Geländewagen als Cabrio: Toyota baut den Land Cruiser ROX!

Toyota baut fast alles, was vier Räder und einen Motor hat: vom Gabelstapler bis zum Luxus-SUV. Nur keinen offenen Land Cruiser mehr. Das allerdings könnte sich bald ändern, falls die Studie Toyota Land Cruiser ROX zum Serienmodell mutiert.

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Die Studie Toyota Land Cruiser ROX von hinten fotografiert, während sie einen Steilhang hochfährt.
Toyota Land Cruiser ROX Foto: Toyota

Die Studie Toyota Land Cruiser ROX soll maximale Geländegängigkeit mit Frischluftvergnügen verbinden.

Der Toyota Land Cruiser ROX stehend von der Seite fotografiert.
Toyota Land Cruiser ROX Foto: Toyota

Seit den Neunzigerjahren hatte es keinen Toyota Land Cruiser mehr mit Softtop gegeben. Dieses Konzept kündigt vielleicht an, dass die lange Wartezeit bald ein Ende findet.

Die Studie Toyota Land Cruiser ROX stehend, von schräg hinten fotografiert. Fahrertür ist offen.
Toyota Land Cruiser ROX Foto: Toyota

Die Skelett-Türen der Studie sind unten offen.

Das Cockpit des Toyota Land Cruiser ROX.
Toyota Land Cruiser ROX Foto: Toyota

Das Cockpit ist dem neuen Land Cruiser 250 entlehnt, hier und da mit Teilen aus dem 3D-Drucker aufgepeppt.

Der Innenraum des Toyota Land Cruiser ROX.
Toyota Land Cruiser ROX Foto: Toyota

Der Innenraum ist nahe an dem eines serienmäßigen Land Cruiser. Das Gestühl ist nobel mit geflochtenem und glattem Leder bedeckt.

Die Rückitzbank des Toyota Land Cruiser ROX.
Toyota Land Cruiser ROX Foto: Toyota

Platz ist auf der Rückbank unbegrenzt. In der Höhe.

Die Bordwand der Studie gleitet elektrisch auf, nachdem sich das Ersatzrad zur Seite geschwungen hat.
Toyota Land Cruiser ROX Foto: Toyota

Die Bordwand der Studie gleitet elektrisch auf, nachdem sich das Ersatzrad zur Seite geschwungen hat.

Die Pritschenwand des Toyota Land Cruiser ROX wird flachgelegt zur zusätzlichen Sitzgelegenheit.
Toyota Land Cruiser ROX Foto: Toyota

Die Pritschenwand des Toyota Land Cruiser ROX wird flachgelegt zur zusätzlichen Sitzgelegenheit. Ideal zum Campen.

Die Ladefläche des Toyota Land Cruiser ROX. Links und rechts integriert sind Kanister für Benzin und Wasser.
Toyota Land Cruiser ROX Foto: Toyota

Links und rechts integriert sind Kanister für Benzin und Wasser. Da fehlt eigentlich nur noch die kleine Kochnische.

Das Faltdach des Toyota Land Cruiser ROX im Detail fotografiert.
Toyota Land Cruiser ROX Foto: Toyota

Das Faltdach versteckt sich auf Knopfdruck flugs in der hinteren Dachstrebe.

Der Toyota Land Cruiser ROX fahrend auf einer Staubpiste, von vorne fotografiert.
Toyota Land Cruiser ROX Foto: Toyota

Gegenüber dem Serien-Land Cruiser wächst die Studie zehn Zentimeter in die Höhe und 20 cm in die Breite. Eine Reihe Zusatzscheinwerfer über der Windschutzscheibe bringt Licht ins Dunkel.

Der Toyota Land Cruiser ROX fahrend auf der Straße, von der Seite fotografiert.
Toyota Land Cruiser ROX Foto: Toyota

Die Studie rollt auf einteiligen 18 Zoll-Felgen.

Obwohl Toyota dem Land Cruiser in über siebzigjähriger Feinarbeit immer geschliffenere Manieren beigebracht hat, ist sich der Geländewagen treu geblieben. Wenn man es wirklich will, kann man mit ihm immer noch auf Bäume klettern. Nur ein Talent hat der Cruiser im Laufe der Neunzigerjahre eingebüßt: das offen Fahren. Frischluftfans müssen sich seitdem im Land Cruiser mit Schiebedach und gesenkten Seitenscheiben begnügen, denn der japanische Gipfelstürmer wird nicht mehr mit Softtop angeboten.

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Das ist schade, aber vielleicht nicht definitiv. Denn Toyota hat auf der SEMA 2024 in Las Vegas eine Studie enthüllt, die sich ausgesprochen offen gibt. Der Toyota Land Cruiser ROX, für "Recreation Open eXperience", hat sich seines Daches und im gleichen Aufwasch auch seiner Seitenscheiben entledigt. Und das tut ihm – und wetterfesten Outdoor-Fans – außerordentlich gut!
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Der Toyota Land Cruiser im Gelände-Test (Video):

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Video: AUTO ZEITUNG

Die Oben-ohne-Studie des Land Cruiser in den USA erdacht und entworfen

Entworfen wurde das Konzept in Toyotas Designzentrum in Ann Arbor, Michigan, USA. Fast scheint es, als hätten die Amerikaner:innen nicht nur ihr Planwagen-Erbe wiederentdeckt, sondern gleich noch zusätzliche Öffnungsmethoden entwickelt. Die Oben-ohne-Studie hat zwar ein rudimentäres Softtop. Es faltet sich aber auf Knopfdruck ruck-zuck unsichtbar in der hinteren Dachstrebe zusammen.

Die unten offenen "Skelett-Türen" sorgen dafür, dass sogar die Füße der Mitfahrenden maximal belüftet oder – etwa bei Watdurchfahrten – bewässert werden. Die Wattiefe darf ruhig beträchtlich sein: Die Entwickler:innen haben die Studie gegenüber dem Serien-Land Cruiser um zehn Zentimeter aufgebockt und ganz nebenbei auch um 20 cm verbreitert.

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Im Innenraum – falls man davon reden kann – geht es ausgesprochen schick zu. Glattes und geflochtenes Leder zieren das Gestühl. Das Armaturenbrett und die Instrumente sind zum Großteil dem neuen Land Cruiser 250 entlehnt und hier und da mit Teilen aus dem 3D-Drucker aufgepeppt. Das voll funktionsfähige Einzelstück steckt zudem voller praktischer Talente. Elektrisch legt sich die Lehne der Rücksitze flach. Ihre Rückseite mutiert damit zur Verlängerung der Pritsche, die über eine Pick-up-artige Bordwand erklimmt werden kann. Seitlich im Kofferraum verstecken sich Wasser- und Benzinkanister. Da fehlt eigentlich nur eine Bordküche für ausgedehnte Safaris oder Dschungel-Touren.

Auch die nostalgische Lackfarbe "Spring Green" war einmal Bestandteil des Land Cruiser-Serienprogramms. Noch ist nicht sicher, dass es wieder eine offene Version des Kraxler-Königs geben wird. Bei Toyota könnte man sich eine solche aber "problemlos als künftiges Serienmodell vorstellen". Ein Dementi klingt anders.