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Geht auch ganz einfach:

E-Autos am Bordstein laden: Rheinmetall Ladebordsteine für Elektroautos

Victoria Zippmann 16.11.2022
Ladebordsteine
Ladebordstein – so nennt sich die Entwicklung des Düsseldorfer Konzerns Rheinmetall. Foto: Rheinmetall

Rheinmetall aus Düsseldorf hat ein neues Konzept zum Laden von E-Autos vorgestellt: Ladebordsteine. Sie sollen wie liegende Ladesäulen unsichtbar im Bordstein untergebracht werden.

Ladebordstein – so nennt sich die Entwicklung des Düsseldorfer Konzerns Rheinmetall. Es handelt sich dabei um Ladesäulen für Elektroautos, die liegend in den Bordstein installiert werden sollen. Das Ladelösungskonzept hat der Entwickler auf der VDE E-Mobility Conference 2022 erstmals vorgestellt. Die Ladebordsteine sollen sich fast unsichtbar ins Straßenbild einfügen und benötigen weniger Platz als konventionelle Ladestationen. Dadurch sollen sich bessere Möglichkeiten ergeben, die Ladeinfrastruktur auszubauen, auch wenn der verfügbare Platz – beispielsweise im innerstädtischen Raum – beschränkt ist. Mit der neuartigen Lösung der in den Bordstein integrierten Ladeelektronik würde das Stadtbild zudem nicht durch hinderliche Säulen beeinflusst und Ladekabel müssten nicht auf Gehwegen liegen. Das System wurde "unter der Prämisse entwickelt, den Eingriff in den öffentlichen Raum möglichst auf ein Minimum zu reduzieren", erklärt Rheinmetall. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Ladebordsteine von Rheinmetall sollen Ausbau der Ladeinfrastruktur vereinfachen

Der modulare Ladebordstein von Rheinmetall soll mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW Wechselstrom arbeiten. Ein Open Charge Point Protocol (OCPP) ermöglicht es, die Ladepunkte in bereits vorhandene Ladesystemstrukturen zu integrieren. Rheinmetall hat bei der Entwicklung auch die Nachrüstbarkeit und den Wartungsaufwand berücksichtigt. Die Lader können in ganzen Straßenzügen oder Parkplätzen untergebracht werden. Es besteht auch die Möglichkeit, bei Baumaßnahmen erst Dummy-Bordsteine zu verwenden. Nachträglich können diese dann je nach wachsendem Bedarf durch die Elektronikmodule ersetzt werden, was laut Rheinmetall nur wenige Minuten in Anspruch nehmen soll. Auch für Wartungsarbeiten soll das Modul kurzer Hand entnommen und wieder eingesetzt werden können. Wann die neue Technik in Serie gehen wird, ist noch nicht bekannt. Vor dem Start eines Pilotprojekts im öffentlichen Raum durchläuft der Ladebordstein noch umfangreiche Langzeittests.

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