Kindersitz-Test 2018: Die besten Sitze! (Update) 17 Kindersitze mit gutem Testergebnis

von Anika Külahci
Inhalt
  1. Bester Kindersitz aus jeder Kategorie
  2. Kindersitz-Test 2018: Alle Test-Ergebnisse in Galerie
  3. Kindersitz kaufen: Diese Tipps beachten
  4. Bedienung: So den Kindersitz montieren
  5. PFD-Download Kindersitz-Test 2018

Im Kindersitz-Test 2018 haben ADAC und Stiftung Warentest im Frühjahr 23 neue Modelle unter die Lupe genommen. Geprüft wurden die Kriterien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie, Schadstoffe, Verfärbung und Reinigung. 17 Modelle erhielten die Bewertung "gut", drei Modelle "mangelhaft". Die Ergebnisse im Detail!

Kindersitze > Kindersitz Test

Der Kindersitz-Test 2018 zeigt, dass teuer nicht zwangsläufig besser sein muss. Andersherum zeigen ADAC und Stiftung Warentest, dass auch günstige Modelle in den geprüften Kriterien gut abschneiden können. So wurde beispielsweise der Kindersitz Jané Gravity für knapp 400 Euro als "mangelhaft" empfunden, während der Recaro Monza Nova Evo Seatfix mit einem Preis von 145 Euro ein "gutes" Ergebnis erzielte. Von den 23 getesteten Modellen erhielten 17 das Prädikat "gut": Mit darunter ist der Maxi-Cosi Rock für Babys bis maximal 75 Zentimeter Größe ab 200 Euro, der Kiddy Evoluna i-Size 2 für Kleinkinder bis 1,5 Jahre ab 490 Euro, der Britax Römerfix für Kinder bis vier Jahre ab 650 Euro und der Joie Traver für Kinder bis zwölf Jahre für 120 Euro.

 

Bester Kindersitz aus jeder Kategorie

Testergebnis Kindersitze 2018
KindersitzNoteAlterKaufen
Maxi-Cosi Rock1,70 - 1 JahreZu Amazon
Kiddy Evoluna1,70 - 1,5 JahreZu Amazon
Britax Römer Baby-Safe 21,80 - 1,5 JahreZu Amazon
Avionaut Ultralite5,50 - 1,5 JahreZu Amazon
Britax Römer Dualfix2,10 - 4 JahreZu Amazon
Cybex Sirona S2,30 - 4 JahreZu Amazon
Concord Ultimax5,00 - 4 JahreZu Amazon
Joie Traver Shield1,91 - 12 JahreZu Amazon
Chicco Youniverse Fix3,31 - 12 JahreZu Amazon
Joie Traver1,84 - 12 JahreZu Amazon

Durchgefallen mit einer "mangelhaften" Bewertung sind drei Modelle: Avionaut Ultralite + IQ base für Kleinkinder bis 1,5 Jahre ab 400 Euro; Jané Gravity für 400 Euro sowie Concord Ultimax i-Size für einen Preis von 350 Euro, jeweils für Kinder bis etwa vier Jahre. Vor allem der Letzte ist laut ADAC-Test nicht zu empfehlen: Bei einem Frontalcrash zerbrach die Sitzschale in mehrere Teile. Der Hersteller habe aufgrund des Ergebnisses bereits angekündigt, diesen Sitz nicht weiter zu produzieren. Alle Ergebnisse des Kindersitz-Tests 2018 sind oben in der Galerie zu finden. 

Kindersitz-Test Kindersitz-Test 2017
Kindersitz-Test: 53 Sitze Jahrgang 2017 Insgesamt 53 Kindersitze im großen Test

Kindersitz-Test 2018 von ADAC & Stiftung Warentest (Video):

 
 

Kindersitz-Test 2018: Alle Test-Ergebnisse in Galerie

Im Kindersitz-Test 2018 haben teilweise die mit "gut" bewerteten Sitze die gesetzlichen Vorschriften deutlich übertroffen. Der Maxi-Cosi Axissfix Air verfügt über integrierte Airbags: Bei einem Crash öffnet sich ein in den Gurten integriertes Luftkissen, das den Kopf des Kindes zusätzlichen Schutz bietet. Neben den Punkten Sicherheit, Bedienung und Ergonomie war vor allem auch das Kriterium Schadstoffe für das Ergebnis wesentlich. Wenn ein Modell zu viele Schadstoffe enthält, landet dieses unmittelbar auf dem unteren Platz. So erhielt ein Kindersitz auch eine "mangelhafte" Bewertung, wenn erhöhte Schadstoffwerte festgestellt wurden. Dazu gehören die oben genannten Modelle Jané Gravity und Avionaut Ultralite + IQ base: Der erste enthält Naphtalin, das angeblich Krebs auslösen könne, der zweite Kindersitz enthält das Flammschutzmittel TCPP in erhöhter Konzentration. 

 

Kindersitz kaufen: Diese Tipps beachten

Wenn man einen Kindersitz kaufen möchte, rät der ADAC Eltern dazu, sich vor dem Kauf unbedingt über das aktuelle Angebot zu informieren. Dabei kann der aktuelle Kindersitz-Test 2018 helfen, aber auch Ergebnisse der letzten Jahre lassen sich hervorragend vergleichen. Auf keinen Fall sollte man ein Modell kaufen, ohne es vorher mit dem Kind selber ausprobiert zu haben. Besser mit dem Kind zum Fachhandel fahren und den entsprechenden Kindersitz vorab einmal testen. Außerdem passen nicht alle Modelle in jedes Fahrzeug: Sitzen mit semi-universaler Zulassung (mit Stützfuß) liegt eine Fahrzeugliste bei, mit der Eltern checken können, ob das jeweilige Modell auch im eigenen Fahrzeug montiert werden kann. Wichtig ist vor allem auch eine fachmännische Beratung im Geschäft, denn wenn ein Kindersitz nicht wie vorgesehen bedient wird, sei auch die Sicherheit nicht mehr unbedingt garantiert. Daher sollte man sich den Einbau erklären lassen.

News Maxi-Cosi Axiss Fix Air (Kindersitz mit Airbag)
Kindersitz mit Airbag: Maxi-Cosi AxissFix Air (Preis) Weltweit erster Kindersitz mit Airbag

 

Bedienung: So den Kindersitz montieren

Der Kindersitz steht richtig im Fahrzeug, wenn er möglichst stramm und standsicher eingebaut ist. Hierbei darauf achten, dass sich der Sitz stabil anschnallen lässt. Damit eine optimale Rückhaltung gewährleistet werden kann, sollten die Gurte geradlinig und faltenlos verlaufen. Außerdem sollten Kinder keine Jacken tragen, damit der Sicherheitsgurt möglichst nahe am Körper anliegt. Bei Modellen mit Fangkörpern und Babyschalen sollte überprüft werden, ob der Gurt lang genug ist, um den Kindersitz sicher anschnallen zu können. Sollte der Gurt zu kurz sein, kann gegebenenfalls auch eine Babyschale mit separater Basis angebracht werden. Sollte sich der Gurt nicht mehr selbstständig aufrollen bei Sitzerhöhern mit Rückenlehne, sollte man auf ein Modell zurückgreifen, das besser zur Gurtgeometrie des Fahrzeugs passt.

 

PFD-Download Kindersitz-Test 2018

Das komplette Ergebnis des Kindersitz-Tests von ADAC und Stiftung Warentest ist im Detail hier nachzulesen.

Kindersitze > Kindersitz Test

Tags:
NEWSLETTER
Melden Sie sich hier an!
Beliebte Marken

AUTO ZEITUNG 16/2019AUTO ZEITUNGAUTO ZEITUNG 16/2019

Copyright 2019 autozeitung.de. All rights reserved.