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Geht auch ganz einfach:

Digitaler Führerschein: Pläne für Deutschland Verimi digitalisiert den Führerschein

AUTO ZEITUNG 05.07.2022

Seit 2020 besteht der Plan, einen digitalen Führerschein in Deutschland einzuführen. Verimi ermöglicht nun (2022) die Digitalisierung – währenddessen diskutiert die EU weiter die rechtlichen Rahmenbedingungen. Dieser Artikel wurde zuletzt am 04.07.2022 aktualisiert.

In Deutschland soll es künftig möglich werden, einen digitalen Führerschein bei Verkehrskontrollen auf dem Smartphone vorzuzeigen. Darauf hat sich die EU-Kommission Ende Oktober 2020 auf einer informellen Tagung der europäischen Verkehrsminister:innen bekannt. "Norwegen hat ihn schon. Auch Deutschland wird mitmachen", sagte der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). So sollen diejenigen, die ihren Führerschein mal nicht dabei haben, stattdessen das Smartphone vorzeigen können. EU-Verkehrskommissarin Adina Vălean sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Wir haben das Thema diskutiert. Die Zukunft sollte papierlos sein." Stand Sommer 2022 sind die rechtlichen Rahmenbedingungen noch immer nicht definiert. Die Pläne des Bundes, eine eigene ID-Wallet-App anzubieten, stocken seit September 2021. Kurz nach dem Start der eigenen App verschwand diese schon wieder aus den App-Stores – wegen Sicherheitsbedenken. So ist seit Sommer 2022 das Verimi ID-Wallet die einzige App, die eine Digitalisierung des Führerscheins (vorerst nur Klasse B) in Deutschland ermöglicht. Solange ausschließlich physische Dokumente als Nachweis akzeptiert werden, dient der digitale Führerschein allerdings lediglich als Ergänzung. Verimi verspricht eine durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geprüfte Sicherheit. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Wird der Führerschein überflüssig? (Video):

 
 

Pläne für digitalen Führerschein auch in Deutschland

Die Möglichkeit eines zusätzlichen digitalen Führerscheins hat der ADAC 2020 ausdrücklich begrüßt. Es sei jedoch wichtig, die Einhaltung hoher Datenschutzstandards zu gewährleisten. "Außerdem muss im Sinne der Verkehrssicherheit gewährleistet sein, dass ein temporärer Führerscheinentzug oder ein Fahrverbot auch hier und zeitgleich abgebildet werden", so eine Sprecherin des Verkehrsclubs. Während die rechtlich abgesicherte Einführung des digitalen Führerscheins in Deutschland noch aussteht, kann man in Norwegen bereits seit längerem seinen Führerschein per Smartphone vorzeigen. Dies ist mithilfe einer App namens "Førerkort" (norwegisch für "Führerschein") möglich. Autofahrer:innen geben einen persönlichen Code ein und gelangen so auf die Seite der staatlichen Verkehrsbehörde, auf der die Details der jeweiligen Fahrerlaubnis hinterlegt sind. Darüber hinaus gibt es auch einen QR-Code, den die Polizei im Zuge einer Verkehrskontrolle scannen kann.
Mit dpa

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