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Neuer BMW 330e (2019): Erste Testfahrt Mit dem 330e auf einer ersten Testrunde

von Max Sonnenburg 14.08.2019

Mehr Leistung, mehr Reichweite und weniger Verbrauch – das verspricht der neuen BMW 330e (2019) mit Plug-in-Hybrid-Technik. Ob der Bayer sein Versprechen hält, soll die erste Testfahrt klären!

Wenige Wochen nach dem Debüt von 3er-Limousine und -Kombi legt BMW nach und präsentiert den neuen BMW 330e (2019). Optisch gibt sich der Plug-in-Hybrid bei unserer ersten Testfahrt betont sportlich, was ein Blick auf das Datenblatt unterstreicht: Unter der Haube des Münchners arbeitet ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 184 PS. Weitere 113 PS steuert ein Elektromotor bei, der im Gehäuse der Achtstufen-Automatik untergebracht ist. Abrufbar sind 252 PS und ein Drehmoment von maximal 420 Newtonmeter. Zusätzliche 40 PS werden für die Dauer von zehn Sekunden durch die sogenannte XtraBoost-Funktion mobilisiert. Aber genug der Theorie – ab auf die Piste. Geräuschlos startet der 330e im elektrischen Modus – der Bordcomputer verspricht uns eine rein elektrische Reichweite von 46 Kilometern. Das sind allerdings knapp 20 Kilometer weniger als von BMW angegeben. Bereits auf den ersten Metern überzeugt das Antriebssystem mit seinem direkten Ansprechverhalten. Spontane Überholmanöver und kurze Zwischensprints bereiten aufgrund der XtraBoost-Funktion beson-dere Freude. Im Hybrid-Modus fährt der 330e bei gemäßigtem Gaseinsatz rein elektrisch und erreicht maximal 140 km/h. Darüber schaltet sich der Benziner hinzu, und der neue BMW 330e (2019) beschleunigt zügig auf bis zu 225 km/h. Mehr zum Thema: Das ist der 3er BMW der Baureihe G20

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Der neue BMW 330e (2019) im Video:

 
 

Erste Testfahrt im neuen BMW 330e (2019)

Der Wechsel zwischen den Antriebsarten geschieht im neuen BMW 330e (2019) völlig automatisch und seidenweich. Bei der Wahl einer möglichst effizienten Antriebsstrategie greift das System vorausschauend auf die Daten des Navis und der automatischen Verkehrsschilder-Erkennung zurück. Ab 2020 soll der 330e zudem Umweltzonen erkennen und beim Einfahren selbstständig in den E-Modus wechseln. Trotz des Mehrgewichts von knapp 270 Kilogramm lässt sich der 3er Plug-in-Hybrid perfekt dirigieren. Das optionale M-Fahrwerk ist bekannt dynamisch, steckt Fahrbahnunebenheiten jedoch gut weg. Aber: Selbst wenn man den Bayern bei jeder Gelegenheit an die Steckdose hängt – eine 80-Prozent-Ladung an der Haushaltssteckdose (230 V/16 A) dauert etwa 2,4 Stunden –, ist der WLTP-Verbrauch von 1,9 Liter auf 100 KIlometer in der Praxis kaum zu erreichen. Auf der ersten Ausfahrt gab der Bordcomputer 4,8 Litern an – durchaus beachtlich. Der neue BMW 330e steht seit Juli 2019 für 51.550 Euro beim Händler.

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Unser Fazit

Mit dem intelligent vernetzten und neuen BMW 330e (2019) ist den Bayern eine gute Kombination aus Dynamik und Effizienz gelungen. Mit dem behäbigen Fahrverhalten anderer schwergewichtiger Plug-in-Hybride hat die 3er-Version der Münchner nichts gemein.

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