Alpine A290 im Leasing: E-Hot-Hatch ab 229 Euro im Monat
Der Renault 5 E-Tech war bereits ein großer Wurf für den französischen Autobauer. Mit der Alpine A290 geht die Motorsport-Submarke nun noch einen Schritt weiter und garniert das sympathische Retro-Design mit einer auf Fahrspaß ausgelegten Abstimmung. Und das Beste: Im Leasing ist der gallische Elektro-Hot-Hatch nicht einmal besonders teuer!
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Alpine A290 im Leasing: Ab 229 Euro pro Monat bei Carwow
Renault versteht es, Elektroautos mit dem Charme vergangener Tage aufzuladen, ohne dabei ins Gekünstelte oder Zu-Dick-Aufgetragene abzudriften. Bei den Antrieben von R5, R4 oder auch Twingo E-Tech bleiben die Gallier:innen aber zurückhaltend. Schließlich handelt es sich um fromme Stadtwägelchen und keine Kurvenräuber. Doch im Konzern sind auch Ingenieur:innen beschäftigt, die es verstehen, ein Auto mit Massentechnik spannend zu machen.
Genauer gesagt in Dieppe: In der Stadt am Ärmelkanal rollen flache Zweisitzer namens Alpine A110 vom Band – und Renault-Modelle bekommen hier ein ganz besonderes Werkstuning verpasst. So auch der Renault 5 E-Tech, der von den Motorsport-Profis aus Nordfrankreich mit Anpassungen an Fahrwerk, Antrieb und natürlich auch der Optik zum Alpine A290 gemacht wird. Gebaut wird er jedoch in Douai, unweit der belgischen Grenze.
Auf 130 bis sogar 160 kW (177 bis 218 PS) erstarkt der elektrische Retro-Kleinwagen als Hot Hatch. Es bleibt aber bei der angetriebenen Vorderachse, ein echter „Frontkratzer“ also. Der Alpine A290 setzt zudem ausschließlich auf die größere 52-kWh-Batterie aus dem zivilen Bruder, was ihm immerhin maximal 378 km Reichweite beschert. Ganz günstig ist er dann aber nicht: 39.000 Euro (Stand: Juni 2026) ist der Basispreis.
Das ändert sich jedoch im Leasing: Auf Carwow wird der heiße Gallier bereits ab 229 Euro im Monat angeboten. Das Angebot gilt für die Basisversion „GT“ mit 130 kW (177 PS). Interessenten profitieren auch hier von der E-Auto-Prämie. Pauschal werden 5000 Euro als Anzahlung angerechnet, die sich aus der staatlichen Förderung speisen. Hinzu kommen einmalig Überführungskosten in Höhe von 1490 Euro. Im Angebot mit 60 Monaten Laufzeit sind pro Jahr lediglich 5000 km Fahrleistung vorgesehen – eine Erhöhung ist in der Regel möglich, erhöht aber die Rate.
Die Alpine A290 im Fahrbericht (Video)

Die Alpine A290 bei der ersten Testfahrt: Stadtfloh mit Fahrspaß
Der neue R5 ist eine vorzügliche Ausgangsbasis. Alpine verfeinert den Kleinen zum A290 und versieht ihn mit deutlich mehr Leistung, ohne dass damit Nachteile bei Komfort oder Alltagstauglichkeit erkauft werden. Außer im Preis, natürlich. Dennoch: So viel Nutzwert und Fahrspaß zugleich bieten nur wenige Citystromer. Von Gruntram Fiala
Für wen lohnt sich die Alpine A290?
Sportliche Pendler:innen: Wer täglich mit dem Auto unterwegs ist, aber nicht auf Fahrspaß verzichten möchte, findet in der Alpine A290 eine seltene Kombination aus kompakten Abmessungen und sportlicher Fahrwerksabstimmung. Im Unterschied zu vielen Elektro-Kleinwagen setzt der Franzose stärker auf Agilität, direkte Lenkung und Hot-Hatch-Charakter als auf reine Effizienz. Hier entscheidet nicht der Kopf, sondern das Herz.
Dynamische Stadtfahrer:innen: Die Alpine A290 spielt ihre Stärken besonders auf kurvigen Landstraßen aus, fühlt sich aber dank der kompakten Maße auch im urbanen Umfeld nicht fehl am Platz. Die breitere Spur, das eigenständige Fahrwerk und die höhere Leistung heben ihn deutlich vom technisch verwandten Renault 5 E-Tech und vielen anderen Elektro-Kleinwagen ab. Wer ein kompaktes E-Auto mit eigenständigem Charakter sucht, dürfte hier fündig werden.
Designbewusste Enthusiast:innen: Die A290 spricht Menschen an, die mehr als nur ein praktisches Elektroauto fahren möchten. Rallye-Anleihen, eigenständige Details und die traditionsreiche Marke Alpine im Rücken sorgen für einen Auftritt, der sich klar von vielen Wettbewerbern absetzt. Dazu kommt ein auf Fahrspaß ausgelegtes Gesamtkonzept, das im Segment eher selten geworden ist.
Fazit
Die Alpine A290 vereint den Charme ihres zivilen Technik-Zwillings Renault 5 E-Tech mit einer markentypischen Portion Fahrspaß sowie einem sehr eigenständigen Look. Wendigkeit und Alltags-Nutzwert behält sich der gallische Hot Hatch bei, kostet aber natürlich etwas mehr, als die Renault-Basis. Aber: Insbesondere im Leasing hält sich die Fahrspaß-Taxe für die Alpine in Grenzen. Wer von der E-Auto-Prämie profitieren kann, darf also ruhig mal aufs Herz hören.









