Camping-Ratgeber

Smarter Campen mit La Strada: Alles im Griff per Wohnmobil-App

Digital ist Trumpf, wenn Campingfans mit Wohnmobil und Wohnwagen auf Reisen gehen. Mit gutem Beispiel voran, geht hier La Strada. Die aktuelle Modellpalette der Marke ist mit einem neuen Bedienkonzept ausgestattet. Mit der richtigen App steigt der Komfort an Bord deutlich. Hier alle Infos.

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Das Bild zeigt ein Smartphone mit der La Strada-App in der Hand eines Testers. Im Hintergrund parkt ein La Strada-Wohnmobil.
Alles im Griff! Mit der entsprechenden App lassen sich die wichtigsten Funktionen von La-Strada-Wohnmobilen digital steuern. Das gilt zum Beispiel auch für die Neigungswinkel beim Ausrichten des Campers auf dem Stellplatz. Foto: Bernd Hanselmann
Das Bild zeigt ein Smartphone mit der La Strada-App in der Hand eines Testers.
Das digitale Display zeigt übersichtlich wichtige Messwerte an – etwa Füllstände, Innen- und Außentemperaturen oder den Stromverbrauch. Diese Daten kann man auch auf dem verbundenen Mobilgerät abrufen und Funktionen von dort aus steuern. Foto: Bernd Hanselmann
Das Bild zeigt das zentrale Bedienpanel in einem La Strada-Camper.
Selbsterklärende Icons auf dem Display von CBE sorgen dafür, dass keine Missverständnisse aufkommen. Foto: Bernd Hanselmann
Das Bild zeigt ein Smartphone mit der La Strada-App in der Hand eines Testers.
Auch die Solarinstallation und das Lademanagement der Aufbaubatterie lässt sich bei La Strada auf diese Weise steuern. Foto: Bernd Hanselmann
Das Bild zeigt den Router.
An Bord des Wohnmobils gebracht wird das Internet für unterwegs bei La Strada über einen leistungsstarken Router. Foto: Bernd Hanselmann
Das Bild zeigt die Elektronik-Schaltzentrale  an Bord eines  La Strada-Campers.
In der Elektronikzentrale im Heck findet die Schnittstelle ihren Platz. Sie stellt via Bluetooth die Verbindung zum Smartphone oder zum Tablet her. Foto: Bernd Hanselmann
Das Bild zeigt Antonio Paoletti, der für den deutschsprachigen Raum zuständige Vertriebsmanager für Freizeitfahrzeuge bei AL-KO.
Antonio Paoletti ist der für den deutschsprachigen Raum zuständige Vertriebsmanager für Freizeitfahrzeuge bei La Starda-Zulieferer AL-KO. Er verspricht Campingfans in Deutschland „die volle Kontrolle, sowohl drahtlos vor Ort als auch, wenn Sie möchten, aus der Ferne".  Foto: AL-KO
Das Bild zeigt den La Strada Avanti EBF (2026) von schräg vorne, der vor einer Fahrzeughalle geparkt ist.
Mit dem La Strada Avanti EBF rollt ein Ducato-Kastenwagen der 4,25-t-Klasse vor, der es optisch wie technisch in sich hat. Neu ab Werk ist die hier vorgestellte smarte Bedienung. Foto: Bernd Hanselmann

La Strada: Innvovativ bei Wohnmobilen und Digitalisierung

Hersteller gibt es in der Campingbranche etliche, doch La Strada belegt hier eine Sonderstellung: Das Unternehmen aus dem hessischen Echzell gilt zum einen noch als echte Manufaktur. Zum anderen aber produzieren die Hess:innen nach modernsten Standards immerhin rund 300 Fahrzeuge jedes Jahr. Unter Wohnmobilist:innen klingt der Name La Strada daher ein wenig wie der Goldstandard. Ein Kompromiss zwischen individuellen Lösungen, die durchaus Serienpotenzial besitzen und sich leicht in größerem Maßstab umsetzen lassen. Besonders, wenn es um die Digitalisierung geht, setzt La Strada branchenweit immer wieder Maßstäbe.

Smarte Steuerung per App wird Standard bei La Strada

Das gilt auch für das neue, Bedienkonzept. „Neues Elektronikkonzept“ nennt der Hersteller selbst etwas spröde und sperrig die smarte Bedienung, die in den seit Jahren etablierten La Strada-Baureihen Avanti, Regent und Nova mittlerweile serienmäßig zum Einsatz kommt.

Mit ihr kann man alle im Fahrzeug vorhandenen elektronischen Komponenten nicht nur am neuen Digitalpanel steuern. Parallel lassen sie sich auch problemlos via Smartphone oder per Tablet kontrollieren und bedienen. La Strada nutzt dafür das Internetportal Onda und die dazugehörige App, beides einer Entwicklung des Camping-Zulieferers AL-KO. Die App lässt sich kostenfrei herunterladen und nutzen, solange die Verbindung zur Infotainments-Zentrale im Wohnmobil via Bluetooth erfolgt. Das funktioniert in einem Radius von bis zu 15 m rund ums Auto.

Vorteile der Digitalisierung: Füllstände und Temperatur immer im Blick

Auf diese Weise lassen sich etwa die Füllstände der Kraftstoff-, Frisch- und Abwassertanks, aktuelle Innen- und Außentemperaturen, der Betriebszustand der Heizung oder die Ladesituation der Batterien stets im Blick behalten. Ist man Urlaubsort draußen unterwegs oder lässt es sich beim Auswärtsessen gut gehen, lässt sich so zum Beispiel noch vor Ankunft am Wohnmobil die Heizung auf die Minute genau aktivieren, das Licht einschalten, die Kühlschranktemperatur für den abendlichen Aperitif überprüfen oder den Ladezustand der Batterie checken.

Internet der Dinge wird an Bord von La Strada Realität

„Unser Onboard-System teilt Daten in der Cloud und ermöglicht die Kommunikation mit Geräten an Bord, die über die App Informationen senden und Befehle empfangen können. Sie haben die volle Kontrolle, sowohl drahtlos vor Ort als auch, wenn Sie möchten, aus der Ferne," verspricht Antonio Paoletti, der für den deutschsprachigen Raum zuständige Vertriebsmanager für Freizeitfahrzeuge bei AL-KO. 

Sogar die momentane Fahrzeugneigung in Längs- und Querrichtung zeigt der Monitor an. Das aufwendige Ausrichten und Nivellieren von Wohnmobil oder Wohnwagen mittels Wasserwaage und Auffahrkeilen entfällt also teilweise.

Was braucht man für WLAN im Wohnmobil und was kostet es?

Auf Wunsch und gegen 1590 Euro Aufpreis installiert La Strada zusätzlich einen Internetzugang samt Antenne im Camper. Der Internetzugang funktioniert mit einer – wahlweise auch zwei – SIM-Karte(n). Allerdings fängt das System auch drahtlose Netze außerhalb des Fahrzeugs ein und stellt diese nach Freischaltung zur Nutzung bereit. Damit wird das La Strada-Wohnmobil via Internet „ansprechbar“ – und somit von überall auf der Welt per App steuerbar. Für diese erweiterte Nutzung fordert Onda jedoch nicht nur das Einrichten eines Kontos, sondern zudem ein kostenpflichtiges Abonnement. Welche anderen Möglichkeiten es sonst noch gibt, WLAN im Wohnmobil nachzurüsten, haben wir hier zusammengefasst.

Dafür ist im Anschluss sogar eine GPS-Ortung des eigenen Wohnmobils möglich: So hat man immer im Blick, wo sich das Fahrzeug gerade befindet. Das hilft beim Parken in einer fremden Stadt, vor allem aber natürlich im Fall eines Diebstahls des Campers oder Wohnmobils. Dann kann die digitale Ortung eine echte Alternative zum mechanischen Sichern des Wohnmobils oder Caravans mithilfe einer Parkkralle sein. Vorausgesetzt natürlich, die „Car Napper:innen“ sind nicht so clever, das System vorher zu überlisten und zu deaktivieren.

Von Alexander Knoll

Quellen

  • Vor-Ort-Termin bei La Strada

  • Pressemitteilung AL-KO

  • Eigene Recherchen