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Geht auch ganz einfach:

Parkplatzsperre: So den Privatparkplatz absichern

Der beste Schutz gegen Falschparkende

Fabian Hoberg Freier Mitarbeiter
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Parkplatzsperre
Ob Stange, Bügel oder Kette: Parkplatzsperren halten den eigenen Stellplatz frei von Falschparker:innen. Foto: IMAGO/Shotshop
Inhalt
  1. Welche Parkplatzsperren gibt es?
  2. Die besten Parkplatzsperren im Vergleich
  3. Kann man Parkplatzsperren ohne Bohren installieren?
  4. Wann ist einen Parkplatz absperren erlaubt?
  5. Ab wann gilt ein Parkplatz als privat?

Wenn Schilder nicht mehr helfen, kommt eine massive Parkplatzsperre zum Einsatz. So kann man den Privatparkplatz vor Fremdparker:innen absichern – und dann darf man das auch.

Wie ärgerlich. Da zahlt man jeden Monat Miete für den eigenen Parkplatz – und dann parken dort fremde Autos. Mit klappbaren Parkplatzsperren passiert das nicht. Denn die beweglichen Barrieren verhindern das Befahren des eigenen Platzes von Unberechtigten. Dabei kosten die Sperren für den Parkplatz nicht viel Geld und sind meist einfach zu montieren. Wichtig ist jedoch dabei, dass die Eigentümer:innen des Platzes (bei Miete) vor der Aufstellung um Erlaubnis gefragt werden. Denn unter Umständen und je nach Modell müssen Mieter:innen die Parkplatzsperren mit Ankern in den Bodenplatten befestigen, wofür Löcher in den Boden gebohrt werden müssen. Wir erklären, was es sonst noch beim Kauf einer Parkplatzsperre zu beachten gibt.
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Das ist in der eigenen Garage verboten (Video):

 
 

Welche Parkplatzsperren gibt es?

Wer einen Privatparkplatz vor dem Haus, an der Wohnung oder beim Büro absichern möchte, hat eine große Auswahl. Folgende Parkplatzsperren werden angeboten:

  • Absperrpfosten: Einfache Pfosten sind wohl die günstigste Lösung, private Stellplätze abzusichern.

  • Parkbügel: Die breiteren Bügel sichern den Parkplatz ebenfalls effektiv ab. Sie gibt es entweder in manueller oder elektrischer Ausführung.

  • Ketten: Mehrere Pfosten mit einer dazwischen gespannten Kette eignen sich zur Absicherung größerer Flächen.

  • Schranken: Eignen sich eher zur Absicherung der Einfahrt einer ganzen Parkfläche – etwa zu einem Mehrfamilienhaus oder Bürogebäude.

Die Auswahl reicht von einfachen Lösungen aus Metall, bei denen ein Gelenk für die manuelle Klapp-Funktion sorgt, bis zu ferngesteuerten Modellen, die sich bequem vom Auto aus bedienen lassen. Mit Schloss und Schlüssel bietet eine Parksperre Sicherheit vor unbefugtem Parken. Wichtig ist auch das Material: Insbesondere Pfosten und Bügel sollten aus vollverzinktem Stahl sein, um Rost zu vermeiden. Eine gute Sichtbarkeit, etwa durch Reflektorstreifen oder Signalfarben, vermeidet zudem Rempler und Unfälle mit den Sperren.

Vor dem Kauf sollten Interessent:innen das genau Maß prüfen, kontrollieren, ob der Sperrbügel umklappbar ist und aus welchem Material er besteht. Sperrpfosten oder Sperrbügel aus Edelstahl sind sehr massiv und rostunempfindlich, aber auch sehr teuer.

 

Die besten Parkplatzsperren im Vergleich

Sellnet Parkpfosten

Der gelb lackierte Parkpfosten von Sellnet misst 60 cm in der Länge und bietet einen einfach zu bedienenden Klappmechanismus inklusive Schlüsselverriegelung mit drei Schlüsseln. Eine Gummiauflage schützt in der Liegeposition die Parkplatzsperre und den Boden, die roten Aufkleber lassen sich individuell an dem Pfosten anbringen. Vier Anker verbinden den Pfosten mit dem Boden.

Mucola Absperrpfosten silber-rot, klappbar

Dieser 65 cm hohe Pfosten in Silber-Rot ist leicht umlegbar und verhindert unerwünschte Falschparker:innen. Die Säule wird mit einem integrierten Schloss (und drei Schlüsseln) gesichert und über vier Bolzen aus Stahl befestigt.

Bituxx Parkbügel

Der breite Bituxx Parkbügel besteht aus massivem Stahl, robuster Lackierung und einem integrierten Schloss. Damit lässt er sich einfach bedienen und ist leicht umlegbar. Vier massive Befestigungsbolzen halten den Bügel am Grund.

SNS Safety LTD Parkplatzsperre

SNS Safety vertreibt eine massive Sperre aus verzinktem Stahlrohr mit einem Durchmesser von 32 mm. Die drei Beine halten unerwünschte Fahrzeuge vom Parkplatz fern und lassen sich leicht umklappen. Ein Vorhängeschloss mit drei Schlüsseln verhindert unbefugte Benutzung. Die drei Säulen werden mittels Anker mit dem Grund verbunden.

Mucola Parkplatzbügel

Mucola bietet einen robusten, klappbaren Parkplatzbügel mit drei Beinen aus Metallrohren mit einer wetterfesten Beschichtung an. Der Bügel ist 80 cm breit und lässt sich auf 47 cm aufklappen. Eingeklappt ragt der Bügel nur wenige Zentimeter über den Asphalt oder die Steine hinaus. Die Sicherung der umlegbaren Variante erfolgt über ein Vorhängeschloss mit drei Schlüsseln, die Befestigung über sechs Dübel mit Schrauben oder Anker zum Aufdübeln.

Vevor Absperrset mit vier Pfosten und Kette

Ganz ohne Bohren, Einbetonieren und Montage schützt die Absperr-Variante von Vevor den Parkplatz. Die vier Pfosten in rot-weißer Signalfarbe sind mit einer Kette aus Kunststoff miteinander verbunden. Für einen stabilen Stand sorgen vier Füße, die mit Wasser oder Sand befüllt werden. So erhält jeder Sperrpfosten Stabilität und kann nicht leicht verschoben werden.

Shicoucy ferngesteuerter Parkpfosten

Viel Komfort bietet der ferngesteuerte Parkpfosten. Über eine Funkfernbedienung klappt der ausfahrbare Bügel bis zu 45 cm automatisch ein oder aus. Das Gehäuse ist aus Metall und kann befahren werden, die Stromversorgung erfolgt über Batterien.

Lescars Solar-Parkplatzsperre

Einen elektrisch klappbaren Parkbügel hat auch Lescars im Angebot – die interessanteste Ausführung ist sicherlich die mit integriertem Solarpanel. Die Sonnenenergie wird in einem integrierten Akku gespeichert. Bei starker Bewölkung soll dieser dann für das Absichern ausreichen. Zur Not kann auch per Netzteil nachgeladen werden. Der Bügel misst zwar nur 380 mm in der Höhe und 460 mm in der Breite, fällt dank der gelben Lackierung jedoch auf. Im Lieferumfang sind auch zwei Funkfernbedienungen enthalten.

 

Kann man Parkplatzsperren ohne Bohren installieren?

Es gibt zwar Parkplatzsperren zur Montage ohne Bohren oder Einbetonieren, aber diese sind auch nicht so effektiv. Durch Vandalismus, Wind oder Rempler können lose stehende Absperrungen schnell umfallen. Massive Posten sollten mit dem Boden fest verbunden sein. Die meisten Varianten werden daher mittels Anker oder Schrauben und Dübeln fest verankert, es gibt aber auch Varianten von Pollern, die sich einbetonieren lassen. Ein Aufdübeln ist dann nicht nötig. Es gibt aber andere Möglichkeiten wie ein Absperrpfosten-Set mit Ketten, die ohne große Montage und Bohren einen Parkplatz vor unbefugtem Parken schützen. 

Einige Hersteller bieten elektrisch betriebene Parkplatzsperren an. Die Energie erhalten die Systeme von Batterien, sodass kein Strom gelegt werden muss. Wenige (teure) Ausnahmen bedürfen dagegen einen konstanten Stromanschluss. Hier entstehen dann Zusatzkosten durch den Anschluss.

 

Wann ist einen Parkplatz absperren erlaubt?

Einen Stellplatz dürfen Autofahrer:innen absperren, wenn er Eigentum ist. Das ist bei Hausbesitzer:innen, denen auch das Grundstück drumherum gehört, sehr einfach geklärt. Sie können frei entscheiden, wo die Sperre aufgestellt werden soll. Wer den Parkplatz nur anmietet, muss vor Installation einer Sperre daher die Erlaubnis einholen. Ähnliches gilt auch für Eigentumswohnungen mit Parkplatz. Ein oberirdischer Stellplatz ist in der Regel "Gemeinschaftseigentum", daher ist selbst mit Sondernutzungsrecht das Einverständnis von Mitmieter:innen und Miteigentümer:innen einzuholen, bevor eine Sperre installiert werden darf.

 

Ab wann gilt ein Parkplatz als privat?

Generell gilt jeder Parkplatz auf einem privaten Grundstück als Privatparkplatz. Besitzer:innen können selbst regeln, wer dort parken darf. Während sich Parkplätze an Einfamilienhäuser leicht als Privatparkplätze identifizieren lassen, fällt die Unterscheidung von privatem und öffentlichem Parkraum in Innenstädten oft schwer. Auch hier haben Besitzer:innen denselben Anspruch auf den angemieteten oder angekauften Raum, wie Hausbesitzer:innen im Speckgürtel. Deshalb ist es ratsam, einen Privatparkplatz mit entsprechenden Schildern zu kennzeichnen und deutlich machen, welche Regeln auf dem Privatparkplatz zu befolgen sind. Letzteres gilt insbesondere für Sonderfälle, wie ein eigens zugewiesener Parkplatz an der Arbeitsstelle, aber auch Parkplätze von Supermärkten, Restaurants, Hotels oder auch privaten Parkhäusern.

Neben der Parkhöchstdauer, wie häufig auf Parkplätzen von Supermärkten zu finden, darf auch das Abschleppen bei Missachtung der Regeln von Besitzer:innen festgelegt werden. Bei Parkplätzen, die nur direkt an Einzelpersonen vermietet werden, kann mit einer zusätzlichen Absperrung nochmals deutlich gemacht werden, dass der Platz zum Parken kein öffentlicher Grund ist. Bei Mehrfamilienhäusern ist auch die Absperrung der gesamten Parkfläche durch Ketten oder eine (elektrische) Schranke möglich.

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