BMW M2: Test

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BMW M2 Coupé (2016)
BMW M2 Coupé (2016) Foto: Frank Ratering

Der laut BMW "neue Maßstab im Segment der kompakten Hochleistungssportler" ist keine Krawallbüchse – Gott sei Dank. Der M2 gibt sich umgänglich und friedfertig, fast wie ein Allerwelts-Coupé. Kein ...

BMW M2 Coupé (2016)
BMW M2 Coupé (2016) Foto: Frank Ratering

... aufgesetztes Flügelwerk, keine Gimmicks, kein lautes Getöse. Der Einstieg gelingt geschmeidig, der Innenraum offenbart sich BMW-typisch: praktisch, solide, fortschrittlich mit umfänglichem ...

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... Infotainment-System und in jeder Hinsicht überaus unterhaltsam. Okay, die muskulöse Linienführung sticht ins Auge, so wie die etwas überdimensioniert wirkende Doppelrohr-Auspuffanlage, ...

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... die er sich mit M3 und M4 teilt. Aber sonst: nichts Provozierendes, keine Grobheit und nichts, woran Körper und Geist sich stoßen könnten – weder im Stand noch im Fahrbetrieb. Ein in jeder Hinsicht ...

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... geschmeidiges Stück Automobiltechnik also. Die optische Präsenz erreicht diese kleinste aller M-Pretiosen nicht durch Größe, sondern durch eine wohldosierte Stimmigkeit ...

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... in den Proportionen. Apropos: Selten ist uns ein Coupé untergekommen, dass sich wie dieser Nachfolger des 1er M Coupés gesamtheitlich so reizvoll in Szene setzt. Angefangen beim Antrieb: Der Motor, ...

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... ein Reihensechszylinder mit drei Liter Hubraum, vier Ventilen pro Zylinder und – dem Zeitgeist sowie den verschärften Vorgaben gehorchend – von einem Turbolader unter Druck gesetzt, lässt schon akustisch ...

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... nichts anbrennen. Was nicht heißt, dass er dröhnend zu Werke gehen würde wie so einige Artgenossen. Sämig, kernig und anregend beherzt schiebt dieser Turbo das Coupé in einer Leichtigkeit nach vorn, ...

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... als böte er weit mehr als "nur" 370 PS und 465 Newtonmeter auf. Der Grund ist, wie stets in solchen Fällen, im günstigen Leistungsgewicht zu finden: gut vier Kilogramm pro PS. So beschleunigt der ...

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... ohne Turboloch antretende Reihensechser – der im Gegensatz zum Vorgänger-Triebwerk mit nur einem Lader bestückt ist – den M2 trotzdem lässig in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 und ...

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... in 14,9 Sekunden auf Tempo 200. Diese Werte bezeugen nicht nur ein bäriges Leistungspotenzial des vorzüglich mit dem optionalen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe harmonierenden Motors. Sie ...

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... stehen auch für eine perfekte Umsetzung der Kraft auf die Straße. Was dem Vorgänger nur mit Mühe gelang, nämlich gute Traktion, ist dem M2 vor allem dank seines intelligenten Hinterachsdifferenzials ein Leichtes. Selbst ...

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... bei deaktiviertem DSC sind keine Schlupfverluste spürbar. Das mit sieben Gangstufen aufwartende Doppelkupplungsgetriebe überzeugt mit Schnelligkeit und Geschmeidigkeit gleichermaßen. Und ...

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... wer es darauf anlegt, der kann den Kleinen Kurs Hockenheim in perfekter Rennsport-Manier in nur 1.13,2 Minuten bewältigen – also auf demselben Niveau ...

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... wie die großen Brüder M3 und M4. Was soll man dazu anderes sagen als: Der Kleine ist ein ganz Großer – und das in mehrerlei Hinsicht.

Der neue BMW M2 weckt höchste Begehrlichkeiten. Nicht, weil er alles in Grund und Boden fährt, sondern weil er auch im ersten Test die traditionelle M-Philosophie in reinster Prägung rüberbringt.

Der laut BMW "neue Maßstab im Segment der kompakten Hochleistungssportler" ist keine Krawallbüchse – Gott sei Dank. Der BMW M2 gibt sich umgänglich und friedfertig, fast wie ein Allerwelts-Coupé. Kein aufgesetztes Flügelwerk, keine Gimmicks, kein lautes Getöse. Der Einstieg gelingt geschmeidig, der Innenraum offenbart sich im Test BMW-typisch: praktisch, solide, fortschrittlich mit umfänglichem Infotainment-System und in jeder Hinsicht überaus unterhaltsam. Okay, die muskulöse Linienführung des BMW M2 sticht ins Auge, so wie die etwas überdimensioniert wirkende Doppelrohr-Auspuffanlage. Aber sonst: nichts Provozierendes, keine Grobheit und nichts, woran Körper und Geist sich stoßen könnten – weder im Stand noch im Fahrbetrieb. Ein in jeder Hinsicht geschmeidiges Stück Automobiltechnik also. Die optische Präsenz erreicht diese kleinste aller M-Pretiosen nicht durch Größe, sondern durch eine wohldosierte Stimmigkeit in den Proportionen.

BMW M2 performance im Video:

Video Platzhalter

Im Test begeistert der Reihensechszylinder des BMW M2

Apropos: Selten ist uns ein Coupe? untergekommen, dass sich wie dieser Nachfolger des 1er M Coupe?s gesamtheitlich so reizvoll in Szene setzt. Angefangen beim Antrieb: Der Motor, ein Reihensechszylinder mit drei Liter Hubraum, vier Ventilen pro Zylinder und – dem Zeitgeist sowie den verschärften Vorgaben gehorchend – von einem Turbolader unter Druck gesetzt, lässt schon akustisch nichts anbrennen. Was nicht heißt, dass der BMW M2 dröhnend zu Werke gehen würde wie so einige Artgenossen. Sämig, kernig und anregend beherzt schiebt der Turbo das Coupe? in einer Leichtigkeit nach vorn, als böte er weit mehr als "nur" 370 PS und 465 Newtonmeter auf. Der Grund ist, wie stets in solchen Fällen, im günstigen Leistungsgewicht des BMW M2 zu finden: gut vier Kilogramm pro PS. So beschleunigt der ohne Turboloch antretende Reihensechser – der im Gegensatz zum Vorgänger-Triebwerk mit nur einem Lader bestückt ist – unseren Test-M2 trotzdem lässig in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 und in 14,9 Sekunden auf Tempo 200. Diese Werte bezeugen nicht nur ein bäriges Leistungspotenzial des vorzüglich mit dem optionalen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe harmonierenden Motors. Sie stehen auch für eine perfekte Umsetzung der Kraft auf die Straße.

Vergleich zum Thema: BMW M2 gegen M4 im Grenzbereich

Der BMW M2 bietet viel Traktion und starke Performance

Was dem Vorgänger nur mit Mühe gelang, nämlich gute Traktion, ist dem BMW M2 vor allem dank seines intelligenten Hinterachsdifferenzials ein Leichtes. Selbst bei deaktiviertem DSC sind keine Schlupfverluste spürbar. Das im Unterschied zum serienmäßigen manuellen Sechsgang-Getriebe mit sieben Gangstufen aufwartende Doppelkupplungsgetriebe hält in seiner umfassenden Genialität – Stichworte: Schnelligkeit und Geschmeidigkeit – auch ein paar Schmankerl bereit, über die man schmunzeln mag, die das lustvolle Wesen des BMW M2 indes trefflich charakterisieren. Der sogenannte "Smokey Burnout" ist nichts anderes als die nunmehr künstlich aufbereitete Mo?glichkeit, Reifenqualm zu produzieren. Wer davon absehen mo?chte, darf sich darauf freuen, den Kleinen Kurs Hockenheim in perfekter Rennsport-Manier in nur 1.13,2 Minuten bewältigen zu können – also auf demselben Niveau wie die großen Brüder M3 und M4. Was soll man zu einem solchen Test-Ergebnis anderes sagen als: Der Kleine ist ein ganz Großer – und das in mehrerlei Hinsicht.

Mehr zum Thema: Die stärksten Kompaktsportler 2016

Technische DatenBMW M2 Coupé
MotorR6-Zyl., 4-Vent., Turbo, Direkteinspritzung
Hubraum2979 cm³
Leistung272 kW/370 PS bei 6500 /min
Max. Drehmoment465 Nm bei 1400 - 5560 /min
Antrieb, GetriebeHinterradantrieb, 7-Gang-Doppelkupplung
L / B / H4468/1854/1410 mm
Radstand2693 mm
Leergewicht / Zuladung1520/490 kg
Fahrleistungen0-100 km/h in 4,2 s
Höchstgeschwindigkeit270 km/h (M Driver's Package)
Verbrauch12,8 l SP/100 km
EU-Verbrauch7,9 l SP/100 km
CO2-Ausstoß185 g/km
Grundpreis56.700 €

Unser Fazit

Toller Motor und ein Rennsport-ähnliches Setup. Bei alldem ist der BMW M2 noch ein Ausbund an Fahrfreude – und das auch im Alltag.