Lexus LFA-Nachfolger: Das ist zum Marktstart 2027 zu erwarten
2022 zeigte Lexus erstmals eine elektrische Sportcoupé-Studie, wobei sich 2025 an den ehrgeizigen Plänen nichts geändert hat. Was wir nun wissen: Das neue Modell erhält das legendären Namen Lexus LFA. Ein Marktstart wirkt 2027 realistisch.
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Lexus LFA-Nachfolger könnte 2027 kommen, Preis noch offen
Mit dem Aus von LC und RC F ist das Lexus-Portfolio derzeit sportwagenlos – die Pläne der Luxus-Tochter des Toyota-Konzerns sehen allerdings anders aus. So greift Lexus im Dezember 2025 das 2022 vorgestellte Sport Concept erneut auf, spezifiziert dieses allerdings namentlich als LFA Concept. Das macht klar, dass er als Serienmodell das geistige Erbe des legendären LFA von 2012 antreten soll, wenn auch vollelektrisch statt mit frei saugendem V10: „Der Modellname LFA ist nicht an Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gebunden. Er steht für ein Auto mit bewahrenswerten Technologien, die an die nächste Generation weitergegeben werden sollten.“
Neben dem Ur-LFA tritt der Neue laut Lexus auch in die Fußstapfen des Toyota 2000GT. Apropos Toyota: Das LFA Concept teilt sich Kerntechnologien mit den Toyota-Sportwagen GR GT und GR GT3, die das Chassis jedoch mithilfe eines V8-Hybridstranges noch vorne katapultieren. Den Marktstart des Serienmodells grenzt Lexus nicht weiter ein, wir tippen jedoch eher auf 2027 als 2026.
Die Highlights der Japan Mobility Show (2025) im Video

Antriebe: Elektroantrieb statt V10
So viel vorab: Zum konkreten Antrieb des Lexus LFA verrät der Hersteller noch nichts, außer dass er vollelektrisch sein wird. Dafür erklärt die Toyota-Tochter, dass man sich beim Chassis an Toyota GR GT und GT3 orientiert, womit der LFA ebenfalls auf drei zentralen Säulen aufbaut: niedriger Schwerpunkt, ausgeklügelte Aerodynamik und geringes Gewicht bei gleichzeitig hoher Steifigkeit. Letzteres soll wie beim Schwestermodell ein Aluminium-Karosserierahmen ermöglichen. Toyota gibt als Leergewicht für den verbrennenden GR GT-Prototyp maximal 1750 kg an, die der Lexus durch schwere Batterietechnik überbieten dürfte. Es würde uns nicht überraschen, wenn wie beim Toyota Carbon-Keramik-Bremsen für kurze Warmbremswege sorgen.
Exterieur: Identisch mit der 2022er Studie
Dass der japanische Hersteller 2025 zum zweiten Mal die optisch identischen Lexus LFA-Studie zeigt, spricht dafür, dass sich das Serienmodell optisch auch zumindest grob daran orientieren wird. Das Konzept fällt vor allem durch geschwungene Linien, weit klaffende Lüftungsöffnungen und eine futuristische Leuchtleiste am Heck auf. Interessant ist auch die elektro-untypische Coupé-Silhouette, die lediglich durch eine Art Fließheck statt einem Stufenheck samt Ducktail aufgebrochen wird – so wie es im Gegensatz dazu am GR GT zu finden ist.
Die Maße des LFA Concept gibt der Hersteller mit 4,69 m in der Außenlänge, 2,04 m in der Breite, 1,20 m in der Höhe und 2,73 m im Radstand an.
Interieur: Sportlicher Zweisitzer

Das Cockpit des Lexus LFA Concept wirkt anders als das Exterieur noch ein wenig überzeichnet. So fällt neben dem allgemein extrem aufgeräumten Look auch ein markantes Sportlenkrad ohne durchgehenden Kranz auf – wir dürfen gespannt bleiben, was uns beim Serienmodell erwartet. Lexus spricht von einer „idealen Sitzposition“ und einem „immersivem Fahrerlebnis“. Ziemlich sicher dürfte das reine Zweisitzer-Layout übernommen werden, denn auch das seriennähere Schwestermodell bietet keine zweite Reihe mit Notsitzen.
Fazit
Die LFA-Studie in einem Wort? Mutig. Über drei Jahre später eine optisch unveränderte Studie noch einmal zu zeigen und trotz schwierigem E-Auto-Markt am vollelektrischen Antrieb festzuhalten, erfordert Mut. Genauso eine E-Auto-Silhouette so konsequent wie ein Sportcoupé zu zeichnen, dass man einen V8 unter der langen Haube vermuten könnte. Das dürfte manchen Fan in gleichem Maße begeistern wie es andere abschrecken wird, das legendäre LFA-Label ohne Kurbelwelle und Kolben zu sehen. Lexus geht aufs Ganze!
Quellen
Lexus
Toyota

















