Skoda Kodiaq RS (2018): Ringrekord & Daten Kodiaq RS mit Nordschleifen-Rekord

von Alexander Koch 14.06.2018

Der Skoda Kodiaq RS (2018) hält nun den offiziellen Rekord für siebensitzige SUV auf der Nürburgring-Nordschleife. Wir haben den sportlichen Tschechen bereits zuvor als Erlkönig bei Testfahrten auf der Eifel-Achterbahn und in den Alpen gesichtet. Das sind die Details zum Motor und alle Fotos!

Schon einmal hat ein mutmaßlicher Prototyp des Skoda Kodiaq RS (2018) für Aufregung gesorgt: Ende 2017 machte ein rotes Skoda-SUV mit schwarz abgesetzten Stoßfängern bei Tests auf dem Nürburgring auf sich aufmerksam. Über ein halbes Jahr später prügelte ein weißer, mutmaßlicher RS-Prototyp mit entsprechender "Kodiaq RS"-Nomensklatur auf den Kennzeichen über den Nürburgring. Nun gibt es die offizielle Bestätigung, dass der Skoda Kodiaq RS das schnellste siebensitzige SUV auf der legendären Eifelstrecke ist. Mit Sabine Schmitz am Steuer umrundete das Performance-SUV die Strecke in 9:29,84 Minuten. Weitere Fotos zeigen den RS als Erlkönig in den Alpen. Christian Strube, Vorstand für technische Entwicklung, hatte gegenüber dem britischen Evo Magazine schon verraten, dass die Kraftquelle der bereits aus dem Tiguan bekannte 2,0-Liter-Biturbodiesel mit 240 PS und wuchtigen 500 Newtonmeter Drehmoment ist. Das tschechische SUV bedient sich also am modularen Querbaukasten der Wolfsburger und bringt die Kraft wohl über alle vier Räder auf den Asphalt. Der Tiguan sprintet mit der Motorisierung von Null auf 100 in 6,5 Sekunden. Dieser Wert würde den Skoda Kodiaq RS (2018) zum zweitschnellsten Flitzer im Modell-Portfolio der Tschechen machen – nach dem 280 PS starken Superb, der das Landstraßentempo in 5,8 Sekunden knackt.

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Nürburgring-Rekord für den Skoda Kodiaq RS (2018)

Wie das andere RS-Modell aus eigenem Hause, dürfte auch der Skoda Kodiaq RS (2018) eine neue Abgasanlage für kernigeren Sound erhalten. Ein zurückhaltenderes ESP, ein RS-Modus für schärferes Ansprechverhalten und ein DCC-Fahrwerk machen den Tschechen spürbar dynamischer. Optisch garniert durch schwarz lackierte und glanzgedrehte 19-Zöller im Telefon-Wählscheiben-Design, einem schwarzen Kühlergrill sowie RS-typischer Verspoilerung – wie es die Illustration von X-Tomi Design vorschlägt. Trotz aller sportlichen Attribute bleibt es beim großzügig bemessenen Innenraum, der auf Wunsch mit einer dritten Sitzreihe ausgestattet wird. Mit Ausstattungsmerkmalen wie dem Achtzoll-Touchscreendisplay mit LTE-fähigem WLAN-Hotspot, der induktiven Ladeschale für Smartphones und MirrorLink zeigt sich das SUV auf der Höhe der Zeit. Zahlreiche Assistenzsysteme wie der Tempomat mit Abstandshalter, der Spurwechselnwarner oder die City-Notbremsfunktion machen den Kodiaq nicht nur sicherer, sondern auch komfortabler. Wann der Skoda Kodiaq RS (2018) kommt, ist noch unklar, doch legt das jüngste Erlkönig-Foto eine recht zeitnahe Präsentation nahe. Spätestens 2019 dürfte das Sport-SUV beim Händler stehen.

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