Mercedes G 500 (MJ 2015): Test

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Mercedes G500 (MJ 2015)
Mercedes G500 (MJ 2015) Foto: Mercedes Benz

Behäbig ist anders. Trotz seines Gewichts kann der G 500 mit einem Spitztempo von 210 km/h beeindrucken. Und was ihm an Speed fehlt, macht er mit Sound wieder wett, denn es gibt keinen Mercedes, der ... >> Mehr zum Thema: Einzeltests im Überblick

Mercedes G 500
Ecken und Kanten

... so toll klingt wie der G 500 – Heavy- Metal für Genießer mit Gurgeln, Grollen, Donnern und Dröhnen. Bei allen Neuerungen hat die G-Klasse ihren Charakter aber nicht verloren.

Mercedes G 500
Ecken und Kanten

Um die Türen ins Schloss zu werfen, braucht man nach wie vor ein bisschen mehr Kraft. Die Verriegelung klingt so antiquiert wie das Scheuern einer Wählscheibe, und natürlich bricht man sich bisweilen einen Fingernagel ab, wenn man zum Öffnen auf das Türschloss drückt.

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Doch ein G wäre kein G, wenn er nicht ein paar solcher Schrullen hätte

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Deshalb mögen zwar immer mal wieder Updates kommen, an der Form des G jedoch wird sich nichts ändern.

Mercedes G 500
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Zitat Mercedes: "Bevor die G-Klasse rund wird, bekommt die Erde Ecken."

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Für Knauserer drückt der nun 245 PS starke V6-Diesel den Verbrauch auf 9,9 Liter und macht den 350 d zur sparsamsten G-Klasse aller Zeiten. Ganz neu ist der V8-Benziner, den man vom Sportwagen AMG GT in den G 500 transplantierte – hier mit 422 PS.

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Saubere Verarbeitung und tolle Materialien im engen G-Cockpit

Mercedes G 500
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Fazit von Thomas Geiger: Sparsamer, moderner, multimedialer – der geliftete G hat sich angepasst, ohne sich selbst untreu zu werden.

Trotz des neuen Motors hat der Mercedes G 500 (MJ 2015) seinen einzigartigen Charakter behalten. Dabei ist der Geländewagen flinker als er aussieht. Ein erster Test!

Der Mercedes G 500 (MJ 2015) steht im Test und trotzt der Evolution, denn in Zeiten verschärfter Abgasnormen und Crashvorschriften geht es automobilen Dinos oftmals an den Kragen. In 36 Jahren vom Arbeitstier zum Lifestyle-Auto aufgestiegen, kämpft sie wacker gegen das Aussterben. Mit regelmäßigen Frischzellenkuren hebt Mercedes den G immer wieder über die Zulassungshürden, das neueste Update gibt es jetzt zu Preisen zwischen 89.922 Euro für den G 350 d und 282.209 Euro für den G 65 mit zwei neuen Motoren – größerer Navibildschirm und modernere Instrumente inklusive. Für Knauserer drückt der nun 245 PS starke V6-Diesel den Verbrauch auf 9,9 Liter und macht den 350 d zur sparsamsten G-Klasse aller Zeiten.

Die G-Klasse im Video:

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Video: AUTO ZEITUNG

Mercedes G 500 (MJ 2015) im Test überraschend schnell

Ganz neu ist der V8-Benziner im Mercedes G 500, den man vom Sportwagen AMG GT in den G 500 transplantierte – hier mit 422 PS. Zwar ist von der Dynamik aus dem GT nicht mehr ganz so viel zu spüren, wenn sich der Koloss mit 610 Newtonmeter dem Wind entgegen wirft. Doch für einen 2,5 Tonnen schweren Stahlschrank auf Rädern sind ein Sprintwert von 5,9 Sekunden sowie 210 km/h Spitzentempo beeindruckend. Und in einem Koloss wie dem G 500 fühlt sich das gleich ganz anders an als in einem Porsche.