Auffahrkeile Wohnmobil – Kauf-Tipps und Infos

Auffahrkeile sind der beste Weg, die Nivellierung des Wohnmobils oder Wohnwagens sicherzustellen. Aber worauf ist beim Kauf zu achten?

Die Auffahrkeile sind die besten Begleiter beim Camping
Die Auffahrkeile sind die besten Begleiter beim Camping © iStock
 

Auffahrkeile - unverzichtbare Begleiter

Wer gerne mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil in den Camping-Urlaub fährt, kennt das Problem: Der Wohnwagen will einfach nicht gerade stehen, und aufgrund der leichten Neigung bleibt nichts so richtig an seinem Platz.

Viele oft unerfahrene Camper verwenden die Stützen des Wohnwagens, um diesen richtig auszurichten, oder zu nivellieren, wie es im Fachjargon heißt. Dabei kann sich indes der Rahmen des Wohnwagens verziehen und gar empfänglich für eindringende Feuchtigkeit werden. Auffahrkeile sind daher ein unverzichtbarer Begleiter beim Camping-Ausflug.

 

Auffahrkeile kaufen – Produkte für Camper

Das Grundprinzip ist zwar immer dasselbe – in puncto Gewicht, Tragkraft und Material gibt es aber zahlreiche Unterschiede bei Auffahrkeilen für das Wohnmobil. Die folgenden Produkte liefern einen Querschnitt durch das Angebot und kamen bei Amazon gut an.

 

Auffahrkeil: Definition

Simple Keile für Wohnmobile

Auffahrkeile sind simple Keile mit einer Neigung, auf die das Wohnmobil bzw. der Wohnwagen ganz oder teilweise aufgefahren werden kann, um es gerade auszurichten. Nicht immer findet sich für das Camping ein völlig ebener Platz, sodass ein Nachjustieren nötig wird

Die Keile

Im Regelfall besteht ein Keilset aus zwei einzelnen Rampen, sodass ein gleichmäßiges Nivellieren möglich ist. Die Keile bestehen meist aus massivem, gefüllten Kunststoff, die mehrere Tonnen tragen können.

Andere Namen

Auffahrkeile sind dabei auch unter einigen anderen Namen im Handel erhältlich, die für eine passende Online-Recherche und Auswahl bekannt sein sollten. Dazu gehören Stufenkeile, Ausgleichskeile, Unterlegkeile, Nivellierungskeile, Nivellierungshilfen oder auch Auffahrrampen.

Keine Auffahrrampe oder Unterlegkeile

Etwas missverständlich ist die Bezeichnung „Auffahrrampe“, da diese einen anderen Zweck erfüllt, nämlich die Überwindung von Höhenunterschieden. Auch Unterlegkeile sind eigentlich Bremskeile, die nicht befahren, sondern als Wegrollsperre hinter die Reifen geklemmt werden.

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Welche Auffahrkeile sind die richtigen?

Gewicht des Wohnwagens

Vor dem Kauf von Auffahrkeilen muss zwingend das Gewicht des Wohnwagens oder Wohnmobils bekannt sein. Die Hersteller geben sowohl online als auch im Fachhandel immer an, wie hoch die maximale Belastung sein darf. Bei Fahrzeugen über 3,5 Tonnen kann es mitunter schwieriger sein, geeignete Auffahrkeile zu finden.

Breite der Reifen

Ebenfalls wichtig ist die Breite der Reifen im Verhältnis zur Breite der Ausgleichskeile. Die Reifen dürfen nicht breiter sein als die Keile – andernfalls können durch das mittige Eindrücken der Reifen Schäden entstehen.

Bei Zwillingsreifen werden eventuell zwei Paar Keile benötigt, um einen sicheren und reibungslosen Nivellierungsausgleich zu garantieren.

Gewicht der Keile

Das Gewicht der Keile ist dafür wiederum zu vernachlässigen, beziehungsweise ist ein hohes Gewicht sogar oft von Vorteil. Ein einfacher Transport ist bei Auffahrkeilen weder gegeben noch erforderlich. Schwere Keile halten der Belastung oft aber länger und mit weniger Problemen stand.

Wer mit dem Wohnwagen unterwegs ist, bei dem oft jedes Kilo hinsichtlich des zulässigen Maximalgewichts zählt, transportiert die Keile dann am besten im Kofferraum des Zugfahrzeugs.

Höhe und Anazhl der Stufen der Keile

Nicht zuletzt spielt auch die Höhe der Keile eine Rolle sowie die Anzahl der Stufen – oder ob überhaupt Stufen gewünscht werden.

Stufenlose Auffarhkeile

Wer mit dem Gedanken an stufenlose Auffahrkeile spielt, sollte den Einsatz zusätzlicher Bremskeile erwägen. Generell sind diese eine sinnvolle Zusatzinvestition.

Dreistufige

Ausgleichskeile mit drei Stufen lassen konsequenterweise etwas weniger Raum für Feineinstellungen, stehen dafür aber langfristig gerne etwas stabiler als ihr Gegenstück ohne Absätze.

Exakte Höhe

Bei der Händlerbeschreibung der Keile wird die exakte Höhe, bis zu der Ausgleiche möglich sind, fast immer angegeben. Da man Wohnmobil oder -wagen nicht bis zur absoluten Spitze des Keils fährt, sollte man allerdings immer einige Zentimeter von der Herstellerangabe abziehen.

 

Auffahrkeil richtig benutzen – so geht’s

Ebenes Grundstück

Vor dem Einsatz der Keile ist es am wichtigsten, ein möglichst ebenes Grundstück für den Wohnwagen oder das Wohnmobil zu finden. Je weniger Geländeunterschied ausgeglichen werden muss, desto besser.

Eine Wasserwaage ist Pflicht – nur so lässt sich exakt feststellen, ob das Fahrzeug korrekt ausgerichtet ist

Zu zweit

Außerdem nivelliert es sich leichter zu zweit. So kann der Fahrer mit der Kupplung am Schleifpunkt langsam auf die Keile fahren – der Partner überprüft anhand der Wasserwaage den korrekten Punkt zum Anhalten.

Keile nicht überfahren

Ein Überfahren der Keile ist übrigens nicht zu empfehlen, hier können mitunter leichte Schäden entstehen – selten, aber doch nicht selten genug, um es nicht zu erwähnen.

Video

Wer das Ganze einmal mit Bild und in Farbe sehen möchte, findet im Video von Camping TV eine gute Anleitung.

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Auffahrkeile Wohnmobil: Fazit

Es bleibt festzuhalten: Wer seinen Wohnwagen nicht beschädigen oder auf schiefem Gelände campen möchte, greift auf professionelle Auffahrkeile zurück.

Für eine verhältnismäßig geringe Investition lässt sich das mobile Zuhause so problemlos korrekt ausrichten, und das Campingleben verläuft, sprichwörtlich, angenehm geradlinig.

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