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Lotus Eletre (2022): Lambda, SUV & Preis Das Lotus-SUV Eletre zeigt sich

Thomas Geiger 01.04.2022

Als Type 132 angekündigt, als Lambda durch die Gerüchteküche gegangen und als Lotus Eletre (2022) schließlich auf die Straße geschickt: Wir nennen Preis, Leistung und Reichweite des elektrischen Hyper-SUV aus Hethel!

Gegen den Lotus Eletre (2022), der zuvor als Lotus Lamda gehandelt wurde, sieht selbst der Lamborghini Urus noch zahm und zierlich aus. Dass Lotus jetzt das Tuch vom ersten SUV in einer über 50-jährigen Tradition vor allem leichter und schnittiger Sportwagen zieht, mag die Fans des asketischen Firmengründers Collin Chapman irritieren – schließlich ist der Hoffnungsträger weder sonderlich schnittig, noch sonderlich leicht. Doch alle anderen werden sich den Kopf verrenken: Denn spektakulärer und vor allem provokanter hat sich noch kein anderes SUV aus der Deckung gewagt. Wenn die Brit:innen aber schon mit der leichten Lehre brechen und sich ab 2022 auf Neuland wagen, dann manchen sie das zumindest zukunftsfest – der Lotus Eletre (2022) fährt also elektrisch. Nicht umsonst gehören sie zum chinesischen Geely-Konzern, der aus dem staubigen Sonderling von der Insel eine sportliche Luxusmarke für die Generation E machen will. Entsprechend erhielt Lotus ein neues Entwicklungszentrum und eine neue Fabrik für rund 150.000 Autos im Jahr – allerdings nicht im britischen Königreich, sondern in der chinesischen Provinzmetropole Wuhan. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Der Lotus Eletre (2022) im Video:

 
 

Erst Type 132, dann Lambda, nun Lotus Eletre (2022)

Das erste Auto, das in dieser Konstellation entstanden ist und dort ab Frühjahr 2022 auch vom Band laufen soll, ist also – zumindest in der Lesart von Lotus – zugleich das erste elektrische Hyper-SUV und trägt den bezeichnenden Namen Lotus Eletre (2022). Die neue Spitzenstellung in einem Segment, in dem es bis dato nur vergleichsweise nüchterne Autos wie den BMW iX oder den Audi e-tron gibt und selbst ein Mercedes EQS SUV vergleichsweise praktisch und pragmatisch auftritt, lockt Lotus mit einem Übermaß an Leistung und Fahrdaten. Das unterstreichen die Brit:innen mit einigen Designdetails, welche die Nähe zum Supersportler Evija suchen. Zwar reicht es nicht ganz für die 2000 PS des ultimativen Tieffliegers – es müssen um die 441 KW (600 PS) genügen –, doch sinkt so der Preis von weit über zwei Millionen auf geschätzte 120.000 Euro. Abgesehen davon dürfte der Eletre auch mit dieser Leistung ganz vorne mitfahren: Von null auf 100 jedenfalls wird er es in weniger als drei Sekunden schaffen, verspricht man. Und wer den Fuß nur lange genug stehen lässt, hat bald mehr als 265 km/h auf dem natürlich digitalen Tacho. Andere E-SUV verschwinden da meist schon im Rückspiegel. Selbst für Verbrenner wird die Luft in diesen Regionen langsam dünn. Die Energie liefert ein Akku mit mehr als 100 kWh, der auf 800-Volt-Basis arbeitet. Er soll für rund 600 Kilometer reichen und auch beim Boxenstopp Tempo machen: Weil der Lotus Eletre (2022) mit bis zu 350 kW am Gleichstrom-Stecker zieht, fließt binnen 20 Minuten im besten Fall der Strom für 400 Kilometer.

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Preis, Leistung & Reichweite des SUV Lotus Eletre (2022)

Zwar verspricht Lotus ein direktes Fahrerlebnis fast so wie man es von Elise & Co kennt. Doch wissen die Brit:innen selbst, dass individuelle Fahrfreude im Lotus Eletre (2022) nicht das alleinige Kriterium ist. Deshalb rüsten sie das SUV mit mehr Assistenzsystemen denn je und haben ihn mit einem versenkbaren Lidar-Sensor sogar fit gemacht fürs autonome Fahren. In gar nicht mehr allzu ferner Zukunft soll die Kundschaft die Hände in den Schoß legen und den elektronischen Co-Piloten seinen Job machen lassen können. Warum man dafür dann allerdings noch ein Hyper-SUV braucht, das wissen die Götter – oder eben die Chines:innen. Und vielleicht sogar der gesunde Menschenverstand. Schließlich wird der Lotus Eletre (2022) weniger auf der Rennstrecke unterwegs sein als in der Rushhour, wo das Fahren nicht immer ein Vergnügen ist – selbst mit mehr als 441 kW (600 PS).

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