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Neuer Kia Sorento (2020): Erste Testfahrt Neuer Sorento im ersten Check

von Marcel Kühler 28.10.2020

Mit deutlich gesteigerter optischer Präsenz, massiv aufgerüsteter Assistenz-Armada und reichlich Praktikabilität geht der neue Kia Sorento (2020) auf Kundenfang. Bei der ersten Testfahrt offenbarte das Flaggschiff der Koreaner aber noch weitere Tugenden.

Der neue Kia Sorento (2020) steht in den Startlöchern und für eine erste Testfahrt bereit. Der Sorento IV, , der mit seiner kräftig nachgeschärften Optik für reichlich Aufsehen sorgen dürfte, basiert auf einer völlig neuen Plattform, die einerseits auf die Integration elektrifizierter Antriebe zugeschnitten ist und anderseits ein mehr als üppiges Platzangebot gewährleistet. Vorn wie hinten bietet der Südasiate eine enorme Innenbreite und eine Kopffreiheit, die nicht einmal baumlange Mitteleuropäer auszureizen vermögen. Selbst in der optionalen dritten Sitzreihe lassen sich mittelgroße Erwachsene halbwegs passabel unterbringen. Das Gepäckraumvolumen von 705 bis 2100 Litern (Siebensitzer: 616 bis 2011 Liter) genügt selbst anspruchsvollsten Transportaufgaben – zumal der neue Kia Sorento (2020) dank serienmäßig verschiebbarer Rückbank auch ein hohes Maß an Variabilität beweist. Apropos serienmäßig: Typisch Kia, kommt der Sorento-Käufer bereits beim Basismodell in den Genuss einer äußerst umfangreichen Ausstattung. Ob nun Sitz- und Lenkradheizung, 17-Zoll-Leichtmetallräder, LED-Scheinwerfer oder ein Multimediasystem inklusive Smartphone-Integration und digitalem Radioempfang – all diese Dinge gehören stets zu Auslieferungsstandard.

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Erste Testfahrt mit dem neuen Kia Sorento (2020)

Dass der neue Kia Sorento (2020) ein Technologieträger ist, wird anhand der Sicherheitsausstattung offensichtlich. Vor allem der neue optionale Spurwechselassistent, der den Bereich des toten Winkels der Außenspiegel über Kameras beim Blinkersetzen in das digitale Kombiinstrument einblendet, ist ein echtes Highlight. Weitere neue Sicherheitssysteme sind unter anderem der Ausstiegsassistent, Ausparkassistent mit Notbremsfunktion und ein Remote-Parkassistent, der über Tasten vom Fahrzeugschlüssel aus gesteuert wird. Allerdings kosten diese Helferlein Aufpreis, beziehungsweise bleiben höheren Ausstattungslinien vorbehalten. Nützliche Dinge, wie Berg-An- und Abfahrhilfen sowie ein Spurhalteassistent, Müdigkeitserkennung, eine Multikollisionsbremse, oder eine Staufolgefunktion sind hingegen Standard. Und auch die Innenraumqualität stimmt. Die gewählten Materialien wirken bei zumeist hochwertig und sind sauber zusammengefügt. Beim Überfahren von schlaglochgespickten Straßen fällt bei der ersten Testfahrt die hohe Karosseriesteifigkeit auf. Nichts klappert oder knarzt und stört damit die dank Doppelverglasung vorn ausgeprägte Ruhe an Bord. Die Federung ist markentypisch straff aber keineswegs unkomfortabel ausgelegt. Kurze wie lange Wellen bei hohem Tempo bügelt der Koreaner souverän glatt. Erst bei tiefen Fahrbahnschäden kann zuweilen etwas Unruhe im Aufbau aufkommen. Dafür liegt der neue Kia Sorento (2020) in flott gefahrenen Kurven satt und sicher. Allzu große Seitenneigung kennt der Asiate ebenfalls nicht, was im Verbund mit der gefühlvoll ansprechenden, recht direkten Lenkung für ein durchaus spürbares Maß an Agilität sorgt. Immerhin wiegt der von uns gefahrene Sorento 2.2 CRDi mit Vollausstattung samt dritter Sitzreihe immerhin knapp zwei Tonnen. 

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Neuer Kia Sorento (2020) ab 41.419 Euro

Womit wir beim Antrieb des neuen Kia Sorento (2020) wären. Unter der markanten Haube arbeitet ein weitreichend überarbeiteter Turbodiesel, der durch die Verwendung zahlreicher Leichtbaumaterialien rund 35 Kilogramm gegenüber dem Vorgängertriebwerk abgespeckt hat. Ebenfalls neu: das für den Diesel serienmäßige Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, deren Kupplungen in einem Ölbad laufen, was eine höhere Belastbarkeit der Bauteile mit sich bringt. Deshalb darf der Sorento neuerdings auch bis zu 2,5 Tonnen an den Haken nehmen. Bei der ersten Testfahrt gefällt das Getriebe mit äußerst sanften Übersetzungswechseln und unterstützt den Motor mit passgenau gewählten Übersetzungen im Automatikmodus bei der Kraftentfaltung. Letzter bringt das schwere SUV mit seinen 202 PS Spitzenleistung und dem maximal zur Verfügung stehenden Drehmoment von 440 Newtonmetern souverän auf Trab. Das spiegeln auch die ausgewiesenen Fahrleistungen wider: Für den Standardsprint aus dem Stand auf Tempo 100 benötigt der neue Kia Sorento (2020) als 2.2 CRDi laut Hersteller 9,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Kia mit 202 km/h an. Die Preise beginnen für den Diesel mit Frontantrieb bei 41.419 Euro. Das von uns gefahrene Selbstzünder-Topmodell mit Allradantrieb startet bei 46.098 Euro. Die mildhybridisierten Benziner gibt es ab 42.394 Euro. Weitere elektrifizierte Versionen inklusive Plug-in-Hybrid werden sukzessive nachgereicht.

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