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Audi e-tron S Sportback (2020): Preis/Reichweite/PS Audi schärft den e-tron nach

von Alexander Koch 25.03.2020

Als Audi e-tron S Sportback (2020) hat das Elektro-SUV der Ingolstädter noch mehr PS. Die Reichweite und den Preis nennt Audi zwar noch nicht, erläutert dafür aber die aufwändige Technik für ein besonders dynamisches Kurvenerlebnis!

Mit stark konturierten Front- und Heckstoßfängern und breiten, durchströmten Radhäusern macht der Audi e-tron S Sportback schon auf den ersten Blick klar, dass hier mehr PS unter dem Blech stecken. Satte 46 Millimeter streckt sich das Ingolstädter Elektro-SUV zusätzlich in die Breite. Mit silber- oder kontrastfarbenen Elementen wie der Spoilerlippe, dem Kühlergrill oder dem Diffusor sowie einem dunkel gehaltenen Interieur weist es sich als besonders sportlichen Crossover aus. Und tatsächlich steckt unter der Karosserie des SUV-Coupés sowie seinem SUV-Bruder e-tron ein aufwändiges Antriebskonzept mit gleich drei E-Motoren. Der größere Elektromotor mit 124 kW Leistung (im Boost: 150 kW) sitzt an der Vorderachse, zwei kleinere mit 196 respektive 264 kW Leistung an der Hinterachse. Im Alltagsbetrieb schaltet sich der vordere E-Motor nur bei starkem Leistungsabruf oder mangelndem Grip hinzu. Seine Kraft bringt der Audi e-tron S Sportback (2020) mit Planetenradgetrieben und fester Übersetzung auf die Straße. Mehr zum Thema: Der Audi e-tron S Sportback im Fahrbericht

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Der Audi e-tron Sportback im Video:

 
 

Audi e-tron S Sportback (2020) mit mehr PS

Fährt der Audi e-tron S Sportback (2020) generell mit 320 kW (435 PS) und 808 Newtonmeter Drehmoment, leistet er im Boost gar 370 kW (500 PS) und 973 Newtonmeter. Dank einer leistungsstarken Kühlung soll die Maximalleistung für jeweils acht Sekunden reproduzierbar sein, versprechen die Ingolstädter. Damit stürmt das sportliche SUV laut Datenblatt in nur 4,5 Sekunden auf 100 km/h und fährt in der Spitze elektronisch abgeregelte 210 km/h. Doch damit nicht genug: Da kein mechanisches Differenzial zum Einsatz kommt, haben die Entwickler viel Hirnschmalz in ein elektrischem Torque Vectoring mit aktiver und vollvariabler Momentenverteilung an der Hinterachse gesteckt. Hinter dem sperrigen Begriff steckt die blitzschnelle Verteilung von bis zu 220 Newtonmeter Drehmoment vom kurveninneren auf das kurvenäußere Rad oder andersherum. Das soll nicht nur das Einlenkverhalten unterstützen und geringere Lenkwinkel nötig machen, sondern auch zum optimalen Gripp (20-Zöller mit 285er-Reifen sind Standard) auf unterschiedlich griffigen Fahrbahnbelägen beitragen. Nicht zuletzt dank der Progressivlenkung soll das Audi e-tron S Sportback (2020) spürbar sportlicher ums Eck wedeln. Mehr zum Thema: So wird der Audi e-tron gebaut

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Der Audi e-tron im Fahrbericht (Video):

 
 

Reichweite & Preis des Audi e-tron S Sportback (2020) noch unbekannt

Tatsächlich geben die Ingolstädter für den Audi e-tron S Sportback (2020) ein deutlich heckbetonteres und sportlicheres Ansprechverhalten an. Wenn das Stabilitätsprogramm ESC auf "Sport" und der Fahrmodus auf "dynamic" steht, sollen sogar Drifts möglich sein - wie die ersten Fotos vom elektrischen Power-SUV illustrieren. Apropos "dynamic": Der Fahrer kann zwischen den sieben Fahrprofilen  "comfort", "auto", "dynamic", "efficiency", "individual", "allroad" und "offroad" wählen, die das Auto für entsprechende Einsatzzwecke oder Untergründe optimiert. So senkt sich die Luftfederung bei sportlicher Fahrweise beispielsweise automatisch um 26 Millimeter ab. Dem Fahrverhalten kommt aber auch entgegen, dass die Hochvolt-Batterie flach im Unterboden untergebracht ist und den Schwerpunkt nach unten zieht. Der Akku hat eine Spitzenleistung von 430 kW und fasst brutto 95 kWh Energie. Bei Schnellladern mit 150 kW soll die Batterie in nur 30 Minuten von fünf auf 80 Prozent geladen sein. Auch das: ganz schön schnell, wenngleich Informationen zur Reichweite noch ausstehen. Informationen zum Marktstart oder Preis des Audi e-tron S Sportback (2020) gibt es ebenfalls noch nicht. Mehr zum Thema: Alle Neuheiten auf dem Genfer Autosalon 2020

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