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Neuer Citroën ë-C4 X (2023): Erste Testfahrt So fährt sich der ë-C4 X

Elmar Siepen 18.01.2023

Neues aus Frankreich: eine Schrägheck-Limousine mit extravagantem Design und E-Antrieb. Wir unternehmen eine erste Testfahrt mit dem neuen Citroën ë-C4 X (2023).

Citroën setzt seine Modellpalette weiter unter Strom. Im März 2023 rollt der neue Citroën ë-C4 X zum Preis von 37.540 Euro (Stand: Januar 2023) zu den Händlern, eine erste Testfahrt unternehmen wir aber schon jetzt. Mit 4,60 Meter Länge sortiert sich der Elektro-Neuling zwischen dem bereits bekannten kompakten Citroën ë-C4 und dem Mittelklässler C5 X ein. Technisch basiert er auf dem stromernden Kompakt-Modell. Bei der Karosserie handelt es sich um eine Schrägheck-Limousine, die im Gegensatz zu der des ë-C4 statt einer großen Heckklappe nur einen klassischen Kofferraumdeckel aufweist, unter dem 510 Liter Ladevolumen warten. Eine asymmetrisch geteilt umklappbare Rücksitzlehne samt Durchreiche erweitert die Kapazität auf 1360 Liter. Das Entertainmentsystem mit dem 12,0-Zoll-Touchscreen wurde vom C5 X übernommen. Dessen Bedienung erfordert allerdings etwas Eingewöhnung. Platzmangel herrscht auf keinem der Sitzplätze. Vor allem im Fond fällt auf, dass infolge der gestreckteren Dachlinie hier subjektiv etwas mehr Kopffreiheit zur Verfügung steht als im ë-C4. Die mehrlagig gepolsterten Advanced Komfort-Sitze des neuen Citroën ë-C4 X (2023) wiederum sind zwar plüschig-weich, nennenswerten Seitenhalt sollte man hier allerdings nicht erwarten. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Erste Testfahrt mit dem neuen Citroën ë-C4 X (2023)

Im Verbund mit der Advanced Komfort-Federung, deren Kernmerkmal Stoßdämpfer mit hydraulischen Anschlägen sind, stellt sich ein Fahrgefühl ein, das an frühere Modelle der Marke mit hydropneumatischen Systemen erinnert. So schwebt der neue Citroën ë-C4 X (2023) bei unserer ersten Testfahrt förmlich über Bodenwellen. Fahrbahnunebenheiten wie etwa Fräskanten werden nur vereinzelt spürbar an die Besatzung weitergegeben. Kurven durchmisst der neue Stromer mit deutlicher Seitenneigung. Wechselkurven führen zu Wankbewegungen des Aufbaus und zeigen, dass der ë-C4 X mit Fahrdynamik nicht allzu viel am Doppelwinkel hat. Nicht nur die gute Geräuschdämmung unterstreicht die Komfortorientierung, sondern auch der Antrieb in Gestalt einer 100-kW-E-Maschine (136 PS), die mit bis zu 300 Newtonmeter zu Werke geht. Nachdrückliches Beschleunigen ist zwar möglich, in die Sitze presst es die Besatzung dagegen nicht. Dennoch reichen die 9,5 Sekunden bis zur 100-km/h-Marke im Alltag völlig aus. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 150 km/h abgeregelt. Nach WLTP-Norm kommt der neue Citroën bis zu 360 Kilometer weit. Ist dann ein Besuch an der Ladesäule nötig, lädt der neue Citroën ë-C4 X (2023) Gleichstrom (DC) mit bis zu 100 kW. So erreicht die 45-kWh-Batterie in 30 Minuten 80 Prozent ihrer Kapazität. Die 100-Prozent-Wechselstrom-Ladung (AC) mit elf kW an einer Wallbox dauert dagegen rund fünf Stunden.

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Technische Daten des neuen Citroën ë-C4 X (2023)

AUTO ZEITUNG 03/2023Citroën ë-C4 X
Technische Daten
MotorPermanenterregte Synchronmaschine
Getriebe/AntriebKonstantübersetzung; Vorderrad
Systemleistung100 kW/136PS
Max. Drehmoment260 – 300 Nm
Spannung/Batterie-Kapazität400 V/45 kWh (netto)
Karosserie
Außenmaße (L/B/H)4600/1834/1515 mm
Leergewicht/Zuladung1659/381 kg
Kofferraumvolumen510–1360 l
Fahrleistungen (Werksangaben)
Beschleunigung (0-100 km/h)9,5 s
Höchstgeschwindigkeit150 km/h
Verbrauch auf 100 km (WLTP)15,5-15,0 kWh
Reichweite360 km
Kaufinformationen
Basispreis (Testwagen)37.540 € (abzgl. 6750 Euro E-Auto-Prämie)
MarktstartMärz 2023

Elmar Siepen Elmar Siepen
Unser Fazit

Platz ist in der kleinsten Lücke. Der neue Citroën ë-C4 X (2023) bereichert die Modellpalette mit typischen Citroën-Tugenden – mehr Design, mehr Komfort und mehr Preiswürdigkeit als mancher Konkurrent, aber weniger Fahrdynamik für alle, die es gelassen mögen.

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