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Neues Audi RS 5 Facelift (2020): Erste Testfahrt Leidenschaftlicher RS 5 im Check

von Thomas Geiger 03.06.2020

Die Audi Sport GmbH hat das neue Audi RS 5 Facelift (2020) lediglich im Detail verfeinert. Was dem Power-Coupé keineswegs zum Nachteil gereicht, wie die erste Testfahrt beweist.

Als heißblütiger Herzensbrecher geht das neue Audi RS 5 Facelift (2020) erneut gegen den Mercedes-AMG C 63 und den kommenden BMW M4 ins Rennen. Dafür hat die Sportabteilung der Bayern vor allem kräftig am Design gefeilt: Die Kotflügel stehen jeweils knapp zwei Zentimeter weiter aus den Flanken und der ewige Single-Frame-Grill wird nicht nur breiter, sondern auch flacher. Dadurch entsteht Platz für weitere Lüftungsschlitze am Fuße der Haube, mit denen Audi an die alten Quattro-Modelle erinnern möchte. Dazu größere Lufteinlässe und ein neuer Diffusor – schon sieht der sonst so schnörkellose Schönling ziemlich aufreizend, ja beinahe schon provokant aus. Dass das neue Audi RS 5 Facelift (2020) nun über einen größeren Touchscreen verfügt, der das MMI-Rädchen vergessen macht, mag Vielfahrer freuen, dem fahraktiven RS-Piloten aber herzlich egal sein. Mehr zum Thema: Das ist das Audi S5 Facelift

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Das Audi RS 5 Facelift im Video:

 
 

Erste Testfahrt mit dem neuen Audi RS 5 Facelift (2020)

Nichts geändert haben die Bayern dagegen an der Technik des neuen Audi RS 5 Facelift (2020). Warum auch? Schon das sportliche Standardfahrwerk ist tadellos. Mit dem optionalen Wank- und Nickausgleich wird die Fahrt aber noch forscher. Zusammen mit dem serienmäßigen Allradantrieb und dem Sportdifferential an der Hinterachse schnürt der RS ein enges Band zwischen Pilot und Piste. Die Lenkung ist so präzise, dass man der Ideallinie verblüffend nahe bleibt. So kernig und kräftig, so leidenschaftlich und lustvoll wie der 2,9 Liter große V6 mit unverändert 450 PS und 600 Newtonmeter Drehmoment tönt es selten bei Audi. Während aus dem tiefen Bass erst ein wütendes Brüllen und dann ein heißeres Kreischen wird, beschleunigt das neue Audi RS 5 Facelift (2020) in 3,9 Sekunden auf Tempo 100. Überholen wird zum Kinderspiel, wenn der Sportler schon beim kleinsten Druck auf das Gaspedal einen gewaltigen Satz nach vorne macht. Mit 250 km/h Höchstgeschwindigkeit muss sich niemand bescheiden, auf Wunsch lässt Audi den RS-Modellen auch Auslauf bis 280 km/h. Allerdings muss dafür das 5900 Euro schwere RS Dynamik Paket her, mit dem immerhin auch die strammere Lenkung und das agilere Fahrwerk einhergeht. Und wenn wir schon beim Preis sind: Das Einstiegsticket in die RS 5-Welt kostet mindestens 81.400 Euro.

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