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Aston Martin Rapide E (2019): Neue Fotos Rapide E mit 322 km Reichweite

von Alexander Koch 13.09.2018

Mit dem in Wales gefertigten Aston Martin Rapide E geht der Sportwagenhersteller 2019 in die Zukunft. Nun nennen die Briten technische Details seiner 155 Stück zählenden Kleinserie!

Der Aston Martin Rapide E (2019) wird im neuen Elektroauto-Kompetenzzentrum in St Athan, Wales, gefertigt, wo auch die wiederbelebte und ebenfalls rein elektrisch Tochtermarke Lagonda beheimatet sein wird. Das geben die Briten wenige Monate vor Beginn der Serienfertigung bekannt – und den Namen des ersten Elektroautos unter dem Aston-Martin-Label gleich mit. Auch wenn vom Rapide E bislang nur Illustrationen veröffentlicht wurden, dürfen wir von einem optisch wie aerodynamisch weiterentwickelten Rapide S ausgehen. Nicht nur, dass der E-Aston optisch klar auf der viertürigen Sportlimousine basiert, auch das Elektro-Konzept von 2015 zeigte einen hauptsächlich technisch veränderten Rapid. Lediglich durch blaue Akzente an der Karosserie unterscheidet sich die Studie vom Serienmodell, was auch das erste Teaser-Foto mit windschlüpfig geformten Leichtmetallrädern unterstreicht. Weitere Illustrationen zeigen eine blaue Rallyelinie, die sich von der Motorhaube bis zum Heckdeckel zieht, und einen blau eingerahmten Kühlergrill. Letzterer wird trotz der Tatsache, dass ein Elektroauto keinen Kühlergrill benötigt, wohl auch weiterhin an Bord bleiben, um dem Aston Martin Rapide E (2019) sein charakteristisches Markengesicht zu geben.

Fahrbericht Aston Martin Rapide S 2013 Bilder
Neuer Aston Martin Rapide S (2013): Erste Testfahrt  

Erste Fahrt im neuen Rapide S

Aston Martin RapidE Concept im Video:

 
 

Neue Fotos vom Aston Martin Rapide E (2019)

Für die angekündigten 155 Einheiten des Aston Martin Rapide E (2019) kooperieren die Briten mit Williams Advanded Engineering und ersetzt den im Rapid S beheimateten 6,0-Liter-V12 vollständig durch einen Elektromotor und -antrieb. Die 65-kWh-Batterie füllt den Raum, den V12, Getriebe und Tank hinterlassen. Sie ist für eine Leistung von 610 PS und 950 Newtonmeter Drehmoment gut, die auch weiterhin die Hinterräder unter Zugzwang setzen und den Elektro-Aston schließlich in unter vier Sekunden auf Tempo 100 katapultieren wird. Wer es sachte angehen lässt, soll laut WLTP-Zyklus aber auch 322 Kilometer Reichweite schaffen – auch dank der Rollwiderstand-optimierten Pirelli P-Zero. Fast 300 Kilometer sollen in gut einer Stunde über einen 400-Volt-Anschluss aufzuladen sein. Die Briten waren sich übrigens schon zwei Jahre vor der Serienfertigung sicher, dass der Aston Martin Rapide E (2019) durch den E-Antrieb ein einzigartiges Fahrerlebnis bieten wird. Einen Preis nennen die Verantwortlichen zwar noch nicht, angesichts der nur kleinen Stückzahl dürfte der Preis deutlich über dem des Serien-Rapide liegen, der bei rund 190.000 Euro startet.

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