Kultfilm

"The Fast and the Furious": 13 Fakten, die niemand kennt!

2001, vor einem Vierteljahrhundert also, raste das wohl berühmteste Auto-Epos erstmals durch die Kinos. 25 Jahre später hat die erste Episode von „The Fast and the Furious“ noch immer nichts von ihrem Kult-Faktor eingebüßt. Deshalb drehen wir an dieser Stelle die Lachgas-Flasche auf und erinnern uns an die Film-Figuren und ihre Autos.

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Der Cast von The Fast and the Furious stehend von vorne
Bei diesem Bild wünscht man sich die Einfachheit vergangener Tage zurück, und das gilt nicht nur für das F&F-Universum. Krumme Geschäfte, markige Sprüche, schrille Autos – mehr brauchte es damals nicht für einen Welthit. Foto: Imago
Brian OConner mit Toyota Supra stehend von vorne
Dieses Duo benötigt eigentlich keine Einführung: Paul Walker machte die Toyota Supra Mk4 und sich als Undercover-Cop Brian O'Conner weltberühmt. Im Film bringt er Dominic Torettos Team den schrottreifen Toyota als Schuldgeständnis vorbei. Als der leuchtend orange Tuner-Traum aufgebaut ist, ereignet sich bei der Proberunde die unvergessene Szene mit einem Ferrari F355 Spider. „Schickes Auto“, ruft O'Conner dem Fahrer zu, „Was muss man denn dafür so hinlegen?“ „Mehr als du je haben wirst, ist ein Ferrari“, entgegnet der Mann am Steuer. Und dann Dom Toretto ganz unverblümt: „Gibs ihm!“ Noch schlimmer als dem geschlagenen Ferrari-Mann muss es aber dem Toyota-Turbolader ergangen sein, denn wenige Sekunden nach dem Straßenrennen stellt O'Conner den heißen Motor an einer Bar ab, als wäre es das Coolste der Welt. Im echten Leben gehörte die orange Supra übrigens dem technischen Berater der ersten beiden F&F-Streifen, Craig Liebermann. Foto: Imago
Der Mitsubishi Eclipse von Brian OConner stehend von vorne
Dass es O'Conner nicht so mit der nachhaltigen Nutzung seiner Gefährte hatte, musste auch sein Kawasaki-grüner Mitsubishi Eclipse in den ersten Minuten des Films am eigenen Blech erfahren. Erst röstet die exzessive NOS-Nutzung des Cops seinen Ansaugkrümmer, dann segnet das Coupé bei einer Schießerei mit anschließender Lachgas-Explosion das Zeitliche. Tatsächlich scheint das FBI deutlich trauriger über den Verlust des 80.000 US-Dollar-Mobils zu sein als O'Conner. Foto: Imago
Das Honda Civic Coupé von Danny Yamato stehend von vorne
Im selben Straßenrennen, in dem Brians Eclipse mit dem Hitzetod flirtet, lernen wir auch Danny Yamato (R. J. de Vera) mit seinem weißen Honda Civic Coupé kennen. Um sich auf die High-Speed-Hatz vorzubereiten, sieht man Danny vorher dabei zu, wie er „Gran Turismo“ auf einer Playstation spielt, die er mit seinem Auto verbunden hat. Genial! Durch O'Conners Ausscheiden schafft er es dann sogar auf den zweiten Platz hinter Toretto. De Veras Rolle geht in F&F tatsächlich über Danny hinaus, denn der Tuning-Profi war auch als Motorjournalist tätig und später Berater für Vin Diesels Franchise. Außerdem gehörte ihm der schwarze Honda S2000 des Antagonisten Johnny Tran. Foto: Youtube/Furious Garage/Universal Studios
Der Dodge Charger von Dominic Toretto fahrend von vorne
Dominic Toretto (Vin Diesel) und seine Muscle-Cars sind eigentlich untrennbar miteinander verbunden. Und doch fristet der 1970er-Charger seines Vaters lange Filmminuten ein Garagen-Dasein, da Dom – man glaubt es kaum – Angst vor der Power des Dodge hat. Dass es sich beim Kompressor unter der verchromten Lufthutze des angeblichen 900-PS-Amis (662 kW) in Wahrheit um einen Fake handelt, ist ebenso amüsant wie der Fakt, dass der im Film zerstörte Charger später im 2005er-Herby-Streifen auf einem Schrottplatz wieder auftauchte. Allerdings ohne den Kompressor und dafür mit Rennstreifen. Foto: Universal Studios/Imago
Der Mazda RX-7 von Dominic Toretto fahrend von hinten
Dieser Mazda RX-7 ist etwas ganz Besonderes, denn in keinem anderen F&F-Film fährt Dominic Toretto nochmal Rennen mit einem JDM-Mobil. Im ersten Teil verbläst er damit Brian, muss den Wankel-Sportler bei der anschließenden Polizei-Verfolgungsjagd aber in einem Parkhaus zurücklassen. Ursprünglich hatte das Filmauto einen Überrollkäfig installiert, der aber so viel Platz raubte, dass Vin Diesel nicht ins Auto passte. Foto: Universal Studios
Der Acura Integra von Edwin stehend von vorne
Ein Acura Integra – Hondas Tochtermarke für sportliche und luxuriöse Modelle auf dem nordamerikanischen Markt – wird von gleich zwei Charakteren gefahren: Sowohl Edwin (gespielt von Rapper Ja Rule) als auch Mia Toretto setzen auf das Kompakt-Coupé. Edwin erleidet in seinem rot-gelben Integra beim Rennen gegen Dom und Brian ein augenzwinkernd tragisches Schicksal: Erst verspricht ihm eine Frau ihren Körper, egal ob er gewinne oder verliere. Nach dem dritten Platz lacht sie ihn dann vor der ganzen Menge aus. Ja Rule sollte im zweiten Film eine größere Rolle spielen, hatte sich aber auf seine Musikkarriere konzentriert. An seiner statt engagierte das Franchise Rapper-Kollegen Ludacris, dessen Charakter Tej Parker längst ein unersetzbares Mitglied des Casts darstellt. Foto: Ebay/Imago
Der Honda Civic von Hector fahrend seitlich
Hector (Noel Gugliemi) spielt im Film eine so kleine Rolle, dass er Brian O'Conner auf Nachfrage verrät, dass er seinen Nachnahmen nicht aussprechen könne. Tatsächlich ist Gugliemi ein echter Hollywood-Gag, weil er schon in mehr als 15 Filmen einen Nebencharakter namens Hector mimte. Doch zurück zu F&F: Dort ist Hector als Organisator von Straßenrennen im Einsatz und fährt einen Honda Civic in einem Goldton, der noch schmutziger ist als seine heimlichen Geschäfte für Toretto. Foto: Universal Studios/Imago
Der VW Jetta von Jesse stehend von vorne
Jesse und Jetta – das passt, und das nicht nur beim Namen. Der nervöse, unter ADS leidende Motoren-Guru, gespielt von Chad Lindberg, ist anders als seine Tanktop tragenden und JDM fahrenden Freunde. Inmitten der Nissan, Mazda und Honda sieht der weiße VW von Jesses inhaftiertem Vater aus wie eine Zielscheibe. So verwundert es auch kaum, dass Jesse bei einer Schießerei als allererster Charakter des gesamten Franchises ums Leben kommt. Foto: Barrett-Jackson/Imago
Der Honda S2000 von Johnny Tran fahrend seitlich
Schurken fahren schwarze Autos, da macht auch der Honda S2000 von Johnny Tran (Rick Yune) keine Ausnahme. Im Film ist das Cabrio vollgestopft mit Modifikationen im Wert von 100.000 US-Dollar, wie Toretto Jesse vor seinem Rennen um die Fahrzeugpapiere seines Jetta verrät. In der Realität war aber nur ein Kompressor-Kit im Wert von 8000 Dollar an Bord. Als Tran Jesse mit einem Drive-By auf seinem Motorrad erschießt, ist auch das Schicksal des Gangsters besiegelt. Nach einer Verfolgungsjagd rächt sich Brian, in dem er ihn vom Bike ballert. Wir lernen: In F&F haben Motorräder keine Chance gegen Autos. Übrigens: Im Gegensatz zu seinem Fahrer erhielt der S2000 in „2 Fast 2 Furious“ ein zweites Leben – als leuchtend pinkes Gefährt von Suki (Devon Aoki). Foto: Universal Studios/Imago
Der Nissan Skyline GT-R mit Leon stehend von vorne
Obwohl Leon (Johnny Strong) mit dem Nissan Skyline GT-R (R33) eines der begehrtesten Fahrzeuge pilotiert, spielt er selbst nur die Rolle des Handlangers für Toretto. Im Film hört er für die Straßenrennen den Polizeifunk ab und hilft bei den Überfällen auf Trucks. Tatsächlich war der Skyline ursprünglich für Paul Walkers Charakter gedacht, doch aus Mangel an Ersatzautos für die Action-Szenen fiel die Wahl schlussendlich auf die Supra. Später hatte der gelbe Sportler sogar noch mehr Pech: 2012 wurde er von den US-Behörden beschlagnahmt und verschrottet, weil er nie eine gültige VIN besaß. Foto: Imago
Der Nissan 240SX mit Letty Ortiz stehend von vorne
Wie auch ihr Freund und späterer Ehemann Dominic Toretto muss auch Letty Ortiz (Michelle Rodriguez) im ersten F&F-Teil auf JDM-Renner setzen, bevor sie vornehmlich auf Muscle-Cars umschwenkt. Ihr Auto der Wahl ist ein burgunderroter Nissan 240SX, natürlich mit NOS-Einspritzung. Damit verdient sie sich ein 2000 US-Dollar-Preisgeld bei Race Wars, bevor das Auto für immer aus dem Franchise verschwindet. Foto: Imago
Der Acura Integra von Mia Toretto fahrend von hinten
Als Schwester von Streetracer Dominic Toretto muss natürlich auch Mia Toretto (Jordana Brewster) ein würdiges Gefährt in Form eines 94er Acura Integra bewegen. Über die türkise Limousine, die nur 20 s lang durch den Film fährt, ist allerdings wenig bekannt. Sie kommt ausschließlich zum Einsatz, als Mia Brian nach einem Date driftend heimfährt. Wenige Wochen nach Ende der Dreharbeiten erlitt das Auto einen Totalschaden, als es sich im mittleren Part einer Sandwich-Karambolage wiederfand. Foto: Universal Studios/Imago
Der Nissan Maxima von Vince stehend seitlich
Ein Nissan Maxima ist nicht unbedingt ein Gewinnerauto, weshalb Vince (Matt Schulze) perfekt dort hineinpasst. Und das ist auch wortwörtlich gemeint, denn der krawallige Kumpel von Dom war zu groß für den ursprünglich für ihn angedachten Toyota MR2. Ansonsten ist Vince eine ehrliche Haut mit mehr oder weniger guten Absichten, was für ihn im Verlauf des Filmes aber nie von Vorteil ist. Von seiner Jugendliebe Mia Toretto wird er abgelehnt und beim Truck-Überfall sogar angeschossen. Sein Maxima überlebte den Dreh ebenfalls nicht unbeschadet: Beim Kampf mit Brian kassierte die Limousine eine Delle und bei einem Burnout vor Torettos Haus erlitt sie später noch einen Getriebeschaden. Wie auch die Supra gehörte das Filmauto Craig Liebermann. Foto: Universal Studios/Imago

Zum 25-jährigen Jubiläum blicken wir auf die Autos und ihre Fahrer aus "The Fast and the Furious" zurück

Es ist ein Film, der die damalige Auto-Szene gleichzeitig widerspiegelte und inspirierte wie kein anderer Hollywood-Streifen nach ihm. Mit „The Fast and the Furious“ gelangen Paul Walker, Vin Diesel & Co. ein vollgasfestes Epos, das nah an der Szene dran war und gleichzeitig mit einem gewissen Augenzwinkern verstanden werden wollte.

Über die Jahre reifte der Film zum Kult, was nicht nur der nachfolgenden Filmreihe zu verdanken ist, sondern auch Spielen wie „Need for Speed“. Das schrille Tuning von bezahlbaren Sportwagen prägte eine ganze Generation Auto-Fans. Wer die größeren Lachgasflaschen und Subwoofer im Kofferraum besaß, hatte im Kopf schon gewonnen. Obwohl viele von uns die ersten Episoden der F&F-Saga nicht nur einmal und auch nicht nur zweimal gesehen haben, birgt gerade das Ur-Werk noch immer Geheimnisse und Überraschungen.

Mitfahrt im einzigartigen Ford Focus RS Turnier (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

Wir gehen den letzten F&F-Geheimnissen und Mythen auf die Spur

Warum kamen welche Autos zum Einsatz, wo kamen sie her und was passierte im Anschluss mit ihnen? Wie gelang es den Produzenten, die Fahrzeuge und die Figuren verschmelzen zu lassen? Auch nach einem Vierteljahrhundert gibt es immer noch reichlich Fragen zu beantworten. In der Bildergalerie stellen wir alle elf relevanten Charaktere von Brian O'Conner (Paul Walker) über Dominic Toretto (Vin Diesel) bis Johnny Tran (Rick Yune) mit ihren jeweiligen Autos vor – garniert mit 13 Fakten, die selbst Fans kaum alle kennen dürften!

Quellen

  • Fast and Furious Fandom

  • International Movie Car Data Base