Kompaktklasse-Vergleich: Neuer Mazda 3 2013 gegen zehn Rivalen

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Bilder Kompaktwagen Vergleich 2013 Neuer Mazda 3 gegen die Konkurrenz
Neuer Mazda 3: Kompaktklasse-Konkurrenz

Der neue Mazda 3 trifft im ersten Vergleich auf die zehn stärksten Konkurrenten

Bilder Mazda 3 Kompaktwagen Vergleich 2013 Markteinführung
Mazda 3

Der neue Mazda 3 kommt im Oktober auf den Markt

Bilder Mazda 3 Kompaktwagen Vergleich 2013 Interieur
Mazda 3

Sauber verarbeiteter Innenraum. Optionales Head-up-Display

Bilder Mazda 3 Kompaktwagen Vergleich 2013 Kofferraum
Mazda 3

Fünftürer mit Steilheck. Kofferraumvolumen von 350 bis 1250 Litern

Bilder VW Golf 2.0 TDI Kompaktwagen Vergleich 2013
VW Golf 2.0 TDI

Der Golf ist seit jeher der Fix-Stern der Kompaktklasse - kann der Mazda dem Wolfsburger gefährlich werden?

Bilder VW Golf 2.0 TDI Kompaktwagen Vergleich 2013 Cockpit
VW Golf 2.0 TDI

Hochwertig wirkendes Cockpit. Der Touchscreen-Monitor könnte höher positioniert sein

Bilder Audi A3 2.0 TDI Kompaktwagen Vergleich 2013
Audi A3 2.0 TDI

Der noble Golf-Bruder aus Ingolstadt wird ebenfalls kein leichter Gegner für den neuen Mazda 3

Bilder Audi A3 2.0 TDI Kompaktwagen Vergleich 2013 Cockpit
Audi A3 2.0 TDI

Wie im neuen Mazda befindet sich das multifunktionale Bediensystem kurz vor dem Schalthebel

Bilder BMW 118d Kompaktwagen Vergleich 2013
BMW 118d

Sportlich agil zeigt sich der BMW 1er. Er ist das Maß aller Dinge in Sachen Fahrdynamik - auch für den Mazda

Bilder BMW 118d Kompaktwagen Vergleich 2013 Cockpit
BMW 118d

Hervorragende Funktionalität, aber teils mäßige Qualitätsanmutung

Bilder Ford Focus 2.0 TDCi Kompaktwagen Vergleich 2013
Ford Focus 2.0 TDCi

Der Ford Focus beeindruckt in den Tests mit einem hervorragendem Fahrwerk

Bilder Ford Focus 2.0 TDCi Kompaktwagen Vergleich 2013 Cockpit
Ford Focus 2.0 TDCi

Hypermodern wirkendes Cockpit mit lustvoll verteilten Knöpfen und Bedienelementen

Bilder Honda Civic 2.2 iDTEC Kompaktwagen Vergleich 2013 Design
Honda Civic 2.2 iDTEC

Design-Ikone mit bulligem Motor: der Honda Civic 2.2 i-DTEC

Bilder Hyundai i30 1.6 CRDi Kompaktwagen Vergleich 2013
Hyundai i30 1.6

Auch wenn die Dynamik ein wenig zu Wünschen lässt, gefällt der i30 durch guten Fahrkomfort. Sein naher Verwandter ...

Bilder Kia Ceed 1.6 Kompaktwagen Vergleich 2013 Preis
Kia Cee'd 1.6

... Kia cee'd fällt mit seinem Motor ebenso in der Kategorie Fahrdynamik durch, punktet aber mit einem günstigen Preis

Bilder Mercedes A 200 CDI Kompaktwagen Vergleich 2013
Mercedes A 200 CDI

Nach dem Design- und damit auch Image-Wandel ist die A-Klasse sportlicher als je zuvor

Bilder Opel Astra 2.0 CDTI Kompaktwagen Vergleich 2013 Allrounder
Opel Astra 2.0 CDTI

Als ausgereifter Allrounder präsentiert sich der Astra in den Tests und wird kein leichter Gegner für den neuen Mazda 3

Bilder Renault Mégane dCi 130 Kompaktwagen Vergleich 2013 Motor
Renault Mégane dCi 130

Mit einem kräftigen und gleichzeitig sparsame Turbodiesel kommt der Mégane von Renault daher

Platz da für Mazda! Mit der neuen SKYACTIV-Motorenfamilie sowie Designknüllern wie dem CX-5 und dem Mazda 6 haben die Japaner für Aufsehen gesorgt. Jetzt folgt der Mazda 3. Wie gut ist der schicke Kompakte? Ein erster Klassen-Vergleich

Mazda 3

Ansprechendes Design, viel Platz und gute Haptik

TECHNISCHE DATEN - MAZDA 3 SKYACTIV-D 150

 110 kW/150 PS, Vorderradantrieb, 0-100 km/h in 8,1 s, 210 km/h Spitze, Verbrauch 4,1 l D/100 km, Preis: k.A.

PRO: Design
Nummer 3 führt die gelungene Formensprache des Mazda 6 weiter und wirkt erstaunlich erwachsen
CONTRA:

Varianten
Es wird ihn nur als Vier- und Fünftürer geben. Coupé, Cabrio oder Kombi sind nicht geplant

VW GOLF

Das Ur-Meter aus Wolfsburg legt die Messlatte hoch

Mit dem Golf steht und fällt das VW-Imperium. Entsprechend penibel wurde daher auf jedes Detail geachtet. Ein hochwertiger Materialmix und sehr gute Verarbeitungsqualität kennzeichnen den Innenraum. Die Bedienung ist beispielhaft einfach, das Fahrverhalten narrensicher. Mit den gegen Aufpreis von 990 Euro erhältlichen adaptiven Dämpfern meistert der Kompakte aus Niedersachsen auch schlechte Wegstrecken mit Bravour. In Vergleichstests produziert der ab 16.975 Euro erhältliche Golf (1.2 TSI, 85 PS) regelmäßig Bestwerte. Erfahrungsgemäß erreicht der Golf – seit 1974 sind 30 Millionen Exemplare dieses Namens gebaut worden – erfreulich hohe Restwerte. Neu im Angebot ist ein 1,4-Liter-Benziner (140 PS) mit Zylinderabschaltung (ACT). Am Golf wird der neue Mazda 3 im ersten Vergleichstest schwer zu beißen haben. Aber gerade das macht die Sache spannend.

TECHNISCHE DATEN - VW GOLF 2.0 TDI BlueMotion

110 kW/150 PS, Vorderradantrieb, 0-100 km/h in 7,9 s, 216 km/h Spitze, Verbrauch 5,6 l D/100 km, 26.175 Euro

PRO: Qualität
Der Golf ist ein bis ins Kleinste durchdachtes Auto, seine Verarbeitung innen wie außen top
CONTRA:

Emotion
Der Musterschüler ist beispielgebend, wegen der massenhaften Verbreitung aber nicht exklusiv

AUDI A3

Die edle Variation des modularen VW-querbaukastens

Eine Spur feiner als der Golf und damit eine Stufe höher als der Mazda 3 tritt der zweitkleinste Audi auf. Materialqualität und Verarbeitung sind in dieser Klasse spitze. Das neueste Bediensystem MMI kann man intuitiv steuern – es lenkt den Fahrer nicht ab. Genau wie VW lässt sich Audi die hinteren Türen extra bezahlen (900 Euro), der fünftürige Audi A3 wird dann zum Sportback. Beim Mazda sind die hinteren Pforten serienmäßig. Auch der A3 ist ein Spross des VW-Konzernbaukastens MQB und vertritt dessen sportliche Ausprägung. Trotz der tendenziell straffen Fahrwerksabstimmung federt der auf Wunsch mit Allradantrieb erhältliche Ingolstädter komfortabel und zeigt dabei nur geringe Karosseriebewegungen. Mit einem unter Real-Bedingungen ermittelten Testverbrauch von 5,5 Liter Diesel gehört der 150 PS starke 2.0 TDI zu den Sparsamsten seiner Klasse.

TECHNISCHE DATEN - AUDI A3 2.0 TDI

110 kW/150 PS, Vorderradantrieb, 0-100 km/h in 8,0 s, 216 km/h Spitze, Verbrauch 5,5 l D/100 km, 26.300 Euro

PRO: Substanz
Der A3 ist hervorragend verarbeitet. Die verbauten Materialen definieren den Klassen-Bestwert
CONTRA:

Preis
Qualität hat ihren Preis. Als Premium-Kompakter notiert der A3 stets etwas höher als die Japaner

BMW 1er

Sportlicher Bayer – der einzige mit Hinterradantrieb

Die Fahrdynamik-Marke aus München bleibt auch beim Kleinsten ihrer Philosophie treu und setzt auf den Hinterradantrieb. Diese Eigenständigkeit wird durch die lange Motorhaube und das nach hinten versetzte Greenhouse auch optisch betont. Der Einser ist etwas knapper geschnitten als die meisten Konkurrenten, wirkt aber wie um den Fahrer herumgebaut. Speziell auf den Rücksitzen geht es im Mazda luftiger zu. In der empfehlenswerten, von einem 2,0-Liter-Turbodiesel angetriebenen Version 118d überzeugt der Bayer mit neutralem Fahrverhalten und ausgeprägter Agilität. Er lenkt zackig ein und überzeugt mit standfesten Bremsen. Das maximale Drehmoment von 320 Newtonmetern steht strammen 380 Nm des 2,2-Liter-Turbodiesels im Mazda 3 gegenüber. Beim Prestige haben die Bayern die Nase vorn. Der Mazda soll durch Effizienz, Funktionalität und sein Design überzeugen.

TECHNISCHE DATEN - BMW 118d

105 kW/143 PS, Hinterradantrieb, 0-100 km/h in 8,9 s, 210 km/h Spitze, Verbrauch 5,8 l D/100 km, 27.250 Euro

PRO: Fahrdynamik
Einser fahren macht Spaß. Er lenkt zackig ein und lässt sich äußerst feinfühlig dirigieren
CONTRA:

Verarbeitung
Der BMW hat keine gravierenden Mängel, wird dem Premium-Anspruch aber nicht durchgängig gerecht

FORD FOCUS

Kölner Erfolgsmodell mit hohen Fahrwerksreserven

Das Besondere am „Ford-Fahren“ ist, dass es Spaß macht. Zumindest, wenn es sich um den Focus handelt. Seine Feder-Dämpfer-Abstimmung sorgt für sehr fahraktive Handlingeigenschaften und nimmt selbst üblen Pisten ihren Schrecken. Auch die angenehm direkte Lenkung überzeugt. Der 2,0-Liter-Turbodiesel im Focus 2.0 TDCi steht gut im Futter und sorgt für entsprechende Fahrleistungen. Im Test gönnt er sich dafür mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,5 Liter Diesel auf 100 km einen etwas größeren Schluck als die Konkurrenz. Mit seiner spitz in die C-Säulen auslaufenden Dachlinie kommt der Focus dem Mazda 3 formal am nächsten, ist dabei aber rund zehn zentimeter kürzer. Trotzdem gehört der ab 16.450 Euro erhältliche Focus (1.6 ti-VCt, 85 PS) zu den geräumigsten Vertretern seiner Klasse. Vorteil Mazda 3: das logisch aufgebaute Cockpit macht die Bedienung einfacher.

TECHNISCHE DATEN - FORD FOCUS 2.0 TDCi

120 kW/163 PS, Vorderradantrieb, 0-100 km/h in 8,5 s, 218 km/h Spitze, Verbrauch 6,5 l D/100 km, 26.370 Euro

PRO: Fahrwerk
Die hohen Fahrwerksreserven und das agile Handling sind beim Focus fast schon sprichwörtlich
CONTRA:

Bedienung
Das futuristisch gestylte Focus-Cockpit ist ein Hingucker, erfordert aber hohe Bedien-Konzentration

HONDA CIVIC

Unverwechselbar gestylter Fünftürer zum fairen Preis

Zwar ist der kompakte Honda ein Landsmann des neuen Mazda 3, doch könnten beide kaum unterschiedlicher sein. Der Civic setzt ganz andere Designakzente und wirkt weit weniger europäisch inspiriert als der Kollege aus Hiroshima. Beim Raumangebot muss sich der 4,30 Meter kurze Honda dem Mazda geschlagen geben, sein Kofferraumvolumen fällt mit 477 bis 1378 Litern hingegen deutlich üppiger aus. Durch den größeren Einstellbereich der Lenksäule findet man im Mazda schneller eine angenehme Sitzposition. Dafür legt der Civic die Messlatte hoch, sobald es ums Fahren geht. Sein 150 PS starker 2,2-Liter-Turbodiesel dreht leichtfüßig hoch und gefällt schon im Drehzahlkeller mit bulligem Antritt. der sparsame Diesel harmoniert dabei perfekt mit der knackigen und präzise geführten Sechsgang-Schaltung.

TECHNISCHE DATEN - Honda Civic 2.2 i-DTEC

110 kW/150 PS , Vorderradantrieb, 0-100 km/h in 8,2 s, 217 km/h Spitze, Verbrauch 5,8 l D/100 km, 21.950 Euro

PRO: Motor
Der 2,2-Liter-Diesel zeigt die hohe Motoren-Kompetenz von Honda. er zieht bullig an, dreht hoch und bleibt leise
CONTRA:

Karosserie
Trotz seiner Höhe von 1,59 Metern fällt das Platzangebot des 4,30 Meter langen Civic unterdurchschnittlich aus

HYUNDAI i30

Der kompakte Koreaner bietet mehr Substanz als je zuvor

Inzwischen haben es alle begriffen: Achtung, die Koreaner kommen! Aber auch diese kochen nur mit Wasser. Der vor einem Jahr eingeführte i30 ist gut ausgestattet – Alu-Räder, elektrische Fensterheber vorn und hinten, CD-Radio mit Audio-Schnittstellen sind Serie. Doch er fällt fahrdynamisch hinter die stärker motorisierten Rivalen zurück. Er bietet fünf Jahre Garantie, aber nur wenige Assistenzsysteme. Zu den Stärken des mit dem Kia cee’d technisch eng verwandten Hyundai gehört das erfreulich komfortabel abgestimmte Fahrwerk. In Bezug auf die Material- und Verarbeitungsqualität muss sich der Hyundai i30 nicht verstecken. Auch das Platzangebot unterstreicht, dass ein modernes Kompaktmodell heute das Niveau der früheren Mittelklasse erreicht hat. Beim Preis kalkulieren die Koreaner knapp. Er dürfte unter dem des ab Oktober erhältlichen Mazda 3 liegen.

TECHNISCHE DATEN - MAZDA 3 SKYACTIV-D 150

 110 kW/150 PS, Vorderradantrieb, 0-100 km/h in 8,1 s, 210 km/h Spitze, Verbrauch 4,1 l D/100 km, Preis: k.A.

PRO: Fahrkomfort
Der i30 gefällt mit feinfühlig ansprechender, angenehm schluckfreudiger Federung
CONTRA:

Fahrdynamik
Der 128-PS-Diesel ist ein braver Ölbrenner. Die Servolenkung wirkt trotz dreier Modi synthetisch

Kia cee’d

Kias Angebot im Golfrevier ist mit dem Hyundai i30 verwandt

Dem neuen Mazda 3 stellt der Hyundai-Konzern gleich zwei Gegner in den Weg. Neben dem i30 geht der Kia cee’d auf Kundenfang. Auch dieser Spross der Marke bietet ein gefälliges Design und sogar ein unschlagbares Garantieversprechen von sieben Jahren. Und im cee’d 1.6 CRDi arbeitet ebenfalls der 128 PS starke Konzern-Vierzylinderturbo-Selbstzünder, der es schwer haben dürfte gegen Mazdas neuen 2,2-Liter-SKYACTIV-Diesel mit 150 PS. Fahrdynamisch jedenfalls. In der praxisnahen Verbrauchsmessung der AUTO ZEITUNG kommt der Kia allerdings mit nur 5,4 Liter Diesel über die Runden (Werksangabe 3,8 l D 100/km). Mazda verspricht einen Verbrauch von 4,1 Litern. Das wird spannend. Spitz rechnende Käufer werden die Kia-Preisliste neben die des Mazda legen, sobald sie denn fertig ist. Für Mazda gilt es, eine Kia-Kampfansage von 20.890 Euro zu beantworten.

TECHNISCHE DATEN - KIA cee'd 1.6 CRDi

94 kW/128 PS, Vorderradantrieb, 0-100 km/h in 9,8 s, 197 km/h Spitze, Verbrauch 5,4 l D/100 km, 20.890 Euro

PRO: Kosten
Der cee‘d glänzt mit geringen Unterhaltskosten. Sein Preis ist knapp kalkuliert, der Verbrauch vorbildlich
CONTRA:

Fahrdynamik
Der knausrige, aber leider relativ durchzugsschwache 1,6-Liter-Diesel ist etwas für ruhige Fahrer-Naturen

MERCEDES A-KLASSE

Sportlichster Kompakt-Benz aller Zeiten

Die radikale Änderung des Konzepts verleiht der kleinsten Mercedes-Baureihe enormen Schub. Der Hochsitzer wandelte sich zum sportlichen Kompakten, der nicht als schwäbischer Ersatz-Golf konzipiert wurde, sondern schärfer zielt. Seine coupéartig nach hinten abfallende Dachlinie schränkt die Kopffreiheit auf den Rücksitzen ein, gibt der Karosserie aber stilistischen Pfiff. Die Motoren reichen bislang vom 109 PS starken Turbodiesel bis zum 360 PS kräftigen Zweiliterturbo im Allradangetriebenen A 45 AMG. Ab September rundet eine neue 90-PS-Version des im Kern von Renault stammenden 1,5-Liter-Diesels die breit gefächerte Motorenpalette nach unten ab (25.883 Euro). Hier hat der luftiger geschnittene und absehbar günstigere Mazda das Nachsehen und beschränkt sich auf die in dieser Klasse populärsten Leistungsstufen.

TECHNISCHE DATEN - MERCEDES A 200 CDI BlueEFFICIENCY

100 kW/136 PS, Vorderradantrieb, 0-100 km/h in 8,9 s, 210 km/h Spitze, Verbrauch 5,8 l D/100 km, 28.143 Euro

PRO: Fahrdynamik
Dank kräftiger Motoren, präziser Lenkung und knackigem Fahrwerk bereitet der kleine Stern echte Fahrfreude
CONTRA:

Kosten
Mit einem Basispreis von 24.336 Euro (A 180) gehört der Baby-Benz zu den teuersten seiner Klasse

OPEL ASTRA

Der Dauerbrenner wurde 2012 modifiziert

Der Astra gehört zu den Platzhirschen in der Kompaktklasse und bewegt sich preislich (ab 16.770 euro) im familienfreundlichen Rahmen. Das Äußere wurde bereits im vergangenen Jahr leicht modifiziert. Aktuell führt Opel zwei neue Motorenfamilien ein. Den Anfang machen ein 1,6-Liter-Turbodiesel mit zunächst 136 PS und ein ebenfalls aufgeladener 1,6-Liter-Benzin-Direkteinspritzer mit 170 und 200 PS. Mit dem Astra begegnet dem neuen Mazda 3 ein ausgereifter Allrounder, der neben gutem Platzangebot, routinierter Verarbeitung und nach wie vor attraktivem Design auch gutmütige Fahreigenschaften bietet. Das gegen Aufpreis lieferbare adaptive FlexRide-Fahrwerk (980 Euro) überzeugt im „Sport“-Modus durch präzises Handling. Im „Tour“-Programm federt der Astra komfortabler. Eine Opel-Spezialität ist das aus dem Stoßfänger ausziehbare Fahrradträgersystem FlexFix.

TECHNISCHE DATEN - OPEL ASTRA 2.0 CDTI ecoFLEX

121 kW/165 PS, Vorderradantrieb, 0-100 km/h in 9,0 s, 215 km/h Spitze, Verbrauch 6,5 l D/100 km, 24.945 Euro

PRO: Ergonomie-Sitze
Die gut konturierten, vielfach einstellbaren Frontsessel (685 €) gehören zu den Klassenbesten
CONTRA:

Bedienung
Die mit kleinen, schlecht ablesbaren Tasten überladene Mittelkonsole erschwert die Bedienung

RENAULT MÉGANE

Genügsamer 1,6-Liter-Turbodiesel mit 130 PS

Auch der Mégane dürfte potenziellen Mazda 3-Käufern eine Alternativ-Überlegung wert sein. Insgesamt zehn Motorvarianten decken ein Leistungsspektrum von 90 bis 265 PS ab, von denen besonders die Diesel eine Betrachtung verdienen. Nicht ohne Grund bedient sich Renaults Kooperationspartner Mercedes des 1,5-Liter Selbstzünders in der A-Klasse. Darüber rangiert im Mégane der im Vorjahr eingeführte 1,6-Literturbodiesel mit 130 PS. Er überzeugt mit kräftigem Antritt und angenehm ruhigem Motorlauf. Besser noch: der mit einem maximal Drehmoment von 320 Newtonmetern gesegnete Vierzylinder spart obendrein. Im Test reichten 5,6 Liter Diesel auf 100 Kilometern aus. Dafür macht der genügsame Franzose seinem Fahrer die Bedienung wegen seiner weitläufig verteilten Tasten und Knöpfe nicht leicht. Auf der Habenseite steht das insgesamt ordentliche Komforterlebnis an Bord.

TECHNISCHE DATEN - RENAULT MÉGANE ENERGY dCi 130 eco²

96 kW/130 PS, Vorderradantrieb, 0-100 km/h in 9,0 s, 200 km/h Spitze, Verbrauch 5,6 l D/100 km, 23.250 Euro

PRO: Turbodiesel
Renaults Diesel-Kompetenz steht außer Frage. Der neue 1,6-Liter-Vierzylinder ist kräftig, leise und sparsam
CONTRA:

Wertverlust
Nach vier Jahren und 80.000 km erleidet der Mégane einen prognostizierten Wertverlust von 62,7 Prozent

Stefan Miete