Neuer Audi A6 Allroad: Der Kraxel-Kombi wird breit!
Seit mehr als 25 Jahren macht Audi den A6 Avant in Form des Allroad tauglich fürs Gelände. Generation Fünf baut allerdings nicht nur in die Höhe, sondern auch beeindruckend in die Breite!
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Im Herbst 2026 startet der fünfte Audi A6 Allroad
Schon auf den ersten Blick wird klar: Mit der fünften Generation des A6 Allroad schärft Audi das Profil seines Offroad-Avants so deutlich wie noch nie zuvor. Erstmals in der Modellgeschichte erhält der Allroad einen Breitbau, der dem eines RS6 würdig sein könnte. Die Karosserie macht nun 111 mm dickere Backen als die des A6 Avant (84 mm breiter als beim Vorgänger). Auch die Spur legt kräftig zu: 74 mm wächst sie gegenüber dem Avant, an der Hinterachse sind es 70 mm mehr als zuvor.
Optisch kombiniert der A6 Allroad seine sportlich-breite Karosserie mit den typisch robust gestylten Offroad-Elementen. Farblich abgesetzte Radhausverkleidungen, Unterfahrschutz an Front und Heck und Allroad-exklusive Designelemente im Hexagon-Look prägen die Front. Serienmäßig rollt der Offroad-Avant auf 19-Zöllern, optional sind bis zu 21 Zoll große Alus erhältlich.

Der A6 Allroad ist ab Werk mit einem speziell abgestimmten adaptiven Luftfederfahrwerk ausgestattet, welches mit einem Verstellbereich von 55 mm 25 mm mehr Varianz im Vergleich zum A6 Avant bietet. Bereits im Normalniveau sitzt der Allroad 34 mm höher als ein luftgefederter A6 Avant. Ergänzt wird dieser gewonnene Spielraum durch die allroad-spezifischen Fahrwerks-Modi „offroad“ und „offroad+“, wodurch die Bodenfreiheit um weitere 15 mm steigen soll. Sollte es noch etwas mehr sein dürfen, hebt eine Liftfunktion den Kombi bis 35 km/h um nochmals 20 mm an.
Der Audi A6 Avant (2025) im Fahrbericht (Video)

Antriebe: 3,0-l-TDI oder 2,0-l-Plug-In-Benziner mit Quattro-Allradantrieb
Zum Marktstart im Herbst 2026 stehen zwei Motorisierungen zur Wahl, selbstverständlich beide serienmäßig mit Quattro-Allradantrieb versehen. Erstmals in 27 Jahren ist der A6 Allroad als Plug-In-Hybrid erhältlich. Das Paket setzt sich aus einem 2.0 TFSI mit 252 PS (185 kW) und einer E-Maschine mit bis zu 105 kW (142 PS) zusammen. Die Systemleistung beträgt 270 kW (367 PS), das maximale Drehmoment 500 Nm. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt laut Audi in 5,5 s, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h. Die Hochvoltbatterie mit 25,9 kWh brutto soll bis zu 95 rein elektrische Kilometer nach WLTP ermöglichen. Geladen wird mit maximal 11 kW (AC).
Alternativ steht ein 3,0-l-V6-TDI mit 299 PS (219 kW) und 580 Nm Drehmoment zur Verfügung. Der leicht elektrifizierte Selbstzünder nutzt einen Riemenstartergenerator, einen Triebstranggenerator (bis zu 18 kW Zusatzleistung) und einen elektrisch angetriebenen Verdichter gegen das Turboloch. Der Diesel soll in 5,4 s auf 100 km/h beschleunigen und ebenfalls 250 km/h Spitze erreichen.
Wer häufig Anhänger zieht, muss auf die Motorisierung achten: Während der Plug-in Hybrid auf maximal 2000 kg begrenzt ist, darf der TDI bis zu 2500 kg ziehen. Der Diesel nimmt somit ebenfalls 400 kg mehr an den Haken als der A6 Avant.
Interieur: OLED-Displaylandschaft im Curved Design

Im Innenraum setzt der A6 Allroad auf die bereits aus dem A6 bekannte OLED-Displaylandschaft im Curved Design. Es besteht aus dem 11,9 Zoll großen „Audi virtual cockpit“ und einem 14,5 Zoll Touchdisplay. Optional ergänzt ein 10,9 Zoll großes Beifahrerdisplay das Infotainment. Zusätzliche Gimmicks wie eine über die Menüs abrufbare Neigungsanzeige unterstreichen den Geländecharakter des Geländekombis. Für maximalen Komfort sollen die optionalen Individualkontursitze mit Lüftungs- und Massagefunktion sorgen.
Das Kofferraumvolumen beträgt beim TDI 466 bis 1497 l, beim Hybrid schrumpfen die Werte aufgrund der Batterie im Heck auf 404 bis 1423 l. Eine elektrische Heckklappe ist stets serienmäßig.
Assistenzsysteme: Allradlenkung beim Plug-In-Hybrid serienmäßig
Serienmäßig ist die Allradlenkung hingegen nur an Bord des Plug-In-Hybriden. Für den mit Progressivlenkung ausgestatteten V6 TDI steht sie optional zur Verfügung. Bei niedrigen Geschwindigkeiten (bis etwa 60 km/h) lenken die Hinterräder um bis zu fünf Grad entgegengesetzt zu den Vorderrädern ein. Das reduziert den Wendekreis laut Audi um bis zu einen Meter. Bei höheren Geschwindigkeiten schlagen die Hinterräder dann bis zu zwei Grad gleichsinnig ein, um Stabilität und Lenkpräzision zu steigern.
Preis: Audi A6 Allroad ab 77.250 Euro
Ab Herbst 2026 erhältlich, gestaltet sich die Preisliste des Audi A6 Allroad als recht simpel. Für eine Summe von 77.250 Euro erhält die Kundschaft den Allrad-Kombi als 3.0 V6 TDI Quattro. Soll es kein Selbstzünder sein, bietet sich als Alternative der A6 Allroad e-hybrid Quattro an, der mit einem Grundpreis von 80.250 Euro zu Buche schlägt (Stand: Juni 2026).













