Porsche Mission S: Ausblick auf neuen Supersportler
Der Porsche Mission S gewährt einen ersten Blick auf die neue Designlinie der Marke und kündigt einen Supersportwagen mit Mittelmotor-Layout oberhalb des 911 an.
Porsche Mission S: Studie trägt Handschrift des neuen Chefdesigners
Der neue Porsche-Chef Michael Leiters hat klare Vorstellungen davon, wie sich die Marke in Zukunft weiterentwickeln soll – die konkreten Pläne dazu hat er gerade unter dem Leitmotiv „Sportwagenschmiede ’35“ vorgestellt. Eine zentrale Rolle spielen dabei natürlich die neuen Modelle wie der elektrische Nachfolger des 718, der Anfang nächsten Jahres endlich auf die Straße kommen wird, sowie der von vielen Kunden schmerzlich vermisste Nachfolger des Macan mit Verbrenner- respektive Hybrid-Antrieb, der im Folgejahr debütieren soll und parallel zum aktuellen e-Macan angeboten werden wird.
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Neuer Porsche Supersportwagen kommt Anfang des nächsten Jahrzehnts
Richtig spektakulär wird es dann etwa zu Beginn des nächsten Jahrzehnts: Porsche will einen neuen Supersportwagen bauen, der die illustre Reihe der ikonischen Modelle vom 550 Spyder der 50er-Jahre über den legendären Carrera GT bis hin zum 918 Spyder fortführen soll.
Einen ersten Ausblick auf das künftige Highlight im Porsche-Portfolio gibt der Mission S, der nicht nur eine erste Umsetzung der vom neuen Chefdesigner Tobias Sühlmann geschaffenen Designlinie bildet, sondern die Pro-portionen eines solchen Topathleten vorwegnimmt und die Fans der Marke ins Träumen versetzt. Eine Front, die klassische Elemente des 911 (Kanonenrohr-Kotflügel, Scheinwerfer, Positionslichter/Blinker des 911 G-Modells) mit den atemberaubenden und performance-orientierten Spezialitäten des famosen GT1 mixt, bildet erst den Auftakt.

Es folgt eine nicht minder dramatische Seitenlinie mit klarem Charakter, die das Fahrzeug in einen oberen und unteren technisch geprägten Teil teilt und die typische Flyline des Dachs akzentuiert. Die Gene des Elfer scheinen deutlich durch, trotzdem wirkt alles frisch und zugleich sehr dynamisch. Das gilt speziell für die Neuinterpretation der ikonischen Wählscheiben-Räder.
Das Heck betont einerseits das extreme Höhen/Breiten-Verhältnis, wodurch der Mission S maximal muskulös und dennoch elegant erscheint, verschmilzt andererseits aber Aerodynamik, Ästhetik und Historie in einzig-artiger Weise. Der über die ganze Fahrzeug-breite gespannte, ausfahrbare Heckflügel erinnert an den des 959, während das Lüfterrad im lang gestreckten Rücken eine Reminiszenz an den Porsche 917 darstellt.
Hauptsache emotional: Ein Mittelmotor-Layout ist gesetzt
Was unter dem Lüfterrad zu sehen sein wird, steht noch nicht fest. Aktuell tüfteln die Entwickler an Sechs- und Achtzylinder-Boxermotoren sowie V8-Aggregaten – mit und ohne Hybrid-Boost. Alles ist möglich, solange es emotional mitreißend und leistungsfähig genug ist, um die selbst gesteckten Ziele zu erfüllen. Sicher ist, dass der Supersportler ein Mittelmotor-Layout erhält, für das in Weissach gerade an einer modifizierten MMB-Plattform gearbeitet wird, die dann nicht nur dem kompakten 718 und dem 911 mit seinem einzigartigen Heckmotorkonzept als Basis dient, sondern eben auch die Grundlage für Topathleten oberhalb des heutigen 911 bilden wird.















