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Audi e-tron (2018): Motor & Ausstattung So schneidet der e-tron im Crashtest ab

von Thomas Geiger 11.06.2019

Der Audi e-tron feierte im Herbst 2018 seine Publikumspremiere, kam aber erst 2019 in den Handel. Den Crashtest hat das SUV erfolgreich bestanden. Das leisten die E-Motoren!

Der Audi e-tron (2018) kam verspätet in den Handel: Die ersten Auslieferungen erfolgten entgegen vorheriger Ankündigungen erst Anfang 2019. Für Wartezeit und für 79.900 Euro gibt es allerdings ein schnittiges SUV, für das Audi seine Designsprache vorsichtig in Richtung Elektromobilität weiterentwickelt hat: Eine neue Spielart des Single-Frame-Grills, spektakuläre Scheinwerfer und ein Coupé-Heck sollen den Aufbruch in eine neue Zeit zeigen – und trotzdem Millionen von Bestandskunden mitnehmen. Das gilt auch für den Innenraum des Hoffnungsträgers, der bei 4,90 Metern Länge und 2,93 Metern Radstand reichlich Raum auf allen Plätzen und für bis zu 660 Liter Gepäck bietet. Im Prinzip ist das Layout mit digitalem Cockpit und den beiden riesigen Touchscreens schon von Q8 & Co. bekannt, doch wirkt es im Audi e-tron (2018) noch ein bisschen futuristischer. Es ist anders beleuchtet, die Grafiken sind neu programmiert und der Wählhebel für das Getriebe sieht aus wie in einem Raumschiff. Neu ist die effiziente Raumausnutzung, die Bayern machen nämlich von den Vorteilen der elektrischen Architektur Gebrauch und schaffen damit zum Beispiel einen flachen Wagenboden ohne Kardanwelle. Im Bug gibt es zudem einen "Frunk": Dieses Wortspiel aus "Front" und "Trunk", zu Deutsch: Kofferraum, bietet 60 Liter Stauraum und ist damit groß genug für das Ladekabel. Mehr zum Thema: Rückruf für den Audi e-tron

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Audi e-tron (2018) im Video:

 
 

Audi e-tron (2018) mit zwei E-Motoren

Angetrieben wird der Audi e-tron (2018) von zwei E-Motoren, die 300 kW (408 PS) leisten und bei Bedarf einen Quattro-Antrieb simulieren. Sie beschleunigen das E-SUV in weniger als sechs Sekunden auf Tempo 100. Nur mit Rücksicht auf die Reichweite schaltet die Elektronik bei einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ab. Gespeist aus einem stolze 95 kWh großen Akku im Wagenboden, kommt der Tesla-Gegner auf dem Prüfstand mehr als 400 Kilometer weit. Damit er diesem Wert auch in der Praxis zumindest halbwegs nahekommt, hat Audi alle Register gezogen: Es gibt eine aufwendige Rekuperation mit mehreren individuell einstellbaren Stufen, die rund 30 Prozent zur Reichweite beiträgt. Es gibt Leichtbau. Und es gibt vor allem die windschnittigste Karosserie im Q-Stall. Nicht umsonst haben die Designer den Kühlergrill des Audi e-tron (2018) nahezu komplett geschlossen, den Unterboden mit kleinen Dellen gespickt und zum ersten Mal bei einem Serienauto auf die Spiegel verzichtet. An deren Stelle prangen nun kleine Video-Kameras, die das Bild auf Displays in den Türen übertragen. Gebaut wird der Offroader im Brüsseler Werk der VW-Tochter, wo übrigens ab 2019 auch der sportlichere und nochmals edlere e-tron Sportback vom Band läuft.

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Virtuelle Außenspiegel des Audi e-tron (2018) in Aktion (Video):

 
 

So schneidet der Audi e-tron (2018) im Crashtest ab

Im Euro NCAP-Crashtest erzielt der Audi e-tron (2018) die vollen fünf Sterne. Erwachsene Insassen sind zu 91 Prozent geschützt, Kinder genießen einen 85-prozentigen Schutz. Punkteabzug gibt es für das Fehlen eines integrierten Kinderrückhaltesystems. Ungeschützte Verkehrsteilnehmer sind zu 71 Prozent geschützt. Beim Fußgängeraufprallschutz erzielt der Audi e-tron (2018) 24,7 von möglichen 36 Punkten. Bei der Sicherheitsunterstützung, bietet das E-Auto zu 76 Prozent Schutz. Lediglich der Geschwindigkeitsbegrenzer schneidet mit 1,3 von 3 Punkten mäßig ab. Dafür punkten der Gurtwarner und das Notbremsassistent mit Bestnoten.

Der Audi e-tron (2018) im Crashtest (Video):

 

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