Volvo Rückruf (Juli 2020): Gurte & Motorkühlung Volvo ruft 367.000 Autos zurück

von Tim Neumann 17.07.2020
Inhalt
  1. Juli 2020: Volvo ruft rund 367.000 Autos zurück (Motorkühlung)
  2. Juli 2020: Volvo-Rückruf betrifft über zwei Millionen Autos (Gurt)
  3. März 2020: 736.000 Autos betroffen (Softwarefehler)
  4. Juli 2019: Rückruf für 500.000 Volvos (Brandgefahr)

Volvo ruft im Juli 2020 367.000 Autos wegen Problemen mit der Motorkühlung in die Werkstatt. Nur einige Wochen zuvor gab es einen weltweiten Volvo-Rückruf für rund 2,2 Millionen Autos. Der Grund: Probleme mit dem Sicherheitsgurt des Fahrersitzes. Diese Modelle sind vom Rückruf betroffen!

 

Juli 2020: Volvo ruft rund 367.000 Autos zurück (Motorkühlung)

Volvo hat Mitte Juli 2020 rund 367.000 Autos in die Werkstätten zurückgerufen. In Deutschland sollen fast 36.000 Dieselmodelle des schwedischen Herstellers von dem Volvo-Rückruf betroffen sein. Grund dafür sei ein Problem mit der Motorkühlung, teilte eine Unternehmenssprecherin mit. Betroffen seien Modelle der Produktionsjahre 2012 bis 2016. Um welche Baurihen es sich genau handelt, wurde zunächst nicht bekannt. Berichte über Personenschäden in Zusammenhang mit dem Problem lägen Volvo aber nicht vor. 

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Juli 2020: Volvo-Rückruf betrifft über zwei Millionen Autos (Gurt)

Wegen Problemen mit dem Sicherheitsgurt des Fahrersitzes ruft Volvo im Juli 2020 weltweit rund 2,2 Millionen Autos zurück. In Deutschland seien rund 178.000 Autos von dem Volvo-Rückruf betroffen, teilte Volvo-Cars-Sprecher Stefan Elfström mit. Das Problem habe mit einem Stahldraht zu tun, mit dem der vordere Sicherheitsgurt befestigt ist. "Dieser Draht kann unter besonderen Bedingungen einem Verschleiß unterliegen, was zu einem verringerten Schutz des Sicherheitsgurts führen kann", hieß es dazu in einer Mitteilung des schwedischen Herstellers. Berichte über Unfälle oder Verletzungen lägen nicht vor, es handele sich um "eine vorbeugende Maßnahme um zukünftige Probleme zu vermeiden". Konkret seien die Modelle S60, S60L, S60CC, V60, V60CC, XC60, V70, XC70, S80 und S80L betroffen, die zwischen 2006 und 2019 produziert wurden. Die Besitzer würden per Brief über den Fehler informiert und dazu aufgefordert, einen Termin mit der Werkstatt zu vereinbaren. Es bestehe keine Gefahr, den Wagen so lange weiter zu benutzen.

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März 2020: 736.000 Autos betroffen (Softwarefehler)

Wegen eines Softwarefehlers an der "Automatic Emergency Brake" ruft Volvo im März 2020 weltweit 736.000 Autos zurück. In Deutschland sind 58.600 Modelle des schwedischen Herstellers betroffen. Konkret handelt es sich um Volvo XC40, S60, V60, V60 CC, XC60, S90, V90, V90 CC und XC90 der Baujahre 2019 und 2020. Auf Anfrage der Deutschen Presse Agentur (dpa) erklärte ein Volvo-Sprecher, dass es bisher keine Unfälle wegen des Systemfehlers gegeben hätte. Außerdem seien alle betroffenen Modelle weiterhin verkehrssicher, weil sich das Problem nur auf den Notfallbremsassistenten beziehe und nicht auf die regulären Bremsfunktionen. Betroffene Besitzer der Volvo-Rückrufaktion können ihr Auto zur Volvo-Werkstatt bringen, wo das Problem kostenlos behoben wird. 

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Juli 2019: Rückruf für 500.000 Volvos (Brandgefahr)

Bereits im Juli 2019 hatte Volvo bereits einen Rückruf von weltweit rund 500.000 Autos gestartet. Betroffen waren Fahrzeuge, die zwischen 2014 und 2019 gebaut wurden und das Werk mit einem Vierzylinder-Dieselmotor verließen. Grund für den Rückruf war damals ein Bauteil im Motorraum, das unter bestimmten Umständen schmelzen und im schlimmsten Fall zum Motorbrand führen konnte. Nach Angaben des schwedischen Fernsehsenders SVT soll es sich bei den Autos um Fahrzeuge der Modelle V40, V60, V70, S80, XC60 und XC90 gehandelt haben. In Deutschland waren nach Angaben eines Unternehmenssprechers 54.000 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen. Informationen, ob es bereits zu Schäden oder Unfällen gekommen war, lagen Volvo nicht vor.

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