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Alpina: Eine neue Marke innerhalb der BMW Group

2026 startet Alpina als eigenständige Marke innerhalb der BMW Group – mit neuem Auftritt und neuem Logo. Doch wie wird sich die Marke künftig positionieren?

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Das BMW Alpina Logo vor grauem Hintergrund.
Alpina schlägt ein neues Kapitel auf: Ab 2026 firmiert die Marke offiziell unter dem Dach der BMW Group. Foto: BMW

Alpina jetzt eine BMW-Marke

Seit dem 1. Januar 2026 wird Alpina als eigenständige Marke BMW ALPINA unter dem Dach der BMW Group geführt. Die Markenrechte waren bereits 2022 von der Familie Bovensiepen an BMW übertragen worden. Mit dem Schritt soll Alpina langfristig in die Markenstrategie des Konzerns eingebunden werden.

Zur Neuausrichtung gehört auch ein überarbeitetes Markenbild. Künftig tragen die Fahrzeuge eine neue „Wortmarke“ am Heck, während das bekannte Alpina-Wappen erhalten bleibt. Details zu künftigen Modellen, Produktionsstandorten oder konkreten Märkten nennt BMW bislang nicht. Auch auf der neuen Markenpräsenz www.bmwalpina.com finden sich bislang keine Informationen.

Der Alpina XB7 (2020) im Video

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Video: Alpina

Denkbar ist, dass BMW Alpina sich künftig zwischen den regulären BMW-Modellen, BMW M und Rolls-Royce positioniert und zu einer Luxusmarke weiterentwickelt wird, die für exklusive Ausstattungsmerkmale steht, welche Fahrzeuge von der Stange nicht bieten können. Der Fokus könnte weiterhin auf leistungsstarken Fahrzeugen mit besonderem Komfortanspruch liegen. Die technische Basis dürften wie gewohnt BMW-Serienmodelle beisteuern, die hinsichtlich Fahrwerk, Antrieb und Ausstattung angepasst werden.

Das wird aus dem Alpina-Standort Buchloe

Bis Ende 2025 stand die Familie Bovensiepen mit ihrer Expertise der Marke Alpina zur Seite. "Wir haben uns bewusst dafür entschieden, Alpina nicht an einen beliebigen Hersteller zu veräußern, denn BMW und Alpina arbeiten seit Jahrzehnten vertrauensvoll zusammen. Aus diesem Grund ist es strategisch die richtige Entscheidung, dass die Marke Alpina in Zukunft von der BMW Group geführt wird", erklärt Andreas Bovensiepen, einer der drei Geschäftsführer von Alpina.

Der Fertigungsbereich am früheren Alpina-Standort Buchloe soll langfristig zu einem Dienstleistungsbereich umgebaut werden – mit umfangreichen Service- und Revidierungsarbeiten für Alpina-Bestandskund:innen sowie einem Ausstellungsbereich für historische Firmenfahrzeuge.