Neue Autokennzeichen: Millionen Autofahrende betroffen
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In Deutschland könnten für mittelgroße Städte über 300 neue Ortskennungen auf Autokennzeichen eingeführt werden. Diese sollen unter anderem die lokale Identität stärken. Die AUTO ZEITUNG hat alle Infos zu dem Vorschlag!
B, K, BN oder HH – die Autokennzeichen für Berlin, Köln, Bonn oder Hamburg sind bekannt. Jetzt gibt es einen Vorschlag, auch für viele mittelgroße Städte eigene Städtekürzel zuzulassen. Die Anregung von Dr. Ralf Borchert, Professor an der Hochschule Heilbronn, könnte bald Millionen Fahrzeughalter:innen betreffen, die somit ihren regionalen Bezug zu ihrem Wohnort zeigen könnten. Neben der Heimatverbundenheit soll dies auch als kostengünstiges Stadtmarketing der jeweiligen Orte dienen. Laut Borchert könnten davon 320 Städte und Gemeinden profitieren.
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Empfehlenswerte Kennzeichenhalter:
Ein eigenes Kennzeichen würden die Städte erhalten, die eine Einwohnerzahl zwischen 20.000 und 100.000 aufweisen. Es würden also zu den bestehenden 700 Kennzeichen für weitere 320 Städte eigene Kfz-Ortskennungen hinzukommen. Darunter wären dann beispielsweise folgende Kürzel: VE (Velbert, Nordrhein-Westfalen), TRO (Troisdorf, Nordrhein-Westfalen), SFI (Sindelfingen, Baden-Württemberg), RÜ (Rüsselsheim am Main, Hessen), RHE (Rheine, Nordrhein-Westfalen) oder auch GMR (Germering, Bayern).
Kennzeichen "nachmalen" erlaubt? Antwort im Video:

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Der bürokratische Aufwand zur Einführung der neuen Autokennzeichen hält sich laut Borchert in Grenzen. Lediglich zwei Sätze müssten dazu in der Fahrzeugzulassungsverordnung geändert werden. Von vielen Gemeinden und Bürgermeister:innen gab es dazu laut Aussagen von Borchert bereits eine positive Rückmeldung. Ob die Entscheidung vom Bund aber tatsächlich umgesetzt wird, bleibt abzuwarten.










