Kia Sportage Facelift (2019): Neue Fotos Sportage Facelift ungetarnt erwischt

von Alexander Koch 17.05.2018

Das Kia Sportage Facelift (2019) ist uns bei Höchstgeschwindigkeits-Tests auf der Nürburgring-Nordschleife erneut vor die Kamera gefahren. Die starke Verkleidung füherer Prototypen ist Vergangenenheit. Diese Änderungen verraten die neuen Fotos!

Neue Fotos vom Kia Sportage Facelift (2019), der als Erlkönig über die Nürburgring-Nordschleife rauscht, überraschen in Zeiten immer kürzerer Produktionszyklen und schnellerer Entwicklungsfortschritte nur bedingt. Auch, wenn das SUV in dieser Form erst seit 2016 erhältlich ist. Dass der Prototyp gegenüber vorherigen Testwagen keinerlei Verkleidung mehr zeigt, legt eine baldige Präsentation des überarbeiteten SUV nahe. An der Front ist ein größerer und sichtbar geschwungener Kühlergrill – "Tigernase" – zu erkennen, auch die Scheinwerferlayouts sind neu gestaltet. In diese rücken die Tagfahrlichter mit vier hellen LED-Punkten. Darunter verläuft nun eine horizontale Chromleiste, die optisch die veränderten Positionierung der Nebelscheinwerfer mit neuen Einfassungen verbindet. Ähnliche Änderungen zeigt das Heck des Kia Sportage Facelift (2019): Anstelle der bisherigen Chromspange zwischen den LED-Rückleuchten ist dort eine rote Leiste zu entdecken. Ob sie wie bei Porsche illuminiert ist, zeigt der Prototyp indes nicht. Auch die Leuchten im Stoßfänger sind überarbeitet, zudem ist der Tankdeckel nicht mehr rund, sondern eckig.

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Neue Fotos vom  Kia Sportage Facelift (2019)

Womit wir bei den Antrieben des Kia Sportage Facelift (2019) sind. Wie die Südkoreaner bereits bestätigt haben möchte der Autobauer künftig 48-Mildhybrid-Antriebe für die Benzin- und Dieselmotoren anbieten. "EcoDynamic+" genannt, besteht das System aus einer Lithium-Ionen-Batterie, einem Gleichspannungswandler und einem Startergenerator für die Rekuperation und bietet eine kurzfristige Zusatzleistung von 13 PS. Diese soll den Verbrenner unterstützen und somit Verbrauch wie CO2-Emission senken. Auch das Testfahrzeug ist mit der Technik ausgestattet, erkennbar am gelben Aufkleber, der für Test-Hybridautos Vorschrift ist. Angesichts der neuen Ceed-Generation könnten auch dessen neuen Aggregate Einzug halten, etwa der turboaufgeladene 1,4-Liter-Reihenvierzylinder-Benziner mit 140 PS oder 1,6-Liter-Reihenvierzylinder-Turbodiesel mit 136 PS. So dezent das Facelift für das Exterieur ausfällt, so zurückhaltend dürfte es auch im Innern des Kia Sportage Facelift (2019) zugehen. Neben neuen Materialien und Stoffen werden die Änderungen höchstwahrscheinlich das Infotainment betreffen. Bei den Assistenzsystemen könnte der Koreaner um weitere Helferlein ergänzt werden, etwa um einen Notbremsassistenten und einen Aufmerksamkeitsassistenten. Mit dem Marktstart rechnen wir Anfang 2019.

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