Jaguar I-Pace (2018): Preis (Update) Das kostet der Jaguar I-Pace

von Thomas Geiger 04.06.2018

Mit dem Jaguar I-Pace (2018) wagen die Briten den Einstieg ins Elektro-SUV-Segment. Ab Sommer 2018 ist der Stromer erhältlich. Und das ist sein Preis! 

Der Jaguar I-Pace (2018), der bei einem Preis von 77.850 Euro startet, wirft sich gegen die angekündigten Elektro-Alternativen Audi e-Tron, Mercedes EQC und Porsche Mission E mit voller Wucht in den Ring. Während es die genannten Kandidaten der Konkurrenz noch nicht zu kaufen gibt, war bislang Elon Musk mit seinen Teslas allein auf weiter Flur. Für letzteren wird es jetzt ernst. In einer Zeit, in der Tesla ein wenig von seinem Glanz verliert, weil die Amerikaner ihr Model 3 partout nicht in vernünftigen Stückzahlen aus der Fabrik bringen, macht sich mit Jaguar der erste ernsthafte Verfolger auf den Weg und eröffnet die Jagd auf Model X & Co. Die Briten zeigen 18 Monate nach ihrer ersten Studie die Serienfassung des Jaguar I-Pace (2018): "Damit schlagen wir ein neues Kapitel unserer legendären Marke auf", sagt Designchef Ian Callum, der von den neuen Freiheiten schwärmt, die ihm ein Auto ohne Verbrenner bietet – und die er genutzt hat. Der I-Pace sieht mit seiner ungewohnt weit nach vorn gerückten Kabine, mit dem flachen Dach und dem keiligen Heck nicht nur frischer und futuristischer aus als etwa der Mercedes EQ und eleganter als ein Tesla Model X. Mit einem cw-Wert von 0,29 ist er auch so windschnittig, dass die Reichweite nicht über Gebühr geschmälert wird.

Fahrbericht Jaguar I-Pace (2018)
Neuer Jaguar I-Pace (2018): Erste Testfahrt  

I-Pace schlägt sich als Tesla-Fighter

Jaguar F-Pace im Video: 

 
 

Preis: Jaguar I-Pace (2018) ab 77.850 Euro

Der Jaguar I-Pace (2018) bietet ein wirklich wegweisendes Package: Da die 90 Kilowattstunden große Batterie als flaches Paket im Wagenboden verschwindet und die beiden kompakten Elektromotoren in den Achsen integriert sind, hat der I-Pace einen topfebenen Wagenboden und die erste Reihe rückt weiter nach vorn. Obwohl außen mit 4,68 Metern etwas kürzer als ein F-Pace, bietet das Elektro-SUV mit 2,99 Metern Radstand fast so viel Innenraum wie ein gestreckter Range Rover. Selbst beim Gepäck muss man nicht knausern: 656 Liter Ladevolumen sind deutlich mehr als der Standard in dieser Klasse. Zwar werden sich Jaguar-Kunden ein wenig umstellen müssen mit dem I-Pace, und statt des Röhren eines Achtzylinders hören sie das Surren der Stromer, doch bleibt der Fahrspaß nicht auf der Strecke, verspricht Projektleiter Ian Hoban: Nicht umsonst leisten die beiden Motoren jeweils 200 PS und bringen ohne Verzögerung je 350 Newtonmeter auf die Straße. Von der Elektronik zu einem sehr schnell reagierenden Allradantrieb gekoppelt und dank der Batterie im Boden mit einem zwölf Zentimeter tieferen Schwerpunkt gesegnet, beschleunigt der Jaguar I-Pace (2018) in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer und lässt damit zumindest die Grundversionen des Modell X hinter sich. Dass ihm der P 100 D davonfährt, können die Briten bei einem doppelt so hohen Preis gut verschmerzen. 

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F-Pace im Crashtest

 

Marktstart: Jaguar I-Pace (2018) ab Sommer erhältlich

Ganz ähnlich wie Tesla hat der britische Autobauer die Reichweite des Jaguar I-Pace (2018) ausgelegt: 90 Kilowattstunden reichen nach dem aktuellen Messzyklus für 480 Kilometer, rühmen sich die Briten und versprechen obendrein kurze Ladezeiten. An einer Schnellladesäule mit Gleichstrom ist der Akku bereits nach 45 Minuten wieder zu 80 Prozent gefüllt. Während die Fertigung bei Magna in Graz langsam beginnt, unternehmen die Entwickler derweil noch den letzten Feinschliff – vor allem, um aus dem Elektroauto die nötigen Emotionen zu kitzeln. Was den Sound angeht, haben sie das schon mal geschafft: Dieses Kätzchen schnurrt nicht, es surrt, und es wird mit jedem Gasstoß lauter. Wer am Steuer sitzt, der wird das anschwellende Fiepen des Jaguar I-Pace (2018) genießen. Einem gewissen Herrn Musk könnte das bald gehörig Ohrensausen verschaffen. 

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