Zweitwagenversicherung (2020): Günstige Tarife Bei der Zweitwagenversicherung sparen

von Markus Bach 12.11.2020
Inhalt
  1. Vergleich: Günstige Tarife bei der Zweitwagenversicherung
  2. Zweitwagenversicherung: Änderung der SF-Klasse?
  3. Zweitwagen nur beim gleichen Anbieter versichern?
  4. Muss Versicherungsnehmer auch Fahrzeughalter sein?
  5. Versicherung nach Unfall teurer?
  6. Zweitwagenversicherung: Die günstigsten Tarife für Familien
  7. Die besten Tarife für Fahranfänger
  8. Ersparnisse für Ehepaare

Zweitwagenversicherungen sind teuer. Doch mit einem neuen und günstigeren Tarif lassen sich bis zu vierstellige Summen im Jahr sparen. Wir machen den 2020er Vergleich!

Kleinere Geschwister haben es oft leichter im Leben: Sie profitieren von den Erfahrungen der Eltern mit den Erstgeborenen. Doch bei vielen Zweitwagenversicherungen – hier die günstigen Tarife im Vergleich (2020) – haben die kleineren Geschwister das Nachsehen. Denn die Fahrer der Zweitwagen bekommen für sie eine neue, niedrigere Schadenfreiheitsklasse zugewiesen. Diese ist entscheidend für die Höhe des Versicherungsbeitrags. Für jedes Jahr ohne gemeldeten Kaskoschaden gibt es eine höhere Klasse – der Tarif sinkt. Muss die Police nach einem Unfall jedoch zahlen, wird der Fahrer zurückgestuft, und die Prämie steigt wieder. Wer also einen Zweitwagen anmeldet, wird von den Versicherungen wie ein Fahranfänger behandelt – egal, wie hoch die Schadenfreiheitsklasse seines Erstwagens ist. In den vergangenen Jahren ist jedoch dank der Direktversicherer im Internet ein wenig Bewegung in die Zweitwagen-Einstufung gekommen: Bei immer mehr Anbietern können Kunden mit dem neuen Auto in den Klassen zwei  bis acht starten – je nach Höhe ihrer Erstwagen-Einstufung. Einige wenige Versicherungen sortieren den Zweitwagen sogar in der gleichen Schadenfreiheitsklasse ein wie das erste Auto. Mehr zum Thema: Hier die beste Kfz-Versicherung finden

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Vergleich: Günstige Tarife bei der Zweitwagenversicherung

Doch diese Ausnahmen bei der Zweitwagenversicherung haben oft einen Haken: Bei vielen Anbietern gelten für die verbesserten Zweitwagen-Tarife verschärfte Bedingungen. Häufig muss der Erstwagen bei der gleichen Versicherung laufen. Oder der Tarif gilt nur für neu angemeldete Fahrzeuge – der Lebenspartner kann also nicht einfach mit seinem aktuellen Auto unter das bessere Schadenfreiheits-Dach schlüpfen. Zum Teil ist auch die jährliche Kilometerleistung für den Zweitwagen begrenzt. Größte Einschränkung: Viele Versicherungen schließen Fahranfänger von den verbesserten Zweitwagen-Regelungen aus. Schade, denn gerade junge Fahrer profitieren von einem Zweitwagen: Aufgrund ihrer geringen Fahrpraxis und ihrer hohen Unfallquote starten sie ansonsten mit der ungünstigen Klasse 0. Melden die Eltern das Auto ihres Kindes als Zweitwagen auf sich an, lassen sich diese extrem teuren Tarife umgehen. Denn selbst wenn das zweite Auto mit dem Risikoaufschlag für einen jüngeren Fahrer nur in der Klasse 1/2 landet, kann das mehr als 20 Prozent Ersparnis bedeuten. Eltern sollten jedoch unbedingt das Kind als zweiten Fahrer angeben. Sonst kann die Versicherung im Ernstfall die Zahlung verweigern. Den Fall eines 18-jährigen Fahranfängers, der bei seinem Vater als Zweitwagen-Fahrer mitversichert ist, haben wir auch in unsere drei Beispiel-Profile aufgenommen. Zusammen mit dem Vergleichsportal Check24.de ermittelten wir für diese typischen Zweitwagennutzer die zehn jeweils günstigsten Zweitwagenversicherung (2020). Zudem finden sie zu jedem Tarif die wichtigsten Leistungen auf einen Blick. Und wer das Tabellen-Studium abkürzen möchte, für den hat die Redaktion einen Preis-Leistungs-Sieger gekürt. Denn erst nach einem Schaden zeigt sich der wahre Wert einer Versicherung.

 

Zweitwagenversicherung: Änderung der SF-Klasse?

Die Schadenfreiheitsklasse gibt den Rabatt an, den Autobesitzer für jedes Jahr ohne gemeldeten Kaskoschaden bekommen. Steigt die Klasse, sinkt der Beitrag. Muss die Versicherung nach einem Unfall aber zahlen, wird der Fahrer zurückgestuft – der Tarif wird wieder teurer. Das gilt sowohl für die Erst- als auch für die Zweitwagenversicherung.

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Zweitwagen nur beim gleichen Anbieter versichern?

Eine Pflicht, beide Fahrzeuge bei einem Anbieter zu versichern, gibt es nicht. In der Regel ist es aber empfehlenswert die gleiche Versicherung für den Zweitwagen zu wählen, da man so häufig von Rabatten profitieren kann. Oft wird der Zweitwagen beim bisherigen Versicherungsunternehmen nicht in der teuren Klasse 0, sondern ab Klasse ½ eingestuft – vorausgesetzt, der Erstwagen ist ebenfalls mindestens in dieser SF-Klasse versichert. Manchmal kann der Zweitwagen auch in den SF-Klassen 2, 3 oder sogar in derselben Kategorie wie das Erstfahrzeug eingestuft werden. Dafür müssen aber diverse Voraussetzungen erfüllt sein. Sie unterscheiden sich je nach Anbieter und sind manchmal auch verhandelbar:

  • nur der Vertragspartner (oder höchstens noch der Ehepartner) darf das Auto fahren
  • für den Fahrer ist ein Mindestalter vorgeschrieben, meist zwischen 23 und 25 Jahre
  • das Erstauto muss in einer günstigen SF-Klasse eingestuft sein
  • pro Jahr darf nur eine bestimmte Kilometerzahl gefahren werden
     

Bei einem neuen Anbieter ist die Zweitwagenversicherung hingegen oft sehr viel teurer. Schließlich hat das Unternehmen noch nicht durch andere Verträge an dem Kunden verdient und deshalb kaum Anreiz, ihn mit günstigen Konditionen zu locken. Wer mit dem Angebot des ursprünglichen Versicherers für den Zweitwagen nicht zufrieden ist, kann den generellen Wechsel der Kfz-Versicherung erwägen und dabei auf besonders vorteilhafte Bedingungen für das zweite Auto achten.

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Muss Versicherungsnehmer auch Fahrzeughalter sein?

Versicherungsnehmer und Fahrzeughalter können zwei unterschiedliche Personen sein. Wenn es sich jedoch um dieselbe Person handelt, kann man bei der Zweitwagenversicherung oft sparen.

 

Versicherung nach Unfall teurer?

Nein, das ist nicht der Fall. Beide Versicherungsverträge werden isoliert voneinander betrachtet. Wenn mit dem Zweitwagen ein Unfall gebaut wird, wirkt sich das nicht auf die Kosten für den Erstwagen aus. Aber Vorsicht: Manche Versicherer bauen in ihren Verträgen eine Klausel ein, die Erst- und Zweitwagen koppelt, sodass im Schadensfall auch die Beiträge für das Hauptauto steigen.

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Zweitwagenversicherung: Die günstigsten Tarife für Familien

Szenario: 40-jähriger Mieter aus Hannover, verheiratet, zwei Kinder, fährt seinen Zweitwagen VW Golf 1.0 TSI mit seiner Ehefrau 12.000 km im Jahr, 300 Euro Vollkasko-Selbstbeteiligung.

Die besten Anbieter: AdmiralDirekt liefert das günstigste Angebot für die Familie. Bei dem ökologisch-nachhaltigen Anbieter bessergrün gibt es darüber hinaus eine Mallorca-Police sowie die längste Neupreisentschädigung. Bis zu 559 Euro Ersparnis pro Jahr!

Zweitwagenversicherungen für Familien im Vergleich: PDF-Download

 

Die besten Tarife für Fahranfänger

Szenario: Der 18-jährige Sohn eines 50-jährigen Hausbesitzers aus Leipzig fährt dessen gebrauchten Zweitwagen Opel Corsa 1.4 15.000 km im Jahr, 300 Euro Teilkasko-Sebstbeteiligung.

Die besten Anbieter: Obwohl die Police über den Vater läuft, wollen viele Versicherungen keine jungen Fahrer und schrauben die Preise extrem in die Höhe. So kostet die EUROPAgo nur 13 Prozent des teuersten Anbieters. Bis zu 6056 Euro Ersparnis pro Jahr!

Zweitwagenversicherungen für Familien im Vergleich: PDF-Download

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Ersparnisse für Ehepaare

Szenario: 60-jähriger Hausbesitzer aus Würzburg, verheiratet, keine Kinder, fährt seinen Zweitwagen Seat Arona 1.0 TSI mit seiner Ehefrau 10.000 km im Jahr, 500 Euro Vollkasko-Selbstbeteil.

Die besten Anbieter: Das Ehepaar fährt am günstigsten mit Verti, die bereits viele Leistungen bietet. Für 41 Euro im Jahr mehr gibt es von FRI:DAY dazu eine längere Neupreisentschädigung und einen umfangreicheren Marderschutz. Bis zu 353 Euro Ersparnis!
pro Jahr

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