine sportliche N-Line Version mit 100 PS starkem 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo des neuen Hyundai i10 (2019) geben. Mehr zum Thema: Facelift für das Ioniq-Trio

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Unser Fazit

In Sachen Platz, Komfort und Sicherheit gibt es beim neuen Hyundai i10 (2019) relativ wenig zu meckern und der Vierzylinder passt gut zu dem kleinen Koreaner. Wer sich nicht für die Basisversion entscheidet, muss für diverse Extras allerdings auch ein Plus von 50 Prozent des veranschlagten Grundpreises (10.990 Euro) in Kauf nehmen.

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