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Mercedes EQS (2021): Preis & Innenraum Erster Blick ins EQS-Interieur

von Thomas Geiger 29.03.2021

Die Stuttgarter:innen haben den Innenraum des Mercedes EQS samt MBUX Hyperscreen enthüllt. Erlkönig-Fotos zeigen die elektrische Luxuslimousine kurz vor seiner offiziellen Premiere am 15. April 2021 nur noch leicht getarnt. Das wissen wir zu Reichweite und Preis.

Erlkönig-Fotos zeigen den Mercedes EQS kurz vor seiner Premiere im April 2021 nur noch leicht getarnt. Er soll ab 2021 gemeinsam mit der S-Klasse in der "Factory 56" in Sindelfingen gefertigt werden und zu einem noch nicht bekannten Preis gegen elektrisch angetriebene Konkurrenten wie den Porsche Taycan, den Audi e-tron GT und das Tesla Model S antreten. Mit der zugehörigen Studie Mercedes Vision EQS gaben die Stuttgarter:innen bereits 2019 einen Ausblick auf das neue Flaggschiff der neu gegründeten und rein elektrischen Submarke EQ. Mehr als fünf Meter lang, lässt der Luxusliner selbst die neueste S-Klasse alt aussehen. Das liegt nicht nur am sogenannten "Bow Design", das die stufige Silhouette der klassischen Limousine auflöst und von extrem schräg gestellten, weit nach außen gerückten Scheiben lebt. Es liegt auch an der spektakulären Licht-Inszenierung, die einmal komplett um die in zwei Farben lackierte Studie reicht. So gibt es zu den Hologramm-Scheinwerfern einen digitalen Kühlergrill mit LED-Matrix, ein Heckleuchtenband, in dem 229 digitale Mercedes-Sterne strahlen, und an den Flanken weitere LED-Leisten, die das Auto in Szene setzen und die Kommunikation mit anderen Verkehrsteilnehmer:innen übernehmen. Inwiefern die Beleuchtungsinszenierung auch beim Serien-Mercedes EQS (2021) zum Einsatz kommt, bleibt allerdings abzuwarten. Mehr zum Thema: Das ist das Mercedes EQS SUV

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Das Mercedes EQ-Produktionsnetzwerk im Video:

 
 

Preis, Fotos & Hyperscreen im Innenraum des Mercedes EQS (2021)

Der Innenraum des Mercedes EQS (2021) orientiert sich an der Studie Vision EQS. Offizielle Fotos zeigen den MBUX Hyperscreen, der sich über die gesamte Breite zwischen den A-Säulen auf rund 1,40 Metern erstreckt und mit künstlicher Intelligenz gespickt ist. Die schmalen Lüftungsdüsen sitzen über dem Glaspanel, das Kombiinstrument, Zentral- und Beifahrertouchscreen nahtlos vereint und an das Deck eines Bootes erinnern soll. Die Darstellung von Informationen verschmilzt dank der drei bündig eingefasster Displays quasi mit dem Material. Das "Zero-Layer-Konzept" soll die Bedienung vereinfachen und die wichtigsten Funktionen je nach Situation auf der obersten Anzeigeebene direkt zugänglich machen. Der:Die Fahrer:in soll den Mercedes EQS (2021) zudem mit allen Sinnen erleben können. Ein Soundprogramm kann Natur- und Fahrgeräusche abspielen und ein Filtersystem soll nicht nur für saubere, sondern auch geruchlose Luft sorgen. Die Ambientebeleuchtung schließt die Konturen des Armaturenbretts und der vier ledernen Loungesessel ein. Hinzu kommt ein nachhaltiges Materialkonzept mit Holz aus heimischen Wäldern, Dekorstoffen aus maritimem Plastikmüll, artifiziellem Leder und Mikrofasern aus recycelten PET-Flaschen. Mehr zum Thema: Der Mercedes EQS im Fahrbericht

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Mercedes EQA (2021): Preis & Reichweite Der EQA feiert seine Premiere

Der Mercedes-Hyperscreen im Video:

 
 

Reichweite des Mercedes EQS (2021)

Mit dem Mercedes EQS (2021) leisten sich die Stuttgarter:innen zum ersten Mal eine dezidierte Elektroarchitektur und können somit alle Raumvorteile nutzen: Die Überhänge werden kürzer und der Innenraum bietet entsprechend mehr Platz. Anders als beim EQC verschwindet der Akku komplett im Wagenboden. Dabei ist er größer denn je: Um adäquate Fahrleistungen zu bieten, wächst die Batterie auf nutzbare 108 kWh Ladekapazität an. Damit schafft der EQS mehr als 700 Kilometer nach WLTP-Norm, verspricht Mercedes. Gerüchten zufolge soll der EQS über ein Dual-Motor-Layout verfügen, also mit jeweils einem Elektromotor eine Achse antreiben. Und weil theoretisch mit 350 kW geladen wird, sind die Batteriezellen auch binnen weniger als 20 Minuten zu 80 Prozent voll. Dank des neuen "Plug & Charge"-Konzepts können Fahrer:innen einfach das Ladekabel an die öffentliche Säule anschließen und die Bezahlung erfolgt ganz ohne Authentifizierung durch das Mercedes me Charge. Das me Charge-Netzwerk verfügt über 200.000 Ladepunkte in Europa. So schnell wie beim Laden ist die Studie Mercedes Vision EQS (2021) auch beim Fahren: Mit knapp 500 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment beschleunigt der voll variable Allradantrieb in weniger als 4,5 Sekunden auf Tempo 100 und erlaubt mehr als 200 km/h. Für das Serienmodell dürften ähnliche Werte zu erwarten sein. Mehr zum Thema: Das ist der Mercedes EQV

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