Autofriedhof in North Carolina

(1/11)
Autofriedhof
Autofriedhof

Einmal einen Autotransporter aus den Fünfzigern mit vier 1956er-Chevrolets, bitte. Dieses Kunstwerk in Rost kann jetzt erworben werden.

Autofriedhof
Autofriedhof

Ein gewisser Ed Everett aus Wilson, North Carolina kündigt per Facebook den Verkauf eines Autofriedhofs an. Besser gesagt, den Verkauf dessen Inventars.

Autofriedhof
Autofriedhof

Es muss in North Carolina viel freie Fläche zum achtlosen Abstellen von nicht mehr benötigten Autos geben. Hier zu sehen sind die Überbleibsel eines original Desoto.

Autofriedhof
Autofriedhof

Der Rost ist allgegenwärtig. Hier sind immerhin noch die damaligen Werbesprüche des Pickups zu erkennen.

Autofriedhof
Autofriedhof

Auch die Überreste eines Studebaker finden sich auf dem riesigen Autofriedhof...

Autofriedhof
Autofriedhof

...und sogar ganze Schulbusse. Der hier aber bringt keine Kids mehr zur Highschool.

Autofriedhof
Autofriedhof

Die Natur erobert sich langsam aber unaufhaltbar ihr Terrain zurück. Die schönen Haifischflossen werden irgendwann komplett überwuchert sein.

Autofriedhof
Autofriedhof

Auch ein alter Dodge Pick-up findet sich auf dem riesigen Gelände...

Autofriedhof
Autofriedhof

...ebenso wie ein künstlich verlängerter VW T1. Der Besitzer nennt die Ansammlung von mehr oder weniger verrotteten Autoleichen euphemistisch Yard Art.

Autofriedhof
Autofriedhof

Sogar eine uralte Zapfsäule findet sich auf dem Gelände.

Autofriedhof
Autofriedhof

Zum Schluss stellt sich die Frage, was sich zugetragen hat, damit all diese Autos der Wildnis North Carolinas endeten und dort nun offensichtlich seit etwa einem halben Jahrhundert vor sich hin korrodieren.

Derzeit wird das Inventar eines riesigen US-amerikanischen Autofriedhofs verhökert. Den Anfang macht ein Autotransporter aus den 1950ern, inklusive vier noch immer aufgeladener 1956er-Chevrolets. Kultiger Rost!

Ein gewisser Ed Everett aus Wilson, North Carolina kündigt per Facebook den Verkauf eines Autofriedhofs an. Besser gesagt, den Verkauf dessen Inventars. Es muss in North Carolina viel freie Fläche zum achtlosen Abstellen von nicht mehr benötigten Autos geben, denn auf diesem Friedhof ist so viel rostendes Material geparkt, dass wohl eine mittelgroße deutsche Stadt darin Platz fände. Everett nennt die Ansammlung von mehr oder weniger verrotteten Autoleichen euphemistisch Yard Art, was man in etwa mit Gartenkunst übersetzen könnte. Als erstes Highlight steht nun ein 1950er Autotransporter zum Verkauf. Der Clou ist, dass er noch immer seine Ladung an Bord hat – vier 1956er-Chevrolets. Viele Einzelheiten werden nicht genannt. Außer den optischen Offensichtlichkeiten, nämlich dass die Chevys nicht mehr ganz taufrisch sind, erfährt der potenzielle Käufer nur noch, dass drei der vier Straßenkreuzer viertürig, das vierte zweitürig sind.

Gigantischer Autofriedhof in North Carolina

Die weitaus spannendere Geschichte ist jedoch nicht der Verkauf, sondern die Frage, was sich zugetragen hat, damit dieser Autotransport in der Wildnis North Carolinas endete und dort nun offensichtlich seit etwa einem halben Jahrhundert vor sich hin korrodiert. Dunkle Geschäfte? Versicherungsbetrug? Die Mafia gar? Es wird sich wohl nicht mehr aufklären lassen, aber irgendwo in den USA hat damals ein Autohändler vergebens auf vier Chevy-Neuzugänge gewartet. Rust in Peace!