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Ford Kuga (2019): Motor & Ausstattung Ford erfindet den Kuga neu

von Max Sonnenburg 05.04.2019

Der Ford Kuga (2019) macht sich bereit für die nächste Modellgeneration. Mit einer umfangreichen Ausstattung und modernen Motoren soll das runderneuerte SUV an seine bisherigen Erfolge anknüpfen.

Mit der dritten Generation des Ford Kuga (2019) möchte der Hersteller an die Erfolge seines seit 2008 gebauten SUV anknüpfen. Eine umfangreiche Ausstattung und neue Motoren mit modernen Hybrid-Antrieben sollen das SUV erneut zum europäischen Verkaufsschlager machen. Dazu passt das runderneuerte Design. Die ellipsenförmigen Scheinwerfer sind an die Optik der Konzernbrüder Fiesta und Focus angelehnt. Der lange Radstand, die geneigte Windschutzscheibe und die flache Karosserie verleihen dem SUV zusätzliche Dynamik. In den Abmessungen hat das SUV deutlich zugelegt. Die Karosserie ist 44 Millimeter breiter, 89 Millimeter länger, dabei aber 20 Millimeter flacher als die des Vorgängers. Die gewachsenen Dimensionen schaffen zusätzlichen Raum und bieten den Insassen ein Plus an Komfort. Angeboten wird der Ford Kuga (2019) in den Ausstattungsvarianten "Titanium", "Vignale" und "ST-Line". Ergänzt werden die Ausstattungsvarianten durch ein modernes Konnektivitäts-System, das das Fahrzeug in einen mobilen WLAN-Hotspot verwandelt. Für zusätzlichen Komfort sorgt eine Induktive Ladestation, ein 12,3 Zoll großes "True Color"-Zentraldisplay und ein Soundsystem des dänischen Herstellers Bang & Olufsen. Die sensorgesteuerte Heckklappe und die aktive Geräuschkompensation ANC (Active Noise Cancellation), die akustische Störquellen wie beispielsweise Wind- oder Abrollgeräusche mittels gegenläufiger Schallwellen neutralisiert, runden das Komfortangebot ab. Mehr zum Thema: Ford Explorer kommt nach Deutschland

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Umfangreiche Ausstattung im Ford Kuga (2019)

Gleich eine ganze Armada an Assistenzsystemen soll das Fahren im Ford Kuga (2019) komfortabel und sicher machen. Ein Toter-Winkel-Assistent warnt beim Rückwärtsausparken vor herannahenden Fahrzeugen. Die Intelligente Geschwindigkeitsregelanlage ACC (Adaptive Curise Control) mit Verkehrsschild-Erkennung und der Fahrspur-Pilot unterstützen den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 200 km/h, indem sie das Fahrzeug mit dem nötigen Abstand zum Vordermann in der Spur halten. Mit Hilfe des Ausweich-Assistenten, der durch aktive Lenkunterstützung Unfälle verhindern soll, und dem Pre-Collision-Assist, der in Notfällen selbstständige den Bremsvorgang einleitet, möchte Ford das Unfallrisiko senken. Hinzu kommt die neue, sogenannten C2-Fahrzeugarchitektur, auf der auch die aktuelle Ford Focus-Generation aufbaut. Neben einer Gewichtseinsparung von circa 90 Kilogramm soll die neue Plattform das SUV verwindungssteifer machen. Bessere Crash- und Fahreigenschaften sind die Folge. Apropos Fahren: Fünf Fahrprogramme, bei denen zwischen den Modi "Normal", "Sport", "Eco", "Rutschig" und "Tiefschnee/Sand" gewählt werden kann, bereiten den Ford Kuga (2019) auf verschiedenste Fahrsituationen vor.

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Ford Kuga (2019) mit Hybrid-Motor

Modern präsentiert sich der Ford Kuga (2019) auch bei den Antrieben. Neben einem Vierzylinder-Diesel-Motor, der 120 PS aus 1,5 Liter Hubraum leistet und einem 2,0 Liter großen Selbstzünder mit 190 PS, ist das SUV mit zwei EcoBoost-Turbobenzinern erhältlich. Die Dreizylinder-Turbo-Motoren mit 1,5 Liter Hubraum leisten wahlweise 120 beziehungsweise 150 PS und sollen mittels Hochdruck-Benzindirekteinspritzung sowie vollvariabel gesteuerten Nockenwellen sauber und sparsam sein. Beide Attribute dürften auch auf die drei Plug-in-Hybride zutreffen, die erstmals im Kuga Einzug erhalten. Bereits zur Markteinführung Ende 2019 ist das SUV mit einem 2,5 Liter großen Vierzylinder-Benziner erhältlich, der mittels elektrischem Generatormotor eine Systemleistung von 225 PS (166 kW) bereitstellt. Die Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Ladekapazität von 14,4 Kilowattstunden und soll für eine elektrische Reichweite von bis zu 50 Kilometern stehen. Geladen wird perRekuperation von kinetischer Energie oder an der heimischen 230-Volt-Steckdose. Letzteres soll knapp vier Stunden dauern. In der Mild-Hybrid-Version kombiniert der Ford einen 2,0 Liter großen EcoBlue-Turbodiesel mit einem Starter-Generator, der über den Zahnriemen angetrieben wird. Die Kombination der beiden Antriebe soll den Verbrauch und die Emissionen senken. Ende 2020 soll der Ford Kuga dann auch mit einem elektrischem Motorgenerator als Voll-Hybrid-Antrieb erhältlich sein, der wahlweise mit Front oder Allradantrieb angeboten wird.

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