Mercedes EQS: Tuning von Brabus

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Mercedes EQS: Tuning von Brabus
Mercedes EQS: Tuning von Brabus Foto: Brabus

Brabus hat sich an den EQS herangewagt und statt Power und Prunk Effizienz und Handling herausgeholt.

Mercedes EQS: Tuning von Brabus
Mercedes EQS: Tuning von Brabus Foto: Brabus

22-Zöller, Tieferlegung und Kohlefaser-Anbauteile sorgen für sieben Prozent mehr Reichweite.

Mercedes EQS: Tuning von Brabus
Mercedes EQS: Tuning von Brabus Foto: Brabus

Die Frontschürze erinnert an das AMG-Modell, verfügt allerdings nicht über die Panamericana-Streifen.

Mercedes EQS: Tuning von Brabus
Mercedes EQS: Tuning von Brabus Foto: Brabus

Vorne liegt der EQS 15 Millimeter tiefer, hinten sogar 20.

Mercedes EQS: Tuning von Brabus
Mercedes EQS: Tuning von Brabus Foto: Brabus

Am Heck entdecken wir einen eher untypisch gestalteten Spoiler auf dem Heckdeckel und einen markanten Diffusor.

Mercedes EQS: Tuning von Brabus
Mercedes EQS: Tuning von Brabus Foto: Brabus

Der Innenraum zeigt sich größtenteils im Serientrimm.

Mercedes EQS: Tuning von Brabus
Mercedes EQS: Tuning von Brabus Foto: Brabus

Die Kundschaft kann sich aber auch hier nach Belieben dank des Individualiserungsprogramms austoben.

Auch vor Elektroautos macht der Veredelungswahn von Brabus keinen Halt. Die Bottroper Tuningschmiede hat sich dem Mercedes EQS gewidmet und aus dem Luxusstromer noch mehr Dynamik herausgeholt.

Mit seinem hochtechnologisierten Elektroantrieb ist der Mercedes EQS mit Sicherheit nicht das unkomplizierteste Tuningobjekt. Doch weil Brabus so ziemlich alles hochkarätige mit Stern noch hochkarätiger macht, hat die Firma auch an der Luxuslimousine Hand angelegt, nur eben mit anderen Mitteln. Statt Turbo, Motorsoftware und Katalysator setzen die Profis aus dem Ruhrpott auf Handling sowie Aerodynamik – und damit ausnahmsweise auch mal auf Energieeffizienz. Denn weil Tieferlegung, Felgen und clevere Verspoilerung für eine um 7,2 Prozent verbesserte Windschlüpfrigkeit sorgen, steigt auch die Reichweite um sieben Prozent. Vorne hat Brabus eine Frontschürze verbaut, die stark an den AMG EQS 53 erinnert. Am Heck wiederum entdecken wir einen eher untypisch gestalteten Spoiler auf dem Heckdeckel sowie einen markanten Diffusor. Natürlich bestehen sämtliche Anbauteile aus Kohlefaser, um das ohnehin satte Gewicht des Mercedes EQS nicht weiter nach oben zu schrauben. Noch auffälliger aber präsentieren sich die geschmiedeten Brabus-Monoblock-Räder mit bis zu 22 Zoll Größe, die ebenso ihren Teil zum niedrigen Luftwiderstandsbeiwert beitragen. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Leslie fährt den Mercedes EQS (2021) im Video:

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Im Windkanal geschliffen: Mercedes EQS mit Tuning von Brabus

Das Tuning am Mercedes EQS führt Brabus an der Luftfederung fort, wo ein angeschlossenes Modul für eine Tieferlegung vorne um 15 und hinten um 20 Millimeter sorgt. Davon profitieren sowohl Handling als auch Abtrieb. Im Innenraum kann sich die Kundschaft nach Gusto durch das hauseigene Individualiserungsprogramm arbeiten und sich neben Einstiegsleisten und Pedalauflagen gleich eine ganze Ledergarnitur für den Stromer maßschneidern lassen. Beim Fotoauto mit seinen Seriengestühl aus Kunstleder hat sich Brabus da noch zurückgehalten. Dennoch verlangt die Tuningschmiede auch für das eher milde Tuning einen happigen Aufpreis: Knapp 174.000 Euro kostet der gezeigte EQS 450 inklusive Upgrades, das Serienauto startet bei 109.500 Euro (Stand: Oktober 2022). Selbst ein AMG EQS 53 liegt noch knapp 20 Riesen unter dem Brabus. Allerdings kann der auch nicht mit beeindruckenden Reichweiten von knapp 800 Kilometern angeben.

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Fazit

Brabus und Öko-Tuning – das ist eine neue Komponente, die aber – wie der Mercedes EQS beweist – bestens funktioniert. Coole Optik und Effizienz schließen sich also nicht (mehr) aus.