Kia Stonic (Preis): IAA 2017 Kia zeigt den Stonic in Frankfurt

von Thomas Geiger 13.09.2017

Der Kia Stonic kommt zur IAA 2017 und kurze Zeit später schon in den Handel. Die Koreaner bieten mehr als 20 Farbkombinationen für ihr City-SUV an. Der Preis startet bei mindestens 15.790 Euro.

Ein SUV kommt selten allein. Erst recht nicht aus der gleichen Familie. Deshalb zogen die Koreaner kurz nach der Premiere des Hyundai Kona das Tuch vom Schwestermodell Kia Stonic (2017) und schicken so auf der IAA 2017 (14. bis 24. September) ebenfalls einen kleinen Geländewagen gegen Opel Mokka & Co ins Rennen. Die Preise starten bei 15.790 Euro. Wie Hyundai setzt dabei auch Kia auf ein buchstäblich schräges Design und einen ungewöhnlich farbenfrohen Auftritt: "Der Stonic wird eines der reizvollsten neuen Modelle in dieser schnell wachsenden Klasse sein", verspricht Europachef Michael Cole und räumt den Kunden mehr Gestaltungsspielraum ein als je zuvor: Weil allein das von der 2013er-Studie provo inspirierte und wie bei einem Targa abgesetzte Dach in fünf Kontrastfarben angeboten wird, ergeben sich für den rund 4,20 Meter kurzen Kia Stonic (2017) über 20 Farbkombinationen. Und innen treibt es Kia mit zahlreichen Designpaketen und Color-Konsolen nicht weniger bunt. Dazu gibt es laut Kia reichlich Platz für Kind und Kegel, einen Kofferraum mit doppeltem Ladeboden und einem Fassungsvermögen von 352 Litern und eine Ausstattung, die mit dem Trend geht. Mehr zum Thema: Alle Neuheiten auf der IAA 2017

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Kia Stonic macht sich fit für die IAA 2017

Das Touchscreen-Infotainment samt Apple CarPlay und Android Auto ist deshalb Serie und gegen Aufpreis kann man unter anderem einen Radarwarner gegen Auffahr- und Fußgängerunfälle sowie einen Tempomaten oder ein schlüsselloses Zugangssystem bekommen. Von LED-Scheinwerfern oder einer automatischen Abstandsregelung ist bei Kia allerdings nicht die Rede. Hinter der bei Kia mittlerweile traditionellen Tigernase am Kühlergrill bieten die Koreaner zum Start im September drei Benziner und einen Diesel an. Der Selbstzünder kommt auf 110 PS, die Ottofraktion kann zwischen Saugern mit 1,2 Litern und 84 PS oder 1,4 Litern und 99 PS oder einem vergleichsweise neuen Turbo-Dreizylinder mit einem Liter Hubraum und 120 PS wählen. Damit sollten Spitzengeschwindigkeiten von knapp 200 km/h drin sein. Die Verbrauchswerte bewegen sich auf dem Prüfstand zwischen 4,2 und 5,5 Liter. Anders als den Hyundai Kona wird Kia den Stonic vorerst wahrscheinlich nicht mit alternativen Antrieben anbieten. Aus gutem Grund. Schließlich gibt es im gleichen Segment bereits den Niro mit Hybrid und den Soul auf Wunsch auch als reines Akku-Auto.

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Preis: Kia Stonic kostet ab 15.790 Euro

Noch stellen die kleinsten SUV auch den kleinsten Anteil am riesigen Kuchen der Geländewagen.  Doch Europachef Cole ist guter Dinge, dass sich das bald ändern wird: "Wir gehen davon aus, dass dieses Segment bis 2020 die SUV aus der Kompaktklasse beim Absatz überholen wird und dass mehr als jede zehnte Neuzulassung dann auf die Klasse des Stonic entfallen wird", sagt Cole und sieht den Neuling deshalb als kommenden Bestseller der Marke. Denn kleine SUV, da sind sich alle sicher, sind das "Next Big Thing".

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