320d/Stinger 2.2 CRDi/C 220 d/508 BlueHDi 180: Test Der neue 3er behauptet sich im Vergleichstest

von Markus Schönfeld 12.07.2019
Inhalt
  1. BMW 320d, Kia Stinger, Mercedes C 220 d und Peugeot 508 im Test
  2. Fahrkomfort: BMW 320d gewinnt trotz kerniger Fahrwerksauslegung
  3. Motor/Getriebe: Kia Stinger 2.2 CRDi der Kräftigste im Feld
  4. Fahrdynamik: BMW 320d überzeugt mit verbindlicher Fahrwerksabstimmung
  5. Umwelt/Kosten: BMW und Mercedes mit niedrigsten Grundpreisen im Test
  6. Messwerte und technische Daten BMW 320d, Kia Stinger 2.2 CRDi, Mercedes C 220 d & Peugeot 508 BlueHDI 180

Durch bunte Vielfalt und echte Charaktertypen strahlt die heutige Mittelklasse heller als je zuvor. Das gilt auch für den neuen 320d, der sich den drei renommierten Gegnern Kia Stinger 2.2 CRDi, Mercedes C 220 d und Peugeot 508 BlueHDi 180 in einem Vergleichstest stellen muss.

Gesamtbewertung (max. Punkte)BMW 320dKia Stinger 2.2 CRDi
Karosserie (1000)658622
Fahrkomfort (1000)786765
Motor/Getriebe (1000)687624
Fahrdynamik (1000)710620
Eigenschaftswertung (4000)28412631
Kosten/Umwelt (1000)314346
Gesamtwertung (5000)31552977
Platzierung13
Gesamtbewertung (max. Punkte)Mercedes C 220 dPeugeot 508 Blue HDi 180
Karosserie (1000)616617
Fahrkomfort (1000)779739
Motor/Getriebe (1000)690651
Fahrdynamik (1000)686632
Eigenschaftswertung (4000)27712639
Kosten/Umwelt (1000)331327
Gesamtwertung (5000)31022966
Platzierung24

Der neue BMW 320d leistet vernünftige 190 PS und passt samt Achtstufen-Automatik perfekt in einen Vergleichstest mit dem kürzlich überarbeiteten Mercedes C 220 d, dem Kia Stinger 2.2 CRDi und dem Peugeot 508 BlueHDi 180. Während sich die Dieseldiskussion so langsam beruhigt und sich die technischen Umstellungen auf den neuen Fahrzyklus WLTP und die Abgasnorm Euro 6d-Temp eingespielt haben, bekennen sich Autohersteller endlich auch wieder zum Selbstzünder. So kann sich jetzt das Antriebsangebot in der Mittelklasse sehen lassen. Zur Markteinführung des neuen Dreiers preist BMW beispielsweise gleich drei d-Modelle zwischen 150 PS (318d) und 265 PS (330d) aus.

BMW 3er im Video:

 
 

BMW 320d, Kia Stinger, Mercedes C 220 d und Peugeot 508 im Test

Schon der Zug am soliden Türgriff des neuen BMW 320d offenbart, dass es sich hierbei nicht etwa um ein einfaches Facelift handelt. Nein – die siebte Generation der bayerischen Mittelklasse distanziert sich deutlich vom manchmal etwas nachlässigen Qualitätseindruck der vergangenen Jahre. Dieses Auto wirkt bis in den letzten Winkel tadellos verarbeitet und solide wie eine Burg. Dabei kaschiert das schnittige Design die durchaus üppigen Proportionen der 4,71 Meter langen und 1,83 Meter breiten Limousine. Im Innenraum werden die Dimensionen allerdings schnell deutlich. Vorn wie hinten kommt man selbst als Zweimeter-Mensch bequem unter. Da hat man selbst im Vergleich riesig wirkenden, 4,83 Meter langen Kia Stinger nicht mehr Platz, zumal in dessen coupéhaftes Heck mit nur 406 Litern deutlich weniger Gepäck passt. BMW gibt 480 Liter an, Mercedes für die C-Klasse 455 Liter. Dass der Schwabe im Vergleich einige Zentimeter kürzer ist, dürften vor allem die Passagiere auf der Rückbank spüren, die mit weniger Beinfreiheit leben müssen. So eng wie im Peugeot 508 BlueHDI 180 geht es im Benz aber nicht zu. Der Franzose enttäuscht beim Platzangebot vor allem wegen der geringen Kopffreiheit auf der Rückbank. Vorn sorgt die ungewöhnliche Cockpitgestaltung dagegen tatsächlich für eine luftige Atmosphäre. Großgewachsene können das Raumgefühl aber wegen der tiefgezogenen Dachholme nur eingeschränkt genießen. Immerhin nutzt der Peugeot den Vorteil der Fließheck-Klappe beim Kofferraum wirkungsvoll aus. 487 bis 1537 Liter adeln ihn zum Lademeister in diesem Trio, der obendrein noch bis zu 1800 Kilogramm schwere Anhänger ziehen darf. Bei Materialauswahl und Verarbeitungsqualität lassen die Franzosen im Vergleich aber die Liebe zum Detail vermissen. Dass das auf höherem Niveau auch auf den Mercedes C 220 d zutrifft, überrascht. Doch in der C-Klasse findet man tatsächlich freiliegende Kabelstränge im Fußraum oder unverkleidete Bereiche an der Lenksäule. Solche Premium-Verfehlungen sucht man im neuen BMW vergeblich. Ebenso tadellos ist dessen Sicherheitsausstattung, die bis hin zum Driving Assistant Professional samt Lenk- und Spurführungsassistent (1990 Euro) nahezu das gesamte Assistenz-Spektrum des Herstellers abbildet. Mercedes legte bei der Überarbeitung der C-Klasse noch einmal nach, bietet auch hier jetzt das umfangreiche Fahrassistenz-Paket mit aktivem Lenkassistenten für 3035 Euro an. Ein solches Hightech-Niveau haben der Kia Stinger 2.2 CRDi und Peugeot nicht zu bieten. Dafür überzeugt aber die üppige Grundausstattung der beiden. Beim Stinger sind Abstandsregeltempomat, Head-up-Display und Spurhalter serienmäßig. Im Peugeot gibt es mit dem Nachtsicht-Assistenten (1200 Euro) und der serienmäßigen Verkehrsschilderkennung sogar noch einige Zugaben obendrauf. Die Bedienung der Assistenzsysteme sowie der Infotainment-Funktionen erfordert im Peugeot allerdings die längste Eingewöhnung.

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Fahrkomfort: BMW 320d gewinnt trotz kerniger Fahrwerksauslegung

Dass der BMW 320d wieder die Sportlichkeit in der Mittelklasse hervorheben will, macht der Wagen beim Test unmissverständlich klar. Mit adaptivem M-Sportfahrwerk ist er deutlich straffer abgestimmt als die Konkurrenten. Das lässt ihn zwar spielerisch um die Ecken fegen, den Insassen hingegen aber selbst auf vermeintlich ebenen Straßen oder Betonpisten keine ruhige Minute. Dennoch bleiben Federn und Dämpfern reichlich Reserven auf schlechtem Untergrund, sodass der Dreier nie schroff oder rumpelig wirkt. Kurze und heftige Anregungen, wie sie beim Überfahren von Gullideckeln oder Eisenbahnschienen auftreten, kaschiert der BMW sehr gut. Mit der Gelassenheit des Mercedes C 220 d kann der 3er im M-Ornat allerdings nicht mithalten. Erst recht nicht, wenn der Mercedes mit der optionalen Luftfederung "Air Body Control" für 1666 Euro bestückt ist. Dann nämlich gleitet er sanft selbst über üble Buckelpisten. Mit voller Beladung und angepasstem Reifenfülldruck verliert die C-Klasse aber etwas von ihrer Souveränität. Dagegen federn die ansonsten eher straff ausgelegten Kontrahenten von Kia Stinger 2.2 CRDi und Peugeot 508 BlueHDI 180 mit zunehmender Beladung besser. Bei Schlaglöchern kommt der 508 allerdings am ehesten an seine Grenzen. Im Kia stören dafür leichte Vibrationen von Fahrwerk und Antriebsstrang. Überhaupt liefert der Koreaner den kernigsten Klang – gerade wenn die Motorcharakteristik auf sportlich eingestellt ist. Bei höheren Geschwindigkeiten machen sich obendrein die Windgeräusche deutlicher bemerkbar als bei der Konkurrenz. Dass allerdings auch die C-Klasse auf der Autobahn nicht gerade ein Schlafwagen ist, enttäuscht ein wenig. Am Ende überzeugt der BMW mit der besten Geräuschdämmung, was sich vor allem bei hohen  Autobahngeschwindigkeiten positiv bemerkbar macht. Und weil der Testwagen mit den die Passagiere umschmeichelnden Sportsitzen ausgestattet ist, kann er trotz der kernigen Fahrwerksauslegung das Komfortkapitel für sich behaupten. Fairerweise sei erwähnt, dass es sich auch in der ersten Reihe der drei Konkurrenten lange Zeit bequem aushalten lässt.

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Motor/Getriebe: Kia Stinger 2.2 CRDi der Kräftigste im Feld

Dass vernünftig dimensionierte Dieselmotoren auch in der Mittelklasse immer noch die erste Wahl sein können, beweisen diese vier Selbstzünder mit 2,0 bis 2.2 Liter (Kia) Hubraum. Mit mindestens 400 Newtonmetern Drehmoment gibt es bei den Fahrleistungen jedenfalls richtig viel Dampf in jeder Lebenslage. Für den 177 PS starken Peugeot 508 BlueHDI 180 mit Frontantrieb ist das schon fast zu viel des Guten. Er verliert wegen der scharrenden Vorderräder beim Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 etwas an Boden. Dass der heckangetriebene Kia Stinger 2.2 CRDi mit 200 PS und 440 Newtonmetern der kräftigste im Feld ist, merkt man ihm bei der Beschleunigung nicht an – sein gut 200 Kilogramm höheres Leergewicht hingegen schon. Mit 8,5 Sekunden von null auf 100 km/h liegt er jedenfalls etwa 1,5 Sekunden hinter BMW 320d und Mercedes C 220d, die einen sehr leichtfüßigen Eindruck hinterlassen. Obwohl der Langhuber im Kia stets etwas zugeschnürt wirkt, wird ihm an der Tankstelle der größte Durst quittiert. Im Vergleich zur deutschen Konkurrenz gönnt sich der Stinger mit 7,8 Litern durchschnittlich gut einen Liter Diesel mehr auf 100 Kilometer. Bester auf der Verbrauchsrunde der AUTO ZEITUNG ist der Mercedes C 220 d mit seiner Neunstufen-Automatik und der noch relativ neuen, leichteren Motorengeneration OM 654. Im Alltag kommt das jetzt 1,95 Liter große Kraftpaket (bis 2018: 2,14 Liter Hubraum) mit lediglich 6,4 Litern auf 100 Kilometer aus. Bei sparsamer Fahrt begnügt sich der 220 d sogar nur mit gut fünf Litern. Dabei liefert er nebenbei die besten Beschleunigungswerte und zusammen mit dem BMW die höchste Endgeschwindigkeit von 240 km/h. Den BMW 320d gibt es als einzigen im Testfeld auch mit einer Sechsgang-Handschaltung. Bei allen anderen Kandidaten gehört die Automatik zur Grundausstattung.

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Fahrdynamik: BMW 320d überzeugt mit verbindlicher Fahrwerksabstimmung

Schon bei seinem ersten Vergleichstest (Heft 7/19) gegen den Mercedes C 300 konnte der neue Dreier als 330i seine fahrdynamische Brillanz unter Beweis stellen. Nun rollt der BMW 320d aus diesem Test abermals im M-Sportanzug samt adaptivem M-Fahrwerk, Sportbremse und variabler Sportlenkung an den Start. Und auch wenn der weiße Dreier hier auf ein Sperrdifferenzial verzichtet, so geht er aus dem Stand richtig zur Sache. Die direkte Lenkung, die perfekt zu dosierende Bremse und seine verbindliche Fahrwerksabstimmung schieben den BMW schon nach dem ersten Kurvengeschlängel auf dem Handlingkurs an die Spitze des Quartetts. Zwar gefällt auch der keinesfalls langsame Mercedes C 220 d mit feiner Lenkung, guten Bremsen und hervorragender Beherrschbarkeit. Dennoch nimmt ihm der BMW mit seiner kompromisslos sportlichen Mischbereifung vom Typ Michelin Pilot Sport 4S ganze zwei Sekunden je Runde ab. Wer dabei das mehrstufige DSC komplett abstellt, bekommt statt böser Überraschungen sehr gut ausbalancierte und einfach beherrschbare Fahrdynamik serviert. Bei diesem ambitionierten Wettrennen fallen Kia Stinger 2.2 CRDi und Peugeot 508 BlueHDI 180 deutlich zurück. Dem eigentlich sehr harmonisch abgestimmten Kia mit seiner verbindlichen Lenkung merkt man leider sein hohes Gewicht an. Und so verliert der Koreaner auch bei den Bremsmessungen wichtige Punkte. Der Peugeot hingegen trübt seine fahrdynamischen Ambitionen durch das rigorose ESP. Das regelt zwar feinfühlig, drosselt aber die Geschwindigkeit in Kurven vehement. Zudem werden sich sportliche Fahrer nur sehr schwer mit dem kleinen, tief positionierten und leichtgängigen Lenkrad anfreunden. Rückmeldungen sind im Franzosen nur zu erahnen, und die Sitze bieten bei schneller Kurvenfahrt nur geringen
Seitenhalt.

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Umwelt/Kosten: BMW und Mercedes mit niedrigsten Grundpreisen im Test

Dass BMW 320d und Mercedes 220 d mit 40.450 Euro und 42.328 Euro die günstigsten Angebote in einem Vergleichstest stellen, ist eine seltene Überraschung, zumal die Gegner nicht von einem Konkurrenten wie etwa Audi stammen, sondern von Kia und Peugeot. Doch es lohnt ein zweiter Blick auf die Preisliste. Und da wird schnell ein gewaltiger Ausstattungsunterschied klar. Kia rüstet den Stinger 2.2 CRDi "GT Line" nämlich schon serienmäßig mit Navigationssystem, Head-up-Display, Abstandsregeltempomat oder Rückfahrkamera aus. Und bei Peugeot rangiert der 508 BlueHDi 180 als Topmodell "GT" in der Preisliste. Bei ihm bleiben für 46.850 Euro nur noch wenige  Aufwertungsoptionen. Sogar ein High-End-Soundsystem von Focal und das moderne Interieurpaket i-Cockpit-Amplify mit Ambiente-Beleuchtung gehören zum Standard im Peugeot 508 GT. Ganz anders sieht das bei der deutschen Konkurrenz aus. Ob Navigationssystem, DAB-Radio oder einfach nur die Sitzheizung für die vorderen Plätze – die meisten Annehmlichkeiten kosten bei Mercedes oder BMW ordentlich extra. Und so wird aus dem 320d als anfangs günstigster im Testfeld mit testrelevanter Ausstattung (50.880 Euro) sogar das teuerste Modell im Vierer-Gespann. Der zweifelsfrei richtig edel ausgestattete Testwagen kommt mit allen Luxuszutaten am Ende sogar auf einen Gesamtpreis von gut 62.000 Euro – wohlgemerkt für einen BMW 320d. Bei der Kostenrechnung liefert der Kia dagegen die besten Argumente. Die gute Ausstattung und vor allem die umfangreichen  Garantieleistungen küren den Stinger zum Preis-Sieger. C-Klasse-Fahrer dürfen sich immerhin über günstige Versicherungsklassen und niedrige Steuern freuen.

Vergleichstest
BMW 330i/Mercedes C 300: Test Neuer 3er gegen C-Klasse Facelift

 

Messwerte und technische Daten BMW 320d, Kia Stinger 2.2 CRDi, Mercedes C 220 d & Peugeot 508 BlueHDI 180

AUTO ZEITUNG 8/2019BMW 320dKia Stinger 2.2 CRDi
Technik
Zylinder/Ventile pro Zylin.4/4; Turbodiesel4/4; Turbodiesel
Hubraum1995 cm³2199 cm³
Leistung140 kW/190 PS147 kW/200 PS
Max. Gesamtdrehmoment400 Nm440 Nm
Getriebe/Antrieb8-Stufen-Automatik/Hinterrad8-Stufen-Automatik/Hinterrad
Messwerte
Leergewicht (Werk/Test)1530/1623 kg1810/1856 kg
Beschleunigung (Test)  
0 - 100 km/h7,1 s8,5 s
0 - 150 km/h15,4 s17,9 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)240 km/h230 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
34,3/33,3 m36,7/35,2 m
Verbrauch (Test/EU)6,8/5,8 l D/100 km7,8/6,8 l D/100 km
CO2-Ausstoß (Test/EU)180/153 g/km207/179 g/km
Preise
Grundpreis40.450 Euro45.590 Euro
Testwagenpreis50.880 Euro47.990 Euro
AUTO ZEITUNG 8/2019Mercedes C 220 dPeugeot 508 BlueHDi 180
Technik
Zylinder/Ventile pro Zylin.4/4; Turbodiesel4/4; Turbodiesel
Hubraum1950 cm³1997 cm³
Leistung143 kW/194 PS130 kW/177 PS
Max. Gesamtdrehmoment400 Nm400 Nm
Getriebe/Antrieb9-Stufen-Automatik/Hinterrad8-Stufen-Automatik/Vorderrad
Messwerte
Leergewicht (Werk/Test)1585/1654 kg1610/1644 kg
Beschleunigung (Test)  
0 - 100 km/h6,9 s8,8 s
0 - 150 km/h15,1 s18,5 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)240 km/h235 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
34,1/34,0 m34,9/33,9 m
Verbrauch (Test/EU)6,4/5,5 l D/100 km6,8/5,8 l D/100 km
CO2-Ausstoß (Test/EU)170/145 g/km180/153 g/km
Preise
Grundpreis42.328 Euro46.850 Euro
Testwagenpreis46.404 Euro48.770 Euro

von Markus Schönfeld von Markus Schönfeld
Unser Fazit

Die Rückbesinnung auf die eigenen Tugenden hat sich für die Bayern gelohnt. Der BMW 320d ist in Sachen Qualität, Fahrdynamik und sogar Platzangebot eine echte Kampfansage an die Mittelklasse. In siebter Generation wird so aus dem Dreier ein begeisterndes Auto, von dem man einfach nicht genug bekommt. Ein echter Klassenprimus. Dagegen kommt auch der Mercedes C 220 d nicht an, der zumindest bei Federungskomfort und Effizienz den Ton angibt. Am Ende ist es das geringere Platzangebot, das den Schwaben Punkte kostet. Platz zwei. Dritter wird der Kia Stinger 2.2 CRDi, der sich selbst in diesem starken Umfeld kaum Schwächen leistet. Sein hohes Gewicht behindert ihn aber sowohl bei den Fahrleistungen als auch bei den Verbrauchs- und Bremsentests. Knapp dahinter rangiert der schicke Peugeot 508 BlueHDi 180 auf dem vierten Platz. Bestwerte kann er hier nicht erzielen. Letztlich bringt ihn der enge Fond um wichtige Punkte.

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