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Mercedes EQS (2021): Preis & Reichweite Neue Teaser-Fotos vom EQS

von Thomas Geiger 11.01.2021

Neue Teaser-Fotos kündigen den Marktstart des Mercedes EQS im ersten Halbjahr 2021 an. Die Studie Vision EQS nimmt vorweg, wie sich die Schwaben die Luxuslimousine der Zukunft vorstellen. Das wissen wir zu Reichweite, Preis und dem MBUX Hyperscreen!

Neue Teaser-Fotos zeigen den Mercedes EQS (2021) in schimmernden Lichtreflexionen von oben und hinten. Er soll ab 2021 in Sindelfingen gefertigt werden und zu einem noch nicht bekannten Preis gegen elektrisch angetriebene Konkurrenten wie den Porsche Taycan, Audis e-tron GT und das Tesla Model S antreten. Mit der zugehörigen Studie Mercedes Vision EQS gaben die Schwaben bereits 2019 einen Ausblick auf das neue Flaggschiff der neu gegründeten und rein elektrischen Submarke EQ. Mehr als fünf Meter lang und in Bausch und Bogen gezeichnet, lässt der Luxusliner selbst die neueste S-Klasse alt aussehen. Das liegt nicht nur am sogenannten "Bow Design", das die stufige Silhouette der klassischen Limousine auflöst und von extrem schräg gestellten, weit nach außen gerückten Scheiben lebt. Es liegt auch an der spektakulären Licht-Inszenierung, die einmal komplett um die in zwei Farben lackierte Studie reicht. So gibt es zu den Hologramm-Scheinwerfern einen digitalen Kühlergrill mit LED-Matrix, ein Heckleuchtenband, in dem 229 digitale Mercedes-Sterne strahlen, und an den Flanken weitere LED-Leisten, die das Auto in Szene setzen und die Kommunikation mit andern Verkehrsteilnehmern übernehmen. Inwiefern die Beleuchtungsinszenierung auch beim Serien-Mercedes EQS (2021) zum Einsatz kommt, bleibt abzuwarten. Mehr zum Thema: Das ist das Mercedes EQS SUV

News MBUX & Hyperscreen (2021)
MBUX: Augmented Reality & Hyperscreen Mercedes entwickelt MBUX weiter

Das Mercedes EQ-Produktionsnetzwerk im Video:

 
 

Preis, Fotos & Hyperscreen des Mercedes EQS (2021)

Wenn sich der Mercedes EQS (2021) an der Studie Vision EQS orientiert, zeigt sich die elektrische S-Klasse künftig in einem buchstäblich neuen Licht: Die Ambientebeleuchtung schließt die Konturen der vier ledernen Loungesessel ein. Statt eines konventionellen Cockpits wird aus dem Armaturenbrett eine – Zitat – "Interieur-Skulptur", für die Instrumententafel und Mittelkonsole vereint werden und dabei an das Deck eines Bootes erinnern sollen. Die Darstellung von Informationen verschmilzt dank drei bündig eingefasster Displays quasi mit dem Material. Der so genanne "MBUX Hyperscreen" zieht sich über die gesamte Länge des Armaturenbretts von rund 1,40 Metern und wird mit künstlicher Intelligenz gefüttert. Und damit die Besserverdiener kein schlechtes Gewissen plagt, gibt es ein nachhaltiges Materialkonzept mit Holz aus heimischen Wäldern, Dekorstoffen aus maritimem Plastikmüll, artifiziellem Leder und Mikrofasern aus recycelten PET-Flaschen. Während die Designer am großen Rad drehen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen, dürften Technik und E-Motor unter der spektakulären Hülle des Mercedes EQS (2021) vergleichsweise bodenständig, dafür aber umso konsequenter daherkommen. Mehr zum Thema: Der Mercedes EQS im Fahrbericht

Elektroauto Mercedes EQA (2021)
Mercedes EQA (2021): Preis & Reichweite Der EQA feiert seine Premiere

Der Mercedes-Hyperscreen im Video:

 
 

Reichweite des Mercedes EQS (2021)

Mit dem Mercedes EQS (2021) leisten sich die Schwaben zum ersten Mal eine dezidierte Elektroarchitektur und können somit alle Raumvorteile nutzen: Die Überhänge werden kürzer und der Innenraum bietet entsprechend mehr Platz. Und anders als beim EQC verschwindet der Akku tatsächlich komplett im Wagenboden. Dabei ist er größer denn je: Um adäquate Fahrleistungen zu bieten, wächst die Batterie auf 100 kWh Ladekapazität an. Damit schafft der EQS mehr als 700 Kilometer nach WLTP-Norm, verspricht Mercedes-Chef Ola Källenius. Gerüchten zufolge soll der EQS über ein Dual-Motor-Layout verfügen, also mit jeweils einem Elektromotor eine Achse antreiben. Und weil theoretisch mit 350 kW geladen wird, sind die Batteriezellen auch binnen weniger als 20 Minuten zu 80 Prozent voll. So schnell wie beim Laden ist die Studie Mercedes Vision EQS (2021) auch beim Fahren: Mit knapp 500 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment beschleunigt der voll variable Allradantrieb in weniger als 4,5 Sekunden auf Tempo 100 und erlaubt mehr als 200 km/h. Für das Serienmodell dürften ähnliche Werte zu erwarten sein. Mehr zum Thema: Das ist der Mercedes EQV

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