BMW Z4 (2018): Motor & Ausstattung Neuer Z4 startet im März 2019

von Thomas Geiger 12.11.2018
Eckdaten
Bauzeitraumab 2018
AufbauartenRoadster
Türen2/3
Abmessungen (L/B/H)k.A.
Leergewichtca. 1400 kg
Leistungvon 197 bis 340 PS
AntriebsartenHinterrad
GetriebeartenAutomatik
KraftstoffartenBenzin
Abgasnormk.A.
Grundpreisca. 40.000 Euro

Der BMW Z4 (G29) gab im Herbst 2018 seine Europa-Premiere, ehe der Marktstart im Frühjahr 2019 erfolgt. Wir nennen die Motoren des sportlichen Roadsters mit Stoffdach!

Der BMW Z4 (2018), der für rund 40.000 Euro im Frühjahr 2019 in den Handel kommt, geht genau so in Serie, wie die Studie Concept Z4 ein Jahr zuvor hoffen ließ. Sogar den Nierengrill in Diamanten-Optik hat der Sportwagen mit Stoffmütze vom Konzept übernommen. Da die zweite Z4-Generation fast acht Jahre auf dem Markt und mittlerweile so alt war, dass sie im vergangenen Sommer eingestellt wurde, ist es für die Neuauflage auch schon höchste Zeit. Dass der neue Z4 so lange auf sich warten ließ, hat gleich drei Gründe: Ersten, weil das Segment der offenen Zweisitzer auf Schrumpfkurs ist. Da haben die Bayern andere, aussichtsreichere Projekte vorgezogen. Zweitens, weil intern lange über Art und Aufbau des Roadsters diskutiert worden ist. Drittens, weil der BMW Z4 (2018) das erste Auto ist, das in der Kooperation mit Toyota entwickelt wurde. Auf der gleichen Plattform entsteht auch ein neuer Supra, folglich war etwas mehr Abstimmung nötig. Mehr zum Thema: Das ist der neue BMW 8er

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BMW Z4 (G29) mit kräftigen Motoren

Dem BMW Z4 (2018) ist diese schwere Geburt aber nicht anzusehen. Im Gegenteil: Schärfer und schnittiger als alle Z3 und Z4 vor ihm, ist der neue Roadster zu einer gierigen Fahrmaschine geworden, mit der man am liebsten gleich durchstarten möchte. Das Gesicht mit senkrecht übereinanderstehenden Doppelscheinwerfern und einem neuen Nierengrill mit Gittern statt Stäben ist neu interpretiert. Die Flächen sind straffer, die Kiemen größer, die Konturen knackiger und die OLED-Rückleuchten fast schon von hypnotischer Schönheit. Genauso neu wie die rund 50 Kilogramm leichtere Karosserie wirkt auch die Kabine, die sich im BMW Z4 (2018) ganz klar auf den Fahrer fokussiert. Der Blick pendelt nur ganz kurze Strecken zwischen dem digitalen Kombi, dem großen, weit nach oben und nahe ans Lenkrad gerückten Touchscreen und dem Head-Up-Display. Die Finger fliegen über in unmittelbarer Griffnähe angebrachten Knöpfe.

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Z4-Marktstart im Frühjahr 2019

Mit einer breiteren Spur, einem kürzeren Radstand, mit adaptiven Dämpfern, mit einer progressiven Sportlenkung und mit einem elektronisch geregelten Differential ausgestattet, fühlt sich der Zweisitzer auf einer kurvigen Straße auf Anhieb wie zuhause. So präzise, wie sich der BMW Z4 (2018) mit Lenkhand und Gasfuß positionieren lässt, so leicht, wie sich der lange Bug in die Kurve dreht und so früh man den Wagen am Ausgang der Kehre mit einem Gasstoß wieder gerade stellen kann, braucht man für diesen Roadster keine breiten Boulevards mehr. Zur sportlichen Positionierung der Neuauflage passt auch die Motorauswahl. Denn los geht es zu Preisen ab etwa 60.000 Euro erst einmal mit dem hier gezeigten M40i: 3,0 Liter Hubraum, 340 PS, 500 Netwonmeter und ein Sprintwert von 4,6 Sekunden sind eine Ansage. Später folgen auch zwei 2,0-Liter-Vierzylinder, der Z4 30i und der Z4 20i, mit denen die Leistung auf 258 respektive 197 PS und der Preis des BMW Z4 (2018) auf vergleichsweise erschwingliche 40.000 Euro fallen.

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