Ferrari Purosangue (2022): Informationen zum SUV Ferrari plant eigenes SUV

von AUTO ZEITUNG 12.02.2019

"Ferrari Purosangue" (2022) wird das erste SUV der Sportwagenmarke heißen, kündigte Ferrari-Chef Louis Camilleri an. Das Modell soll die Absatzzahlen der Italiener beflügeln – ganz so, wie es Konkurrent Lamborghini mit dem Urus vormacht. Alle Informationen!

Ferrari und SUV? Was bis dato unvorstellbar war, wird in absehbarer Zeit als Ferrari Purosangue (2022) seine Umsetzung in die Serie finden. Purosangue ist italienisch und bedeutet übersetzt "Vollblut". Den Namen hat der neue Ferrari-Chef und Sergio-Marchionne-Nachfolger Louis Camilleri am Dienstag, 18. September 2018, bestätigt. Wie die "FAZ" berichtet, solle der erste Geländewagen der Geschichte Ferraris nach den Worten Camilleris "die Erwartungen neu definieren". Mit der für Ferrari-Fans recht ungewöhnlichen Entscheidung reihen sich die Italiener in die Riege der Konkurrenz ein. Schließlich haben sich auch Porsche, Rolls-Royce oder – besonders eindrucksvoll – Lamborghini dem SUV-Trend unterworfen und mittlerweile Offroader auf den Markt gebracht. Vor allem die Sportwagenmarken Porsche und Lamborghini zeigen, wie effektiv SUV den Absatz steigern können. Die Italiener sind mit dem jüngst gestarteten Urus auf dem Weg zu neuen Absatzrekorden. Das dürfte bei Ferrari nicht nur für neidische Blicke, sondern auch für zusätzliche Motivation bei der Entwicklung des ersten eigenen SUV sorgen. Spätestens ab 2022 dürfte das Performance-SUV Ferrari Purosangue dann für die nötige Marge sorgen. Mehr zum Thema: Das ist der Ferrari 488 Pista Spider

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SUV: Alle Informationen zum Ferrari Purosangue (2022)

Auch das SUV Ferrari Purosangue (2022) muss ein echter Ferrari werden. Relativ flach, exklusiv und mit erstklassiger Fahrdynamik. Dafür bietet sich nur ein plausbiles Technik-Szenaro an – der für Anfang der nächsten Dekade geplante Nachfolger des GTC4Lusso, bei dem der Allradantrieb bereits gesetzt ist. Mit der des von 2011 bis 2016 gebauten FF hat sich Ferrari spezielles Wissen beim Allradantrieb angeeignet, das dem intern wohl F16X genannten Projekt zugutekommen könnte. Ein prestigeträchtiger, aber auch schwerer V12-Motor dürfte als Antrieb ausscheiden. Wahrscheinlicher ist ein über 650 PS starker V8, der sich verbrauchssenkend mit einem Hybrid-Modul koppeln lässt. Schließlich hat der LaFerrari schon unter Beweis gestellt, wie gut die Italiener die komplizierte und aufwändige Formel-1-Kers-Technik in die Serienproduktion bringen können. Spinnt man den Gedanken noch ein Stückchen weiter, käme auch ein kleinerer und leichterer V6-Motor in Frage, der dank Hybridtechnik auf das avisierte Leistungsniveau des Ferrari Purosangue (2022) gehoben werden könnte.

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